widerst at nd! - MUND: Donnerstag, 31.8.2006
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Don Aug 31 17:32:39 CEST 2006
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
www.no-racism.net/mund
MedieninhaberInnen seid Ihr!
Donnerstag, 31.8.2006
*** SUMMERTIME AND THE LIVING IS EASY! ***
--- ABER NICHT FÜR ALLE: DIE MUNDREDAKTION BRAUCHT UNBEDINGT VERSTÄRKUNG! ---
+++ (BEZAHLT WIRD NICHT - WIDERSTAND IST UNBEZAHLBAR) +++
================================================
A) INHALT
================================================
><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><
AKTIONEN/ANKÜNDIGUNGEN
><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><
==================================================
01 31.8.: Mahnwache/Widerstandslesung/gegen Strache/Bakary-Prozess/
30.8. Hochzeitsmarsch/29.8.:Konzert gegen Schüssel
von "August Faschang" <august.faschang at oeticket.com>
==================================================
02 ERÖFFNUNG: 4. Konfiguration von Verborgene Geschichte/n - remapping
Mozart, 6. September, 19 Uhr
von <news at initiative.minderheiten.at>
==================================================
03 GUGGING + FLEISCH / 3raum-anatomietheater
von GAMUEKL <office at gamuekl.org>
==================================================
04 EINLADUNG zum Pressefrühstück am 20.09.
von KosmosTheater <office at kosmostheater.at>
==================================================
05 Neue Saison!
von "Kindercafe Lolligo" <lolligo at reflex.at>
==================================================
06 [ZARA-presse] ZARA/Wiener Jugendzentren/ wienXtra laden zur
Pressekonferenz CLEAN POLITICS 5. September 2006
von "ZARA - Presse" <presse at zara.or.at>
==================================================
07 CROPfm - Newsletter: Die Doppelconferance [01.09.06]
von Tarek Al-Ubaidi <tarek at sime.com>
==================================================
08 EU-Broschüre von "agm" <agm at agmarxismus.net>
==================================================
09 [kanalb_at_newsletter] kanalB screening im Schikaneder
Kino Wien, 05.09.2006 von "Flo (kanalB)" <flo at kanalB.org>
==================================================
10 [7stern] september/7STERN
von 7stern kultur <7stern.kultur at kpoe.at>
==================================================
11 > Radio Stimme - 31.8.
von <radio.stimme_news at initiative.minderheiten.at>
==================================================
12 Veranstaltung am Volksstimmefest „ Der Krieg und die Linke“ 2.9.18h
von ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
==================================================
13 Heute 16.30 "Duell um den Meislmarkt"
von Sozialistische LinksPartei <slp at slp.at>
==================================================
><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><
MITTEILUNGEN, MELDUNGEN UND KOMMENTARE
><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><
==================================================
14 UK: Privatsphaere der Muelltonnen gefaehrdet
von "q/depesche" <depesche at quintessenz.org>
==================================================
15 /Scheinselbständigkeit/Sozialversicherungspflicht
von "Gewerkschaftlicher Linksblock" <office at glb.at>
==================================================
16 [SLP-Pressemeldung] Hände weg von
der Fristenlösung - SLP fordert Abtreibung auf Krankenschein
von Sozialistische LinksPartei <slp at slp.at>
==================================================
17 [SLP-Pressemeldung] Privatisierung schuld am Pflegenotstand -
SLP fordert kostenlose und umfassende Pflege ...
von Sozialistische LinksPartei <slp at slp.at>
==================================================
18 Nagib Machfus verstorben: Nachruf von Wolfgang Schwanitz
von "wadi wien" <wadi.wien at gmx.at>
==================================================
19 § 115 Fremdenpolizeigesetz: Angst vor der eigenen Courage ?
von "Roland Hermann" <hermann at deranwalt.at>
==================================================
20 PNR: US-Heimatschutz knallt wieder durch
von "q/depesche" <depesche at quintessenz.org>
==================================================
21 KPÖ/Schlammschlacht/Große Koalition/Umverteilung
von KPÖ-Oberösterreich <ooe at kpoe.at>
==================================================
><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><
SOLIDARITÄT WELTWEIT/GIPFELSOLI
><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><
==================================================
22 [gipfelsoli] Heiligendamm -- Davos -- Helsinki
gipfelsoli-l at lists.nadir.org
==================================================
23 Uganda: Starre Haltung der EU blockiert Friedensprozess
von "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
==================================================
24 [gipfelsoli] Heiligendamm von gipfelsoli-l at lists.nadir.org
==================================================
================================================
B) TEXTE
================================================
><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><
AKTIONEN/ANKÜNDIGUNGEN
><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><
==================================================
01 31.8.: Mahnwache/Widerstandslesung/gegen Strache/Bakary-Prozess/
30.8. Hochzeitsmarsch/29.8.:Konzert gegen Schüssel
von "August Faschang" <august.faschang at oeticket.com>
==================================================
Liebe Leute!
++++++++1) 31.8.:MAHNWACHE/WIDERSTANDSLESUNG/GEGEN STRACHE/BAKARY-PROZESS
++++++++2) 30.8.:HOCHZEITSMARSCH AUFS INNENMINISTERIUM
++++++++3) 30.&31.8.:PROZESS gegen mutmassliche FOLTERPOLIZISTEN von BAKARY J.
++++++++4) 29.8.:KONZERT GEGEN SCHÜSSEL&CO
------------------------------------------------------------------------------------------------
++++++++1) 31.8.:MAHNWACHE/WIDERSTANDSLESUNG/GEGEN STRACHE/BAKARY-PROZESS
Da es am Donnerstag (31.8.) schon am Nachmittag
eine Gegenkundgebung zu Straches Wahlkampfauftakt
gibt (und am Vormittag den Bakary-Prozess), wird
es an diesem Donnerstag keinen Speakerscorner
geben, damit die Protestierkondition nicht zu
sehr überbeansprucht wird. Sehr wohl gibt es aber
von 20Uhr-20Uhr15 eine Mahnwache gegen
Schwarzblauorange am Ballhausplatz vor dem
Bundeskanzleramt. Und danach sind wie immer alle
TeilnehmerInnen im Stammlokal in der
Neustiftgasse willkommen!
DONNERSTAGSTERMINÜBERSICHT:
+++++Ab 9Uhr PROZESS gegen mutmassliche
FOLTERPOLIZISTEN, nach deren "Einsatz" BAKARY J.
mit schweren Verletzungen im Krankenhaus war.
Näheres siehe Punkt 3 dieser Aussendung!
+++++Ab 16Uhr, Meiselmarkt (U3-Station Johnstr.),
15.Bezirk: GEGENKUNDGEBUNG ZUR
WAHLKAMPFAUFTAKTKUNDGEBUNG DER STRACHE-FPÖ - Die
FPÖ beginnt um 16Uhr mit Live-Musik. Strache will
ab 17Uhr30 seine Hetzrede halten (davor
üblicherweise andere Reden). Gegenaktivitäten:
Die SLP startet ab 16Uhr30 eine Gegenkundgebung
(Motto: Nein zu Strache und Rassismus!).
Unsystematische Erkundigungen ergaben, dass auch
AL und Linkswende vor Ort sein werden. Wer also
Straches menschenverachtender Hetze
entgegentreten will, wird bestimmt nicht allein
sein.
+++++Ab 17Uhr: WIDERSTANDSLESUNG (Ecke Ballhausplatz/Heldenplatz).
+++++20Uhr-20Uhr15: MAHNWACHE gegen
SCHWARZBLAUORANGE (Ballhausplatz, vor dem
Kanzleramt)
++++++++2) 30.8.:HOCHZEITSMARSCH AUFS INNENMINISTERIUM
HOCHZEITSMARSCH - RELOADED
EINLADUNG ZUR WÖCHENTLICHEN KUNDGEBUNG DER INITIATIVE: EHE OHNE GRENZEN
Mittwoch 30.8.2006 17:00 Herrengasse 7 A-1010 Wien
Die zwanzigste Kundgebung der Inititiative. Hat
sich in all den Wochen etwas verändert, die
Situation verbessert? Nein! Die einen warten noch
immer darauf, dass ihre Anträge aus dem Vorjahr
bearbeitet werden, die anderen fürchten noch
immer, dass ihre PartnerInnen ausreisen müssen,
Familien auseinandergerissen werden. Das
Fremdengesetz ist jetzt seit fast acht Monaten in
Kraft - können sie sich vorstellen wie sich
(staalich erzeugte) Illegalität anfühlt, über
Monate hinweg? Wie es sich anfühlt, seine Zukunft
als Familie in keinster Weise planen zu können,
über Monate hinweg. Wie es sich anfühlt, als
qualifizierter, hoch motivierter Mensch nicht
arbeiten zu dürfen? Nein? Wissen sie nicht? Wir
stehen für Fragen gerne zur Verfügung. Die Gruppe
der Betroffenen wächst - täglich. Täglich neue
Betroffene und doch immer die selben Probleme
....und täglich grüßt das Murmeltier ...und
täglich wiehert der Amtsschimmel. Wir laden zum
Hochzeitsmarsch - reloaded aufs Innenministerium.
++++++++3) 30.&31.8.:PROZESS gegen mutmassliche FOLTERPOLIZISTEN von BAKARY J.
Für Mittwoch (30.8.) und Donnerstag (31.8.),
jeweils 9-12Uhr, ist der PROZESS gegen jene
POLIZISTEN anberaumt, nach deren "Einsatz" BAKARY
J. mit schweren Verletzungen im Krankenhaus war.
Der Prozess findet im Landesgericht Wien, Saal
211, 2.Stock, Wickenburgg. 22 (1080Wien) statt -
Diese Informationen waren dem Landesgericht nur
schwer, in mehreren, nachdrücklicher werdenden
Telefonaten zu entlocken. Ich hoffe, dass die
Infos wenigstens stimmen.
Innenministerin Prokop hat sich bei der
Aufklärung von Misshandlungsvorwürfen gegen
wildgewordene und/oder wildgemachte PolizistInnen
noch nie hervorgetan, aber kurz nach den
vermutlichen Misshandlungen von Bakary J.
bekräftigte sie, dass Bakary J., also das
mutmassliche Folteropfer der ihr unterstellten
Beamten, möglichst rasch aus Österreich
abgeschoben werden solle. Nachdem sich die
österreichische Justiz schon mehrfach durch
Gefügigkeit gegenüber der rassistischen
schwarzblauorangen Regierung hervorgetan hat,
wäre die Anwesenheit möglichst vieler kritischer
Menschen zur Beobachtung dieses öffentlichen
Prozesses bestimmt wertvoll, um ein unfaires
Verfahren verhindern oder im schlechteren Fall
wenigstens öffentlich dokumentieren und
thematisieren zu können!
++++++++4) 29.8.:KONZERT GEGEN SCHÜSSEL&CO
MONOMANIA + UNION ORANGE, live im café carina (U6
josefstädter strasse), dienstag 29.8.2006, 21:00
eintritt: nix, frei, gratis
inklusive grooooossem "schau aus wie schüssel" -
schönheitswettbewerb!!! das schönste mascherl und
die schirchste krankenkassabrille, die
perfekteste BUNDESKANZLER - IMITATION wird
prämiiiiiiert mit super preisen - jawoll!wir
freuen uns schon auf die vielen wolfis - bis dann
euchere monomania
Und voraussichtlich auch mit einem großen
TRANSPARENT: "PARTEISOLDAT STATT WEHRDIENST, Ihr
Wolfgang Schüssel" - Der selbsternannte
Österreich-Patriot Schüssel, dem das Interesse
Österreichs ja angeblich über jedes
Parteiinteresse geht, war nicht beim Bundesheer.
Aber nicht weil der
Abfangjägermilliardenverschleuderer in jungen
Jahren Pazifist gewesen wäre, sondern der Herr
Jung-ÖVP-Funktionär "konnte" den sonst von der
ÖVP so propagierten (Bundesheer-)Dienst für die
Heimat nicht erfüllen, weil er für die Partei
"unabkömmlich" war. Die Heimat musste also auf
Schüssel verzichten, weil die Partei ihn (damals
schon!!!???) dringender brauchte als das
Vaterland. Oder doch nur ein Drückeberger, der
schon damals zu nutzen wusste, dass man in der
ÖVP in allen Lebenslagen mit den richtigen
Beziehungen versorgt wird?
Modifikationen am Transparent können nicht
ausgeschlossen werden, keine Rückerstattung des
Gratiseintritts bei geändertem Transparent!
www.do-speakerscorner.org Weiterverbreitung erwünscht!
ligrü Gustl
==================================================
02 ERÖFFNUNG: 4. Konfiguration von Verborgene Geschichte/n - remapping
Mozart, 6. September, 19 Uhr
von <news at initiative.minderheiten.at>
==================================================
VERBORGENE GESCHICHTE/N - REMAPPING MOZART
Ein Projekt von WIENER MOZARTJAHR 2006
*******************************
KONFIGURATION IV: ES IST KEIN TRAUM!
(aus "Die Zauberflöte", 1. Aufzug, 19. Auftritt, Tamino)
********************************
HERZLICHE EINLADUNG ZUR ERÖFFNUNG
*Mittwoch, 6. September 2006, 19 Uhr*
brick-5, Fünfhausgasse 5, 1150 Wien
www.remappingmozart.mur.at
„Es ist kein Traum!“ … das Gültige, Machbare und Sagbare aufzubrechen
und zu verändern. Zum Abschluss des Projekts „Verborgene Geschichte/n -
remapping Mozart“, das sich zum Ziel gesetzt hat, eine
Gegengeschichtsschreibung vorzunehmen und einzufordern, beschäftigt
sich die vierte Konfiguration mit historischen und gegenwärtigen
Ansätzen politischer Veränderung an der Schnittstelle von Kunst und
Gesellschaft.
Im späten 18. Jahrhundert wird das Verhältnis von Kunst und
Gesellschaft intensiv diskutiert und neu definiert: So entwickelt sich
mit der Autonomisierung der Kunst gleichzeitig die Frage nach deren
gesellschaftlicher Relevanz und erzieherischer Funktion. „Es ist kein
Traum!“ widmet sich in diesem Zusammenhang der Beziehung zwischen der
Kunst und ihren BetrachterInnen. Wie lässt sich heute das Verhältnis
von Betrachten und Handeln fassen? Sind dies notwendigerweise zwei
voneinander getrennte Verhaltensmomente oder können wir sie auch
zusammen denken? Worin besteht der partizipative Aspekt der Kunst aber
auch der Individuen und Gruppen an der heutigen Gesellschaft? Und wie
lässt sich darin die Position eines/einer emanzipierten ZuschauerIn
einnehmen?
Ausgehend von den Fragen nach der erzieherischen Funktion der Kunst und
der Funktion der Erziehung in der Gesellschaft entwickelt die
Ausstellung eine Erzählung zu „Betrachten und Handeln“: Dabei werden
die Institutionen Schule und Museum und ihr normierendes wie auch
emanzipatorisches Potential ebenso in den Blick genommen wie
nicht-institutionelle Gegenentwürfe der Wissensvermittlung und
-aneignung. Im Begriff der „militanten Forschung“, die im theoretischen
und praktischen Arbeiten die Entwicklung alternativer
Gesellschaftsmodelle forciert, wird die Sphäre des Wissens - gleichsam
des Betrachtens - mit jener der gesellschaftspolitischen Kämpfe - also
des Handelns - verknüpft.
Gleichzeitig greift die Ausstellung die drei vorhergehenden
Konfigurationen unter dem zentralen Aspekt der „Historisierung als
Strategie“ noch einmal auf und stellt sie in den Kontext eines
gemeinschaftlichen Handlungszusammenhangs.
KuratorInnen: Ljubomir Bratic, Luisa Ziaja
Co-Kuratorin im Bereich Erziehung: Nora Sternfeld
Gestaltung: Toledo i Dertschei
***** *** ***** ***
Mit künstlerischen und wissenschaftlichen Beiträgen sowie Materialien
von:
ANAGAN, arbeiten gegen rassismen (Ljubomir Bratic/Richard Ferkl, Petja
Dimitrova, Klub Zwei (Simone Bader/Jo Schmeiser), Anna Kowalska, Martin
Krenn, Schwarze Frauen Community), Austrian Social Forum, BUM - Büro
für ungewöhnliche Maßnahmen, Chto delat? What is to be done?, Colectivo
Situaciones, Minerva Cuevas (angefragt), Alexandre Debelle, Petja
Dimitrova, eipcp - European Institute for Progressive Cultural
Policies, Euro MayDay, Marcelo Exposito, Harun Farocki, Andrea Fraser
(angefragt), getto-attack, Araba Evelyn Johnston Arthur, Jungle World,
K Duo (Richard Ferkl/Ljubomir Bratic), Martin Krenn, Kulturrisse, Tina
Leisch, Manoa Free University, museum in progress / Verborgene
Geschichte/n - remapping Mozart (Songül Boyraz, Petja Dimitrova,
Richard Ferkl, Dominic Mariochukwu Gilbert, Kristina Haider, Belinda
Kaazem/Claudia Unterweger, Gülsün Karamustafa, Martin Krenn, Mara, Lisl
Ponger, Oliver Ressler, Tim Sharp), Marion von Osten, Efthimia
Panagiotidis, Abraham Pisarek, Mathias Poledna (angefragt), Lisl
Ponger, Projekt „geregelt … geordnet … gebildet“ (Claudia Lacina, Awan
Lasek, Sandra Marinkovic, Alexandra Moskovchuk, Merve Polat, Dilan
Sengül, Philipp Pötz, Maria Hündler), Jacques Rancière, Gerald Raunig,
Oliver Ressler, Irit Rogoff, Dieter Schrage, Nora Sternfeld, Mladen
Stilinovic, Tim Sharp, trafo.K, Volxtheater Karawane, Wahlpartie,
Wiener Wahlpartie, u.a.
***** *** ***** ***
Dauer 7. September - 15. Oktober 2006
Schließtage 16. - 17. September 2006
Öffnungszeiten Di 11-16 Uhr, Mi-So 14-19 Uhr, Mo geschl.
Viersprachig: Deutsch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Englisch und
Türkisch
Eintritt frei
brick-5, Fünfhausgasse 5, 1150 Wien
Erreichbarkeit U6-Station Gumpendorferstraße, 3 Min. Gehzeit:
Sechshauserstraße, rechts in die Fünfhausgasse
verborgene geschichte/n - remapping mozart
gumpendorferstr. 15/13, 1060 wien
t: 01 - 58 61 249 - 15
f: 01 - 58 68 217
m: 0699 - 81 98 45 51
www.remappingmozart.mur.at
*****
Newsletter der Initiative Minderheiten
Gumpendorfer Straße 15/13
A-1060 Wien
Tel. 586 12 49-18
Fax 586 82 17
http://www.initiative.minderheiten.at
http://www.gastarbajteri.at
*****
-> aus der Mailinglist austragen?
leeres Mail bitte an news-unsubscribe at initiative.minderheiten.at
==================================================
03 GUGGING + FLEISCH / 3raum-anatomietheater
von GAMUEKL <office at gamuekl.org>
==================================================
Sehr geehrte Damen und Herren,
werte Redaktion,
Hubsi Kramar präsentiert hier zwei Highlights im SEPTEMBER-SPIELPLAN des
3raum-anatomietheaters
A-1030 Wien; Beatrixgasse 11 (Tel. 0650/32 33 377)
Information und Karten : http://www.3raum.or.a
!!! Wiederaufnahme wegen großen Erfolges !!!
• 21. - 23. 9. 2006 (20h)
GUGGING GOES BALLHAUSPLATZ
Ein gar schröckliches Theater
über den politischen Notstand,
eine Staats-Groteske mit Untertreibungen und Chor
von und mit HUBSI KRAMAR
Eintritt: * 10,-- / * 15,--
EBENFALLS IM SEPTEMBER ZU SEHEN:
!!! Wien-Premiere !!!
• 28. - 30. 9. 2006 (20h)
Das klagenfurter ensemble präsentiert:
DAS FLEISCH MUSS ABHÄNGEN
"Benedikt 16.
Du sollst den Herrgott nicht bei den Füßen herabziehen
oder
Wer das Brot untereinander schneidet,
der schneidet dem Herrgott die Fersen ab
oder
Ein Stück von Josef Winkler“
Eintritt: * 12,-- / * 18,--
Pressekartenreservierung unter Tel. 0699-1-913 14 11 bzw.
office at gamuekl.org
==================================================
04 EINLADUNG zum Pressefrühstück am 20.09.
von KosmosTheater <office at kosmostheater.at>
==================================================
EINLADUNG :: PRESSEFRÜHSTÜCK 20.09., 10:30 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätze MedienpartnerInnen,
wir freuen uns, Ihnen im Herbst 2006 ein sehr reichhaltiges und
interessantes Programm präsentieren zu können und laden Sie herzlich zum
PRESSEFRÜHSTÜCK mit KünstlerInnen
Mittwoch, 20.09., 10:30 Uhr
KosmosTheater, 1070 Wien, Siebensterngasse 42
ein.
Programmpunkte:
+) KosmosTheater erstmals mit 3-Jahres-Vertrag
+) Programm Sept.-Dez. 2006
Künstlerinnen, die ihre Arbeiten kurz vorstellen und für Fragen zur
Verfügung stehen:
+) Astrid Griesbach, Theater des Lachens Berlin
+) Elfriede Hammerl
+) Miki Malör
+) Pamela Schartner/Gaby Pflügl für das 1. österr. clownfrauenfestival
+) grauenfruppe
Gesamtdauer: max. 45-50 Min.
Wir würden uns sehr freuen, Sie zum PRESSEFRÜHSTÜCK begrüßen zu dürfen.
U.A.w.g. unter Tel.: 01/523 12 26/12 oder office at kosmostheater.at
Mit besten Grüßen
Beate Schneider
KosmosTeam, Öffentlichkeitsarbeit
---------------------------------
KosmosTheater
1070 Wien, Siebensterngasse 42
Tel.: 01 / 523 12 26-12
Fax: 01 / 523 12 26-16
Email: office at kosmostheater.at
Saisoneröffnung:
LIEBE UND ANARCHIE von Lina Wertmüller
Koproduktion KosmosTheater Wien & Theater des Lachens Berlin
Gerne nehmen wir schon jetzt Ihre Pressekartenwünsche für die PREMIERE am
Mittwoch, 27.09., 20:30 Uhr, entgegen.
>> Mehr Info
Im Anschluss:
ANNIE SPRINKLE & ELIZABETH STEPHENS (USA)
EXPOSED: Experiments in Love, Sex, Death, Art
KosmosTheater / A-1070 Wien Siebensterngasse 42 / Tel. 01 5231226 /
http://www.kosmostheater.at / email: office at kosmostheater.at / an
Veranstaltungstagen geöffnet ab 19:00 / Büro Mo-Fr 11:00 bis 15:00
Ab 01.03.2006 gelten in Österreich neue Bedingungen für die Zusendung
elektronischer Informationen. Wir möchten Sie auch zukünftig über unsere
Veranstaltungen informieren, Sie in unserem Informationsverteiler behalten
und freuen uns, Sie auch weiterhin über diesen Weg informieren zu können.
Wenn Sie jedoch keine Informationen mehr von uns erhalten möchten, können
Sie sich jederzeit hier von unserem Mailservice abmelden.
==================================================
05 Neue Saison!
von "Kindercafe Lolligo" <lolligo at reflex.at>
==================================================
Hallo da draußen!
Dieser unwirtliche August lässt keinen Zweifel mehr: Der nächste Herbst
kommt ganz bestimmt, und somit auch für das LOLLIGO die Zeit, die Pforten
des Kindercafés wieder zu öffnen.
Dies geschieht feierlich am
DONNERSTAG, DEN 7. SEPTEMBER, 15 UHR
Und ab dann gelten folgende fixe Öffnungszeiten:
Donnerstag & Freitag: 15 bis 18 Uhr.
Am Programm drumherum wird noch gebastelt, Verständigung folgt!
www.lolligo.net
*********************************
Und noch eine Veranstaltungsankündigung:
Das Beispiel, selbstorganisierte und nicht-kommerzielle Räume zu schaffen,
verbreitet sich unaufhaltsam:
Wir freuen uns, die Lolligo - Mensa bekannt zu machen, eine neue Location
gleich ums Eck in der Wipplingerstrasse 23.
Um diesen Raum zu entdecken laden wir zu folgender Veranstaltung ein:
*****REVOLUTIONARY MULATSCHAG*****
hausbesetzungs- und anarchistische bewegung in osteuropa
buffet, video-screening, diskussion, fanzines, musik und mulatschag
31.8.2006, LOLLIGO-MENSA, 20.00 uhr
1010 wien, wipplingerstrasse 23
mit AK 57 - Budapest und ROZBRAT - Poznan
free entry über + unter 21
*********************************
------------------------------------------
LOLLIGO
Fischerstiege 4-8 - 1010 Wien
Infotelefon: 0699 1966 76 10
www.lolligo.net
Spenden erbeten und notwendig:
"lolligo" / blz 14000 / konto-nr. 10010-036-203
==================================================
06 [ZARA-presse] ZARA/Wiener Jugendzentren/ wienXtra laden zur
Pressekonferenz CLEAN POLITICS 5. September 2006
von "ZARA - Presse" <presse at zara.or.at>
==================================================
ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit, Verein Wiener Jugendzentren
und Verein wienXtra laden zur Präsentation der Kampagne
Clean Politics – Keine Stimme für Rassismus
Kampagne für eine Politik ohne Diskriminierung & Ausgrenzung
Pressekonferenz:
Dienstag, 5. September 2006, 10 Uhr
Café Griensteidl, Karl Kraus-Saal, Michaelerplatz 2, 1010 Wien
ZARA, Verein Wiener Jugendzentren und wienXtra präsentieren im
Wahlkampfmonat die gemeinsam initiierte Kampagne „Clean Politics – Keine
Stimme für Rassismus“ und damit verbundene Aktionen. Die Kampagne appelliert
an alle politisch Verantwortlichen, rassistischen Stimmenfang zu unterlassen
und ruft die Zivilgesellschaft dazu auf, Clean Politics aktiv zu
unterstützen. Die InitiatorInnen rufen alle Mitglieder unserer Gesellschaft
auf, im Rahmen der österreichweiten Clean Politics-Postkartenaktion ihre
Stimme gegen Rassismus im Wahlkampf zu erheben und so ein politisches Signal
zu setzen.
Jetzt handeln! act now!
Am Podium:
Hikmet Kayahan, Leiter der ZARA-Beratungsstelle für Opfer und ZeugInnen von
Rassismus
Gabriele Langer, Geschäftsführerin, Verein Wiener Jugendzentren
Andrea Heuermann, Geschäftsführende Vorsitzende, Verein wienXtra
Rückfragehinweis:
ZARA-Öffentlichkeitsarbeit:
Karin Bischof
Tel.: 929 13 99-18,
E-Mail: presse at zara.or.at
www.zara.or.at
--
PS.: ZARA-Mitglieder ermöglichen das Fortbestehen der Beratungsstelle für
ZeugInnen und Opfer von Rassismus.
Karin Bischof
ZARA-Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit
Luftbadgasse 14-16
1060 Wien
Tel: ++43/1/929 13 99-18
Mobil: ++43/650/539 65 64
Fax: ++43/1/929 13 99-99
e-mail: karin.bischof at zara.or.at
web: www.zara.or.at
Bitte leisten Sie 6 Euro ZARA-Mitgliedsbeitrag im Monat (75 * für ein Jahr):
Kto. 05211362800, BLZ 12000, BA-CA
==================================================
07 CROPfm - Newsletter: Die Doppelconferance [01.09.06]
von Tarek Al-Ubaidi <tarek at sime.com>
==================================================
Hi!
Die nächste live Sendung ist am 1. September 2006 um 19.00 auf 92.6 Mhz
- der Frequenz von Radio Helsinki - im Raum Graz/Steiermark als auch
on-line (>> http://helsinki.at/live-stream.php) zu hören. Für Fragen und
Kommentare während der Sendung steht Ihnen CROPcom zur Verfügung - der
liveChat (>> http://pia.mur.at/croppage/ccd/ccd_fs.htm). Titel der Sendung:
Die Doppelconferance
Am 2.9.2005 (>> http://cropfm.mur.at/past_shows.htm#firiel) wagten wir
ein kleines Experiment. Fíriel borgte sich Bernhard Reichers Körper, und
war für ca. 45 Minuten live im Radio zu hören. In der kommenden Sendung
werden nun gleich zwei Medien, Elke-Maria Waclawiczek und Bernhard
Reicher, zu Gast sein um nicht-physischen Wesen ihre Stimme zu leihen.
Man mag über sogennante channelings (>>
http://cropfm.mur.at/past_shows.htm#channeling) denken wie man will,
letzten Endes kommt es nur darauf an was diese Wesen zu sagen haben. Und
selbst wenn Sie Elke und Bernhard einfach nur für geniale
SchauspielerInnen halten, die Aussagen und Einsichten zu denen sie in
diesen Trance ähnlichen Zuständen gelangen, werden sie überraschen...
Bei Sendungen wie dieser sind Sie natürlich besonders aufgerufen, uns
Fragen und Kommentare über CROPcom bzw. vorab per email (cropfm at mur.at)
zukommen zu lassen.
Studiogäste zur Sendung:
Elke-Maria Waclawiczek (Schule für Meditation und intuitiven Ausdruck,
>> http://members.aon.at/schule.mia/)
Bernhard Reicher (Medium, Mythologe, Schriftsteller, >>
http://www.bernhardreicher.at)
Lieber Gruß,
Tarek Al-Ubaidi
_______________________________________________
CROPfm website >> http://cropfm.mur.at
Past Shows Sektion >> http://cropfm.mur.at/past_shows.htm
_______________________________________________
A mur.at service.
CROPfm-Newsletter mailing list
CROPfm-Newsletter at mur.at
http://lists.mur.at/mailman/listinfo/cropfm-newsletter
==================================================
08 EU-Broschüre von "agm" <agm at agmarxismus.net>
==================================================
Neue Broschüre erschienen, gemeinsam herausgegeben von AGM und AL:
E u r o p ä i s c h e U n i o n
Gegen das Europa des Kapitals und der Militarisierung!
Für internationalen Klassenkampf und die Vereinigten Sozialistischen Staaten
von Europa!
Texte zur EU von Arbeitsgruppe Marxismus (AGM) und AL-Antifaschistische Linke
40 Seiten A5, Euro 2 (plus Porto), zu bestellen über unsere Kontaktadresse
agm at agmarxismus.net
Inhalt
1. Stefan Kalnoky (AL): Echt Unsozial. Der wahre Charakter der EU
2. Manfred Scharinger (AGM): Stellungnahme zur Europäischen Union
3. Stefan Kalnoky (AL): Ergänzungsthesen
4. Maria Pachinger (AGM): AGM-Thesen zur EU-Osterweiterung
5. Florian Toifl (AL): Keine Mauer um Europa!
6. Michael Bonvalot (AL): Die Aufrüstungsprogramme der EU
Diese Broschüre ist von Arbeitsgruppe Marxismus (AGM) und
AL-Antifaschistische Linke gemeinsam publiziert. Die Stellungnahme zur
Europäischen Union und die Ergänzungsthesen sind beschlossene Grundlage von
AGM und AL. Die anderen Texte wurden jeweils von einer der beiden
Organisationen beigesteuert.
Zu bekommen ist die Broschüre in Wien bei den Infotischen von AGM und AL am
Volksstimmefest (2./3. September, jeweils 13-19 Uhr,
Jesuitenwiese/Initiativenstraße) und beim Franz-Drexler-Sportturnier am 9.
September, 11-17 Uhr, Sportanlage Hoffmannplatz, 1120 Wien).
www.agmarxismus.net
==================================================
09 [kanalb_at_newsletter] kanalB screening im Schikaneder
Kino Wien, 05.09.2006 von "Flo (kanalB)" <flo at kanalB.org>
==================================================
hi,
am 05.09.2006 um 20:00 starten wir mit dem Film "Des Wahnsinns letzter
Schrei" (http://austria.kanalb.org/edition.php?clipId=75) die kanalB
Filmreihe im Wiener Schikaneder Kino (http://schikaneder.at). Wir werden
monatlich Filme zeigen und Treffen veranstalten für Menschen die bei
kanalB mitmachen oder ihre Filme bei uns veröffentlichen wollen.
Die Veranstaltungen finden bei freiem Eintritt statt!
--
lg, flo
----------------------------
pgpkey: http://kanalB.at/flo_kanalB.asc
fingerprint: 63F7 0F87 D8BD B54F 0C88 98BD 1592 D17B D246 4A5D
_______________________________________________
kanalb_at_newsletter mailing list
kanalb_at_newsletter at kanalB.org
http://kanalB.org/cgi-bin/mailman/listinfo/kanalb_at_newsletter
==================================================
10 [7stern] september/7STERN
von 7stern kultur <7stern.kultur at kpoe.at>
==================================================
Veranstaltungen september
Samstag/Sonntag, 2. / 3. September
Volksstimmefest
60. Volksstimmefest im Prater / Jesuitenwiese.
Das Programm entnehmen Sie: www.volksstimmefest.at
Dienstag, 5. September, 19.30 Uhr
Diskussion
Für ein bedingungsloses Grundeinkommen!
Die Spitzenkandidatin der KPÖ-Wien zur NR-Wahl, Melina Klaus,
im Gespräch mit Peter Fleissner (Akademie der Wissenschaften) und Christian
Fuchs (Attac)
zum Thema Grundeinkommen, was sich dadurch ändern würde und warum die
Finanzierung kein Problem ist.
Moderation - Claudia Krieglsteiner.
Eine Veranstaltung der KPÖ-Wien.
Freitag, 8. September, 20 Uhr
Theater
Samstag, 9. September, 20 Uhr
„BARFUSS, NACKT, HERZ IN DER HAND". Theater Wagabunt.
Von Ali Jalaly. Es spielt: Robert Kahr
<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><!--[endif]-->
Ein Monolog des Gastarbeiters Ali
Und dann ich gehe nach Hause.
Nicht mein Haus.
Mein Haus weg, spazieren gehen.
Weg.
Es gibt Ereignisse, die machen eine ganze Nation stumm, rauben ihr die
Sprache und lassen als einziges Trauer, Wut und Stille zurück. Dieses
Theaterstück entstand nach einem solchen Ereignis: Nach dem Brandanschlag
von Solingen im Mai 1993.
Am 29. Mai 1993 verübten rechtsradikale Jugendliche einen Brandanschlag auf
das von einer türkischen Familie bewohnte Haus in Solingen. Zwei Frauen und
drei Kinder sterben dabei in den Flammen und hinterlassen eine grausame
Leere und Schmerzen bei den Hinterbliebenen.
Der Autor Ali Jalaly, aus Teheran stammend und in Köln lebend, verarbeitet
mit diesem Monolog eines türkischen Familienvaters den Brandanschlag von
Solingen 1993, der gegen die Behausungen von Ausländern gerichtet war.
Die Stärke dieses Stücks liegt darin, dass sich die Auseinandersetzung nicht
auf eine bloße Sozialkritik beschränkt. Ali Jalaly geht tiefer und sein
Stück weist über die Zeitaktualität hinaus. Die Attentäter sind Bestandteil
einer gefühlsarmen Gesellschaft.
Ali Jalaly lässt seinen Hauptakteur "Ali Delir" erzählen. Ali klagt nicht
an, er weint, tobt, lacht, ein Mensch voller Lebensfreude und Freundlichkeit
und zutiefst verletzt. Ein flirrendes Wortmaterial orientalischer
Erzählkultur. Ein "leises Lied".
Die Vergleiche zwischen deutsch und türkisch, christlich und islamisch, Gott
und Gott, sind amüsant und stimmen dennoch so nachdenklich, man wird
allmählich Zeuge eines schlechten Traumes. Das Theaterstück thematisiert das
gewaltsame Zusammentreffen unterschiedlicher Kulturen, die so unversöhnlich
sein wollen und so versöhnlich sein könnten.
Anpassungsneurosen, die Würde, die Tragik eines türkischen Gastarbeiters,
dem das Haus weg gebrannt worden ist, als er von seiner Müllfahrerschicht
zurückkommt. Groteske Erinnerungen an die Familie, die da gewohnt hat und
seine Frau, die in der Gefahr nicht die richtigen deutschen Worte findet. An
den Kollegen, den er um der Heirat seiner Tochter willen der Beschneidung
unterzog.
An seinen Sohn Hassan, dessen Asche er in einem Taschentuch mit sich
herumträgt.
In "Barfuß Nackt Herz in der Hand" schildert der Autor mit schwarzem Humor,
wie ein Türke sich ein "neues Stück Heimat erschafft".
Es spielt: Robert Kahr Inszenierung: Peter Langebner
Bühne: Kahr / Langebner
"Barfuss Nackt Herz in der Hand" wurde auch als Klassenzimmertheater für
Jugendliche ab 14 Jahre konzipiert. www.theaterwagabunt.at
Montag, 11. September, 20 Uhr
Lesung
WILDE WORTE
Gastgeber: Michaela Opferkuh, Franz Hütterer, Richard Weihs
Gast: Christina Zurbrügg
Jubiläum
Vor zehn Jahren, im Herbst 1996, ertönten zum ersten Mal „Wilde Worte“ –
damals noch im Café Bajazzo im Alsergrund. Nach einer Zwischenstation im
Tachles in der Leopoldstadt wird nun seit sechs Jahren im Siebenstern am
Neubau gewildert. Aus diesem Anlass diesmal eine Jubiläumsveranstaltung mit
unserem Gründungsmitglied Christina Zurbrügg!
Dienstag, 12. September, 19.30 Uhr
Lesung, Musik
"Das Kapital" von Karl Marx - mit Kurt Palm & Chrono Popp
„... von Kopf bis Zeh blut- und schmutztriefend“
The best of „Das Kapital“ von Karl Marx.
Mit Kurt Palm (Lesung) und Chrono Popp (Musik)
Für all jene, die es bisher nicht geschafft haben, „Das Kapital“ von Karl
Marx zu lesen, bietet dieses Privatissimum einen repräsentativen Querschnitt
durch das 2.521 Seiten umfassende Standardwerk der Weltliteratur. Das
Selbststudium ersetzt dieser Abend aber keineswegs, denn wie heißt es schon
bei Marx: „Es gibt keine Landstraße für die Wissenschaft, und nur diejenigen
haben Aussicht, ihre lichten Höhen zu erreichen, die die Mühe nicht scheuen,
ihre steilen Pfade zu erklimmen.“
<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><!--[endif]-->
Kurt Palm über seine Herangehensweise an „Das Kapital“:
Für mich ist das Faszinierende an diesem Buch, daß die Analyse, die Marx im
19. Jahrhundert vorgenommen hat, in ihren Kernaussagen immer noch gültig
ist. Gerade in den letzten fünfzehn Jahren, also seit dem „Zusammenbruch“
der sozialistischen Länder, hat man so getan, als sei Marx „ein toter Hund“,
der auf den Misthaufen der Geschichte gehöre. Tatsache ist allerdings, dass
die allgemeine Krise mittlerweile jene von Marx vorausgesagten Dimensionen
angenommen hat. Und hier zeigt sich, dass Marx lebendiger ist, als viele
glauben.
Marx hat im „Kapital“ die allgemeinen Bewegungsgesetze des Kapitalismus
beschrieben; und zwar mit der Präzision eines Naturwissenschaftlers. Er
schreibt ja auch, dass er diese Gesetze nicht erfunden, sondern entdeckt
habe. Auch wenn beim Lesen ein hohes Maß an Abstraktionsvermögen
erforderlich ist, hilft einem die Lektüre des „Kapitals“, gewisse
ökonomische und politische Vorgänge unserer Zeit besser zu verstehen.
Eine Veranstaltung der KPÖ-Wien.
Montag, 18. September, 19 Uhr
Film
"Letzte Hoffnung Spanien - Protokolle einer Odyssee"
<!--[if !supportLineBreakNewLine]-->
Ein Film von Karin Helml und Hermann Peseckas, 83 min.
Zum 70. Jahrestag der Gründung der Internationalen Brigaden lädt die
Vereinigung der Österreichischen Freiwilligen in der Spanischen Republik zu
diesem Filmabend ein. Österreichische Interbrigadisten schildern in dieser
2006 fertig gestellten Dokumentation in zahlreichen Gesprächen ihren Weg
nach Spanien und nach der Niederlage der Spanischen Republik durch die
französischen und deutschen Konzentrationslager. Ebenso zu Wort kommen
Spanier, die in den Reihen der Internationalen Brigaden gegen den
Franco-Faschismus kämpften.
Freitag, 22. September, 20 Uhr
Fest
Die Scheren müssen geschlossen werden.
Ein Fest der KPÖ-Frauen.
Samstag, 23. September, 20 Uhr
Theater
Die männliche Herrschaft. Frauen spielen Bourdieu.
"Wenn die Beherrschten auf das, was sie beherrscht, Schemata anwenden, die
das Produkt dieser Herrschaft sind, oder wenn, mit anderen Worten, ihre
Gedanken und ihre Wahrnehmungen den Strukturen der Herrschaftsbeziehung, die
ihnen aufgezwungen ist, konform strukturiert sind, dann sind ihre
Erkenntnisakte unvermeidlich Akte der Anerkennung, der Unterwerfung."
(Pierre Bourdieu, Die männliche Herrschaft, Suhrkamp. 2005 (1998) S. 27/28)
Drei Frauen spielen den soziologisch/philosophischen Text „Die männliche
Herrschaft“, geschrieben von einem Mann (dem französischen Soziologen Pierre
Bourdieu) und inszeniert von einem Mann (Peter Hanusch). Versucht wurde eine
gemeinsame Auseinandersetzung mit einem schwierigen
soziologisch-philosophischen Text und damit mit einem Thema, das jede und
jeden betrifft: das Frau-Sein (aber auch Mann-Sein) im Heute als vorläufiger
Endpunkt einer langen historischen und kulturellen Entwicklung – Frau-Sein
unter männlicher Herrschaft.
Entstanden ist das Stück in einer zweijährigen gemeinsamen Arbeit (Beginn
17. September 04), die aus Lesen, Diskutieren und nach Fallbeispielen Suchen
bestand. Parallel zu dieser Recherche nach Frauen-Bildern wurde daran
gearbeitet, das Material auf die Bühne zu bringen, als Theaterleporello. Es
geht nicht um ein feministisches Manifest oder die Umkehrung der
Herrschaftsbeziehung, sondern Ausgangsthese war und ist, dass trotz der
gesetzlichen Gleichstellung von Männern und Frauen, trotz Geschlechterkampf,
trotz Frauenquote etc. die männliche Herrschaft immer noch und zwar in allen
Lebens- und Gesellschaftsbereichen vorherrscht (allein schon diese Begriffe
zeugen von dieser Herrschaft) und sich in unsere Körper, unser Verhalten und
unsere Denkweisen (= Habitus) eingeschrieben hat. Deshalb begleitete dieses
Projekt das Anliegen von uns als Männer und Frauen, den üblichen
vorherrschenden Blick auf Frauen, der, wie Bourdieu im oben zitierten Text
schreibt, ein Produkt dieser Herrschaftsbeziehung ist, zu verlassen oder
zumindest ein wenig zu verrücken. Selbst Gefangene in diesen Strukturen war
das nicht immer leicht, aber wir glauben, dass es gelungen ist, im Stück
Momente von utopischen Orten aufblitzen zu lassen, in denen die "männliche
Gewalt befriedet zu sein scheint" und es "ein Ende mit der männlichen Sicht"
hat.
Schauspiel: Sabina Eisner, Helga Meditz, Claudia Strobl
Regie: Peter Hanusch (mit freundlicher Unterstützung von Markus Zeindlinger)
Donnerstag, 28. September, 21 Uhr
Ausstellungseröffnung
Eröffnung displaced – display 2006
Die Eröffnungsfeier zur dazugehörigen Gruppenausstellung:
mit DJ „the golden kessy h“
Displaced heißt zuallererst nicht am richtigen Ort sein. Displaced öffnet
zudem weite Felder von sozialer, politischer, ästhetischer und theoretischer
Auseinandersetzung. KünstlerInnen wurden eingeladen, ihre Arbeiten, die sich
in irgendeiner Weise mit diesem Thema beschäftigen, einzureichen.
Das Projekt "display" des Vereins Kforumvienna versteht sich als “project in
progress“. Es hat den Anspruch, über das spezialisierte Publikum der
Kunstinstitutionen hinaus breitere Rezipientenkreise zu erreichen. Zudem
wird KünstlerInnen jährlich die Möglichkeit gegeben, ihre Werke abseits vom
Galeriensystem - in Schaufenstern kommerzieller Unternehmen - zu präsentieren.
In der nunmehr vierten Edition von "display" lädt Kforumvienna Pipeline
ein, die Leitung des Projektes zu übernehmen. Displaced ist Teil der 1.
Viennabiennale 2006.
Die Ausstellung ist täglich von 28.09 bis 11.10 geöffnet. Wissenswertes
unter www.pipelinevienna.org
Freitag, 29. September, 19.30 Uhr
Diskussion, Fest
PiratInnen im Kampf gegen so genannte "geistige Eigentumsrechte".
DiskutantInnen: Peter Fleissner, Eva Kumar, Franz Schäfer, Franz Nahrada,
und ein/e VertreterIn der neu gegründeten Piartenpartei.
Ab 22 Uhr: PiratInnenfest. DJs legen vorwiegend freie Musik auf.
Sonntag, 1. Oktober, ab 16 Uhr
Wahlfest
Wahlabend: Gemeinsam das Wahlergebnis verfolgen. Gemeinsam feiern.
_______________________________________________
7stern mailing list
7stern at kpoe.at
http://www.kpoe.at/mm/listinfo/7stern
==================================================
11 > Radio Stimme - 31.8.
von <radio.stimme_news at initiative.minderheiten.at>
==================================================
RADIO STIMME - DIE SENDUNG DER INITIATIVE MINDERHEITEN
Donnerstag, 31. August 2006
13.00 Uhr, Orange 94.0 / Wien
Bloß „pflichtbewusste Objekte der Politik“? - Das NS-Veteranentreffen am
Kärntner Ulrichsberg und die Protestveranstaltungen dagegen.
In den letzten Wochen führte das Geständnis von Günther Grass, mit 17 Jahren
freiwillig Mitglied der Waffen-SS gewesen zu sein, zu einer international
geführten Debatte über den Umgang mit der eigenen belasteten Geschichte. Nicht
primär Grass´ Mitgliedschaft in jungen Jahren als solche, sondern das
jahrelange Schweigen darüber wurde stark kritisiert.
Nicht verschwiegen, sondern im Gegenteil in ausschweifenden Festreden
hochgehalten wird die Zugehörigkeit zu NS-Verbänden beim alljährlichen Kärntner
Ulrichsbergtreffen.
„Pflichterfüllung“, „Treue“ und „Kameradschaft“ sind die Stichworte des
Refrains, der einzelne Soldat wird dabei hauptsächlich als bloßes Objekt der
Geschichte gesehen.
Als Kontrapunkt zu den revisionistischen Gedenkfeierlichkeiten organisiert der
„Aktionskreis gegen den Kärntner Konsens“ Protestdemonstrationen und Vorträge
von ZeitzeugInnen.
Eine Reportage über die Gedenkrituale am Ulrichsberg mit Wortmeldungen von
Gegenaktivistinnen.
Weitere Sendungsthemen: Frigga Haug: feministische Kapitalismuskritik
-
Diese Sendung wird weiters ausgestrahlt auf:
FREIRAD (Innsbruck) Do, 7. September, 12.00 Uhr
Radio AGORA (Kärnten) Do, 7. September, 19.00 Uhr
Radio HELSINKI (Graz) Sa, 9. september, 19.00 Uhr
Radio FRO (Linz) So, 17. September, 11.00 Uhr
******
-> Sendung verpaßt? Das Internet-Archiv.
Diese und alle anderen Ausgaben von Radio Stimme sind in unserem digitalen
Sendungsarchiv jederzeit als Download und Stream abrufbar:
http://www.initiative.minderheiten.at/Radio
******
-> Sendung über's Internet hören.
Die Sendungen sind über den Internet-Livestream der Radiosender zur jeweils
angegebenen Sendezeit auch über das Internet zu hören.
Orange 94.0: http://streamintern.orange.or.at/live3.m3u
FREIRAD: http://www.freirad.at/live.m3u
Radio AGORA: http://www.cartwall.at/agora_mp3.m3u
Radio FRO: http://www.fro.at/livestream.php
HELSINKI: http://www.helsinki.at/live-stream.php
******
--
Radio Stimme - Die Sendung der Initiative Minderheiten
Das politische Magazin zu den Themen Minderheiten - Mehrheiten -
Machtverhältnisse
on air:
Wien - Do, 13.00 Uhr - Orange 94.0 - http://www.orange.or.at
Innsbruck - Do, 12.00 Uhr - FREIRAD - http://www.freirad.at
Kaernten - Do, 19.00 Uhr - Radio AGORA - http://www.agora.at
Linz - So, 11.00 Uhr - Radio FRO - http://www.fro.at
Graz - Mo, 08.00 Uhr - Radio Helsinki - http://www.helsinki.at
on line:
weltweit - jederzeit - http://www.initiative.minderheiten.at
--
This mail was sent through the strg.at network.
http://strg.at
******
-> aus der Mailinglist austragen?
leeres Mail bitte an radio.stimme_news-unsubscribe at initiative.minderheiten.at
==================================================
12 Veranstaltung am Volksstimmefest „ Der Krieg und die Linke“ 2.9.18h
von ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
==================================================
Veranstaltung „Der Krieg und die Linke“
Veranstaltung des Aktionskomitees "SCHLUSS MIT KRIEG UND BESATZUNG
IM NAHEN OSTEN!" am Volksstimmefest, Samstag 2. September 18.00
Das Aktionskomitee "SCHLUSS MIT KRIEG UND BESATZUNG IM NAHEN OSTEN!"
ladet zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Der Krieg und die
Linke“ ein. Dabei werden mehrere RednerInnen aus verschiedenen
Zugängen kurze Einleitungsreferate halten, um anschließend ein
breite Diskussion zu ermöglichen. Die Debatte soll eine
Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen und durchaus auch
kontroversiellen Standpunkten in der Linken ermöglich, ohne jedoch
den Rahmen einer solidarischen Diskussion zu verlassen.
Die Veranstaltung findet am Samstag, den 2. September, um 18.00 im
Rahmen des Volksstimmefest auf der Jesuitenwiese im Prater statt.
Das Aktionskomitee "SCHLUSS MIT KRIEG UND BESATZUNG IM NAHEN OSTEN!"
ruft zu einer bundesweiten Demonstration am 30.9.2006 in Wien im
Rahmen des internationalen Aktionstages gegen Krieg und Besatzung im
Nahen Osten.
==================================================
13 Heute 16.30 "Duell um den Meislmarkt"
von Sozialistische LinksPartei <slp at slp.at>
==================================================
Eine Presseinformation der Sozialistischen LinksPartei - Liste gegen
Kapitalismus und Rassismus
Den Rassismus der FPÖ nimmt die SLP nicht einfach hin. Daher gibt es
heute um 16.30 eine antirassistische Gegenkundgebung zum
Wahlkampfauftakt der FPÖ am Wiener Meislmarkt. Jugendliche, MigrantInnen
und ArbeitnehmerInnen werden deutlich machen, dass sie die
Teile-und-Herrsche-Politik der FPÖ nicht akzeptieren.
Im Rahmen des Wiener Wahlkampfes 2005 haben FPÖ-Symphathisanten
AktivistInnen der SLP bedroht "Du gehörst ja ins KZ" und auch tätlich
angegriffen.
"Strache legt mit seinen Reden und seiner Politik die Grundlage für
zunehmende Gewalt gegen MigrantInnen und Anti-RassistInnen - das werden
wir nicht einfach hinnehmen" sagt Sonja Grusch, Spitzenkandidatin der SLP.
Rückfragen unter 06850-4246310
_______________________________________________
presse at slp.at mailliste
http://slp.at/mailman/listinfo/presse
==================================================
><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><
MITTEILUNGEN, MELDUNGEN UND KOMMENTARE
><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><
==================================================
14 UK: Privatsphaere der Muelltonnen gefaehrdet
von "q/depesche" <depesche at quintessenz.org>
==================================================
From: "q/depesche" <depesche at quintessenz.org>
Subject: UK: Privatsphaere der Muelltonnen gefaehrdet
q/depesche 2006-08-28T01:14:49
UK: Privatsphaere der Muelltonnen gefaehrdet
In einem Land, das bald ebenso viele Überwachungskameras wie Einwohner
aufzuweisen hat, regt man sich auf, weil die Privatsphäre der Mülltonnen
durch die Einführung eines RFID-basierten Abrechnungssystems gefährdet sein
könnte.
-.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
post/scrypt: Wer hat da schon wieder Obelix zitiert?
-.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
Der heimliche Einbau von Funkchips in Abfallbehälter sorgt für Empörung auf
der Insel, noch dazu, weil die verwendete RFID-Technik aus Deutschland
kommt. "Deutsche verwanzen unsere Mülltonnen", schreibt die britische
Zeitung "Mail on Sunday". 500.000 Tonnen in Großbritannien seien mit der
Überwachungstechnik versehen worden.
[...]
Die Wanzen hätten eigene Seriennummern und würden ausgelesen, wenn die
Müllmänner die Tonnen in die Wagen entleerten. Gleichzeitig würde der Müll
jeder Tonne gewogen. Auf diese Weise könnten sich lokale Behörden über die
Abfall-Gewohnheiten jedes einzelnen Haushalts informieren, schreibt die
Zeitung.
Geliefert wird die RFID-Technik für Mülltonnen von den deutschen Firmen
Deister und Sulo. Ein Deister-Sprecher lobte die Möglichkeit, mit Hilfe der
Transponder "jede Mülltonne zu identifizieren und aufzuzeichnen, wann sie
geleert wird". Diese Informationen ließen sich auf vielfache Weise
verwerten.
[...]
"Wir können die Recycling-Raten messen", sagte ein Sprecher des Councils
von Crew und Nantwich. Wenn eine Straße dabei nicht mitmache, werde man mit
den Leuten reden.
Andrew Pelling, Abgeordneter der Konservativen Partei in der London
Assembly, erregte sich über den Einsatz der RFID-Chips. "Das ist
schlimmster Big Brother. Ich glaube nicht einmal, dass die ehemalige
Sowjetunion ihre Bürger so bespitzelt hat." Es entspreche eher der
britischen Art, Menschen zu überzeugen als ihnen hinterher zu spionieren.
Eine überraschende These aus einem Land, in dem Straßen und Plätze
praktisch landesweit mit Videokameras überwacht werden.
Deutsche Kommunen bestücken ihre Mülltonnen schon schon seit längerem mit
Funkchips, zum Beispiel in Bremen, Köln und Dresden, aber auch auf dem
Land. Dabei geht es weniger um das Aufspüren von Recycling-Muffeln als um
eine verursachergerechte Müllabrechnung. Die Müllfahrzeuge erfassen das
Füllgewicht jeder geleerten Tonne. Statt einer monatlichen Tonnenpauschale
bekommen die Bürger eine individuelle Abrechnung.
[...]
Volltext http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,433800,00.html
tnx 2 andy und markus
- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
relayed by Harkank
- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
Online Version: http://quintessenz.at/cgi-bin/index?id=000100003656
quintessenz is powered by http://www.onstage.at
subscribe/unsubscribe/digest
http://www.quintessenz.at/cgi-bin/index?funktion=subscribe
comments to depesche at quintessenz.org
==================================================
15 /Scheinselbständigkeit/Sozialversicherungspflicht
von "Gewerkschaftlicher Linksblock" <office at glb.at>
==================================================
Pressedienst des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB), Hugogasse 8, A-1110
Wien - Telefon +43 664 61 45 012 oder +43 1 53 444-308 -
Mail office at glb.at - Web www.glb.at - Ausgabe vom 29. August 2006
Klare Regelungen gegen Scheinselbständigkeit
Flucht aus Sozialversicherungspflicht unterbinden
Klare Regelungen gegen das zunehmende Abdrängen von Beschäftigten in eine
Scheinselbständigkeit verlangt die Fraktion
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB): „Immer stärker werden im Zuge
des Outsourcing Lohnabhängige aus regulären
Dienstverhältnissen mit entsprechender Sozialversicherungspflicht in eine
formelle Selbständigkeit abgeschoben, ohne dass diese
einer tatsächlichen Unternehmereigenschaft vorliegt“, meint
GLB-Bundesvorsitzende Karin Antlanger.
Bei 80 Prozent der Unternehmensneugründungen im Jahre 2005 handelte es sich
um Einpersonenfirmen. Während etwa die Wirtschaftskammer
Oberösterreich über 4.800 neue Unternehmen im Jahr 2005 jubelt, vermutet die
OÖ Gebietskrankenkasse (OÖGKK) dahinter überwiegend
abhängige Dienstnehmer und fordert entsprechende Sozialversicherungsbeiträge
ein. Das Land Oberösterreich als zweite Instanz wartet
hingegen eine Entscheidung des Sozialministeriums ab.
Unbestreitbar ist, dass Arbeiten wie FahrradbotInnen, „Call Center Agents“,
RegalbetreuerInnen im Handel, ProvisionsvertreterInnen,
EDV-ExpertInnen, Tele-ArbeiterInnen, ProspekteverteilerInnen, Werbedamen,
Botendienste, TrainerInnen, FahrschullehrerInnen usw.
klassische unselbständige Beschäftigungen sind. In vielen Branchen werden
jedoch Beschäftigte mit Daueraufträgen als angeblich
Selbständige oder freie DienstnehmerInnen angestellt um Sozialkosten zu
sparen bzw. das Risiko dafür auf die Betroffenen abzuwälzen.
Immer deutlicher erweist sich das Prekariat - also Menschen in atypischen
und unsicheren Arbeitsverhältnissen - als das moderne
Proletariat, weil die Betroffenen bei formeller Selbständigkeit in sozialer
Hinsicht deutlich schlechter gestellt sind als
Beschäftigte in regulären Arbeitsverhältnissen. Besonders provokant dabei
ist, dass viele Firmen mit solchen Praktiken gleichzeitig
Rekordgewinne machen und Top-Manager für die Vernichtung von Arbeitsplätzen
und Lohn- und Sozialabbau mit enorm hohen Bezügen und
Prämien „belohnt“ werden.
==================================================
16 [SLP-Pressemeldung] Hände weg von
der Fristenlösung - SLP fordert Abtreibung auf Krankenschein
von Sozialistische LinksPartei <slp at slp.at>
==================================================
Eine Presseinformation der Sozialistischen LinksPartei - SLP - Liste
gegen Kapitalismus und Rassismus
Der jüngste Vorstoss von FPÃ--Stadler gegen die Fristenlösung zeigt nach
dem Kärntner Vorschlag nach einer Gebärprämie ("Kostenpauschale"), was
die FPÃ- unter "freien Frauen" versteht - Gebärmaschienen. Die
FPÃ--Programatik ist klar: Frauen sollen weiter aus dem Arbeitsleben
gedrängt werden, möglichst viele Kinder bekommen, zuhause bleiben und
die Aufgaben des Staates bei Kinder- und Altenbetreuung übernehmen.
Dorthin führen die Forderungen der FPÃ- nach weiteren Privatisierungen,
Stellenabbau im Ã-ffentlichen Dienst und Schwächung der Gewerkschaften.
Auch aus den Reihen der Kirche und der Ã-VP gibt es immer wieder
Vorstösse gegen den Schwangerschaftsabbruch. Frauen sollen
kriminalisiert werden. Besonders die FPÃ- spickt diese Politik noch mit
plumpem Rassismus.
"Auch wenn eine Abschaffung der Fristenlösung derzeit nicht auf der
Tagesordnung steht, sind die Vorstöße in diese Richtung nicht zu
unterschätzen. Die SLP wird das Recht auf Schwangerschaftsabbruch auch
in Zukunft aktiv verteidigen." sagt Claudia Sorger, SLP-Frauensprecherin
und Kandidatin der SLP bei den kommenden Nationalratswahlen.
Die SLP fordert:
* Hände weg von der Fristenlösung!
* Schwangerschaftsabbruch auf Krankenschein in allen Wiener
Gemeindespitälern und in den Landeskrankenhäusern - in eigenen
Abteilungen mit entsprechender Beratung
* Bannmeile für radikale AbtreibungsgegnerInnen rund um Kliniken und
Arztpraxen wo Abbrüche durchgeführt werden - gemeinsame Mobilisierung
von Betroffenen und AnrainerInnen zum Schutz der Frauen vor Belästigung
* Schaffung von selbstorganisierten Frauengesundheitszentren, die eine
umfassende Beratung und Behandlung bei Schwangerschaftsabbruch anbieten;
Vergesellschaftung des Gesundheitswesens
* Kostenlose Verbreitung von Verhütungsmitteln und umfassende
Sexualberatung an den Schulen, um ungewollte Schwangerschaften zu verhindern
Informationen und Interviewtermine unter 0650-4246310 und slp at slp.at
==================================================
17 [SLP-Pressemeldung] Privatisierung schuld am Pflegenotstand -
SLP fordert kostenlose und umfassende Pflege ...
von Sozialistische LinksPartei <slp at slp.at>
==================================================
Eine Presseinformation der Sozialistischen LinksPartei - SLP Liste gegen
Kapitalismus und Rassismus
Rund 450.000 Menschen in Österreich sind als Pflegebedürftige vom
Pflegenotstand betroffen, rund 300.000 Menschen als pflegende
Angehörige. Die neoliberale Politik der letzten Periode hat die
Situation dieser Menschen verschlechtert: Die Kombination aus Kürzungen
im öffentlichen Gesundheits- und Pflegewesen, Sozialabbau und niedrigem
Einkommen sowie der mangelnden Unterstützung der Pflege durch die
öffentliche Hand zwingt die Angehörigen förmlich dazu, zu illegalen
Pflegekräften zu greifen.
Die Verantwortung für den Pflegenotstandes liegt bei Regierungen, die
Pflege zunehmend privatisieren und an die Familien, d.h. v.a. Frauen,
abschieben.
Die SLP tritt für den Ausbau der öffentlichen Pflegeeinrichtungen ein.
Das beinhaltet Pflegeheime, betreute Wohngemeinschaften und mobile
Pflegedienste bei denen Pflegebedürftige betreut und unterstützt werden,
wo ihre Individualität und Würde gewahrt bleibt.
JedeR PflegerIn muss einen Mindestlohn von 1100.- netto/Monat und eine
ordentliche Anstellung mit Kranken-, Unfall-, Arbeitslosen- und
Pensionsversicherung haben.
Die Kosten für diese soziale Absicherung sind nicht von den
Pflegebedürftigen, sondern von der öffentlichen Hand zu tragen.
"Mit Jahresende 2005 hatten die Unternehmen 925,9 Mio. Euro Schulden bei
den Sozialversicherungen - Würden man hier mit der gleichen Härte wie
etwa das AMS gehen erwerbsarbeitslose Menschen vorgehen, wäre das
'Finanzierungsproblem' weitgehend gelöst." meint Sonja Grusch,
Spitzenkandidatin der SLP bei den kommenden Nationalratswahlen.
Mehr zum Programm der SLP zum Pflegenotstand unter
http://slp.at/index.php/artikel+M582e136b01f/
Informationen und Interviewtermine unter 0650-4246310 und slp at slp.at
_______________________________________________
presse at slp.at mailliste
http://slp.at/mailman/listinfo/presse
==================================================
18 Nagib Machfus verstorben: Nachruf von Wolfgang Schwanitz
von "wadi wien" <wadi.wien at gmx.at>
==================================================
Von Kairo aus den Zaubertrunk des Westens kosten
Er war der Vater des ägyptischen Romans: Der Schriftsteller Nagib Machfus
ist im hohen Alter von 94 Jahren gestorben. Der Literatur-Nobelpreisträger
des Jahres 1988 verließ seine Stadt nur zweimal, er reiste nicht gern.
Von Wolfgang G. Schwanitz
- Das Altern sei der letzte Kampf der Seele, schrieb Nagib Machfus: Es
schleicht sich immer näher an diese heran. Und wenn sie es bemerkt und
dagegen aufbegehrt, dann verspottet es sie noch. Wer Machfus erlebt hat,
wird diese Weisheit als typisch für ihn ansehen, zumal er seine Seele auf
der Sonnenseite des Lebens zu erwärmen suchte. Diese Seele ist nun frei, das
jüngste Ringen ist vorüber. Nagib Machfus, Vater des ägyptischen Romans und
erster arabischer Nobelpreisträger für Literatur, ist jetzt in Kairo mit 94
Jahren verstorben. Bis zuletzt sprach er seine Leser regelmäßig an und hat
ein großes literarisches Erbe hinterlassen.
Noch Anfang Mai 2006, am Welttag der Pressefreiheit, bat Machfus arabische
Regierungen, inhaftierte Journalisten freizulassen, darunter zwei Ägypter.
Wie immer äußerte sich der liberale Demokrat Machfus in seiner Zeitung
"Al-Ahram". Bis zum Millennium hat er dort eine Kolumne verfasst. Dann, so
sagte er Nadine Gordimer, diktierte er mehr wegen der Schwäche seiner Augen
und Finger.
Dialoge mit einem Freund zogen in seine Kolumne ein. Daraus wurden
Anthologien, geordnet nach den Stichworten "Jugend", "Religion" und
"Demokratie". In einer seiner Dialogkolumnen im Mai 2006 erklärte er
Muhammad Salmawi, die Regierung sei Teil des Gewaltproblems. Wo die Lösung
liege? Machfus schlug runde Tische des Staates mit Betroffenen vor. Die
Idee, die Präsident Abd an-Nasir im Arabischen Sozialismus verfehlt hat und
die Machfus erneut aufgriff, lässt nach dem Werden des Erzählers fragen.
Der Romancier lebte in Kairo und Alexandria, im Ausland war er nur zweimal.
In der Stadt am Nil mit Pyramiden, Museen und Kinos fand er Stoff aus dem
Leben kleiner Leute seines Viertels, aus dem seine Romane schöpften. In der
Metropole am Mittelmeer sah er die multiplen Wurzeln
Ägyptens: pharaonische, antike und islamische. Das gab ihm, der am 11.
Dezember 1911 in Kairo geboren wurde, nicht nur Material für seine
Kurzgeschichten und pharaonischen Romane der 30er Jahre, sondern eine tiefe
Achtung für andere Werte und ferne Zivilisationen. Dies stört all
diejenigen, die allein vom Islam reden und auch vorislamische Kulturen
Arabiens, Mesopotamiens und Palästinas stets ignorieren.
Doch Machfus, Beamtensohn aus Kairos Altstadt, meinte in einer Note zum
Nobelpreis 1988, er stamme nicht nur aus zwei Zivilisationen, in denen die
Antike steckt, sondern er liebe den Zaubertrunk des Westens. Den kostete er
schon im Studium der Philosophie an der Fuad-Universität und als Beamter
unter Abd an-Nasir, als er in den fünfziger Jahren die Roman-Trilogie über
Kairo verfasste. In seinen Romanen "Zwischen den Palästen", "Palast der
Sehnsucht" und "Zuckergässchen" erhellt Machfus meisterhaft, wie die Moderne
den Alltag am Nil umkrempelt. Am Beispiel einer Kaufmannsfamilie stellt er
die Konflikte dreier Generationen dar, ein Verfahren, das er aus Thomas
Manns "Buddenbrooks" entlehnt hatte. Damit etablierte er die Gattung des
psychologischen Romans für die arabische Literatur. Dies macht seinen
überragenden literarischen Rang aus. Pensionär seit 1971, schrieb er über
Pharaonen, Sozialisten und Islamisten. Im "Der Letzte Tag des Präsidenten"
zeigte er, was Terror nährt und wie er begrenzt werden kann. Machfus sah
77jährig die "aulama" voraus, die Globalisierung seit Ende des
Ost-West-Konfliktes. Als ein Optimist glaube er an den täglichen Sieg des
Guten. Diesen Glauben hielt er hoch, als ihn sechs Jahre später Radikale
erstechen wollten und verletzten. Wie seine Kollegen Taufiq al-Hakim, Taha
Husain und sein Mentor Salama Musa förderte er säkulare Liberalität. Zudem
begrüßte er den Frieden mit Israel. Dies genügte Islamisten, ihm kurz vor
dem Millenium wie Salman Ruschdi den Tod anzudrohen. Ihnen galt der
Nobelpreis als Bestechung durch den Westen. Das traf Machfus, den man zuvor
in Cafés mit seinen Freunden erleben konnte. Gegen den islamistischen
Todeskult setzte er die Kostbarkeit des Lebens. Seinen Weg selbst wollte er
aber nicht darstellen. Eine Autobiografie von ihm besitzen wir nicht.
Dem deutschsprachigen Raum war Machfus sehr zugetan. Er mochte Dichter und
Denker wie Kant, mit dem er rang. Zürichs Unionsverlag ediert exzellent
seine Texte, jüngst seinen Roman "Radubis". Manche Deutsche kannten Machfus
persönlich wie die begnadete Übersetzerin Doris Kilias. Sie sitzt an ihrem
20. Band von ihm, dem "Buch der Träume". Im Grusswort zur Frankfurter
Buchmesse mit dem arabischen Buch als Focus pries Machfus Gutenberg, Goethe,
Thomas Mann, Nietzsche und Schopenhauer. Da fragte er, ob erst ein blutiger
Zwist zwischen Orient und Okzident sich ereignen müsse, um die Zivilisation
des Islam und die arabische Kultur wieder zu entdecken.
Den Anschlag vom 11. September 2001 verurteilte er, meinte aber auch: Macht
ohne Gerechtigkeit gebe keine Sicherheit. Zwei Gewebe hat er fein verknüpft,
Liebe und Weisheit: jene Konflikte folgen aus der Ähnlichkeit der
Zivilisationen, weniger aus ihrer Differenz. Nagib Machfus hat seine Leser
reich beschenkt. Er gibt uns viel zu denken, nicht zuletzt im Hinblick auf
die Seele und das Altern.
Die Welt, Mi, 30. August 2006
http://www.welt.de/data/2006/08/30/1016339.html
--
Im Juni erschien die erste Ausgabe von: WADI-News,
Schwerpunkt: Frauen im Irak. Wird kostenlos per Post
zugeschickt, schreiben oder mailen Sie uns Ihre Adresse!
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509
Postfach 105
A-1181 Wien
Spendenkonto in Österreich:
Kontonummer 07.405.301
Evangelische Kreditgenossenschaft eG BLZ 31800
IBAN: AT10 3180 0000 0740 5301
BIC: EVKRATW1
Website mit weiteren Informationen zu Projekten von
Wadi und Veranstaltungshinweisen:
www.wadinet.at
==================================================
19 § 115 Fremdenpolizeigesetz: Angst vor der eigenen Courage ?
von "Roland Hermann" <hermann at deranwalt.at>
==================================================
Mit dem heute zugestelltem Beschluß vom 22.06.2006, G 11/06, hat der
Verfassungsgerichtshof den Antrag von Michael Genner, Obmann des Vereins
"Asyl in Not", auf (Teil)Aufhebung des § 115 des Fremdenpolizeigesetzes
("unentgeltliche Beihilfe zum unbefugten Aufenthalt") als unzulässig
zurückgewiesen.
Begründet wird dieser Beschluß mit der mangelnden Tatbestandsmäßigkeit von
Handlungen, die dem Vereinszweck von "Asyl in Not" entsprechen, und somit
mit der mangelnden "persönlichen Betroffenheit" des Antragstellers von der
inkriminierten Bestimmung :
'Nach § 115 Abs.1 FPG kann jemandem, der insbesondere bei der
Inanspruchnahme von Rechtsschutz gegen behördliche Entscheidungen und damit
der Ausübung eines Rechtes des Fremden Hilfe leistet, bereits von
Vorneherein keinesfalls der Vorsatz unterstellt werden, ein Verfahren zur
Erlassung oder die Durchsetzung aufenthaltsbeendender Maßnahmen hintanzuhalten.
Aber auch humanitäre Hilfe jeder Art, die nicht vom Vorsatz, eine 'über
längere Zeit anhaltende Vereitelung' (RV 952 BlgNR XXII. GP) behördlicher
Maßnahmen zu bewirken, begleitet ist, ist nicht tatbestandsmäßig.' (red.
Leitsatz)
Nota bene ist mit dieser Entscheidung noch nichts über die
Verfassungskonformität der inkriminierten Bestimmungen gesagt. Wenngleich
die Beurteilung der 'persönlichen Betroffenheit des Antragstellers' (als
Zulässigkeitsvoraussetzung für einen Individualantrag) die Festlegung des
Straftatbestandes erfordert, hat der Gerichtshof diesen lediglich mit Blick
auf die Vereinsstatuten von 'Asyl in Not' und lediglich im Kontext der dort
angeführten Vereinszwecke beurteilt.
Für die Beurteilung des Vereinszwecks von 'Asyl in Not' als von der
Strafdrohung nach § 115 Abs.1 FPG nicht erfaßt kann man dem Gerichtshof zwar
bereits dankbar sein, was aber noch lange nicht bedeutet, daß damit jegliche
vom Antragsteller oder von den Vereinsmitgliedern quasi 'im Namen des
Vereinszwecks' entfaltete Tätigkeit per se nicht tatbestandsmäßig wäre.
Als Zwischenergebnis läßt sich daher festhalten, daß der
Verfassungsgerichtshof den objektiven Tatbestand nach § 115 Abs.1 FPG
zumindest für soweit faßbar hält, daß Rechts- und humanitäre Hilfe für
Fremde im Rahmen erlaubter Vereinszwecke auf keinen Fall darunter fällt; was
in gleicher Weise auch für Tätigkeiten nicht vereinsmäßig organisierter
Personen gilt, soweit diese Tätigkeiten auch im Rahmen erlaubter
Vereinszwecke ausgeübt werden könnten.
Wo jedoch erlaubte Vereinszwecke überschritten werden – was jeweils eine
Frage des Einzelfalles ist- steht dem Betroffenen schon von vornherein keine
Möglichkeit einer Individualantragstellung offen, weil Vereine, die
unerlaubte Zwecke verfolgen, von der Vereinsbehörde zu untersagen wären und
weil sich abgesehen davon auch niemand, der eine unerlaubte Tätigkeit ausübt
oder ausüben will, auf einen Eingriff in seine Rechtssphäre berufen kann.
Selbstverständlich steht es aber jeder und jedem frei, im Falle einer
Verurteilung wegen § 115 FPG im Rahmen der Berufung die
Verfassungswidrigkeit dieser Bestimmung geltend zu machen und eine
Antragstellung beim Verfassungsgerichtshof nach Artikel 140 B-VG seitens der
Obergerichte anzuregen (Anspruch darauf, daß einer solchen Anregung auch
nachgekommen wird, besteht allerdings keiner).
Somit bleibt der schale Nachgeschmack, daß Personen, die sich für die
Anliegen Fremder einsetzen, weiterhin mit dem berühmten 'Fuß im Kriminal'
stehen und es im freien Belieben der Behörden gelegen ist, unter Berufung
auf § 115 Abs.1 FPG gegen diese Personen vorzugehen; sollen sie sich halt
freibeweisen …
Der unserer Meinung nach ungeachtet der nunmehrigen Klarstellung nach wie
vor sehr weit und schwammig gefaßte Wortlaut des § 115 Abs.1 FPG wird hierzu
aller Voraussicht nach immer noch genügend Anlaß zu derlei Spielereien bieten.
Leider läßt sich der Aspekt, daß solche Strafbestimmungen –vor allem in
sogenannten 'Bananenrepubliken'- gern als Mittel der Einschüchterung
politisch mißliebiger Personen oder Organisationen verwendet werden, in
verfassungsrechtlichen Termini kaum ausdrücken; so wie es überhaupt kaum
möglich ist –weder in Strafverfahren noch vor dem Verfassungsgerichtshof-
aus dem, was der Gesetzgeber sich zwischen den Zeilen so gedacht haben
dürfte, argumentativ etwas zu gewinnen.
Den vollen Wortlaut der Verfassungsgerichtshofsentscheidung sowie auch die
im gegenständlichen Verfahren von der Bundesregierung abgegebene inhaltliche
Stellungnahme zu § 115 Abs.1 FPG finden Sie unter
http://www.deranwalt.at/show.asp?id=655&kapitel=Zerronnenes .
<alle><AK><Asyl><Politik><Presse><Strafrecht>
Sie erhalten diese Aussendung aufgrund Ihrer Anmeldung zur Mailinglist.
Unter www.deranwalt.at/anmeldung_frameset.htm können Sie sich vom weiteren
Bezug abmelden oder Ihre Themenauswahl ändern.
Für die Aktualität und inhaltliche Richtigkeit kann keine Haftung übernommen
werden.
Unser Impressum sowie die gemäß § 5 E-Commerce-Gesetz vorgeschriebenen
Offenlegungen finden Sie unter www.deranwalt.at/info_frameset.htm .
Neue Anwaltswitze sind immer willkommen unter
www.deranwalt.at/mail_frameset.htm !
Mit freundlichen Grüßen.
Roland HERMANN
c/o RA Dr. Wolfgang RAINER
Schwedenplatz 2/74
A-1010 Wien
Tel. +43/1/533 05 90
Fax. +43/1/533 05 90-11
Mobil.+43/676/416 64 98
Mail. hermann at deranwalt.at
Home www.deranwalt.at
« Les rats se promènent à l'aise, là où il n'y a point de chats. »
==================================================
20 PNR: US-Heimatschutz knallt wieder durch
von "q/depesche" <depesche at quintessenz.org>
==================================================
From: "q/depesche" <depesche at quintessenz.org>
Subject: PNR: US-Heimatschutz knallt wieder durch
q/depesche 2006-08-29T21:49:22
PNR: US-Heimatschutz knallt wieder durch
Der US-Heimatschutz besteht darauf, dass die Passagierdaten Europas schon
schon bei der Buchung von den Reisebüros übermittelt werden. Und mehr Daten
will man auch, namentlich Kreditkartennummern. Ein paar Wochen im Voraus zu
wissen, dass z.B. eine ungewöhnlich großer Trupp Siemens-Manager nach
Seattle fliegt, kann doch allemal von Interesse sein.
-.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
[...] Nachdem das zwischen der EU-Kommission und der US-Regierung
ausgehandelte Abkommen zur elektronischen Übermittlung der Daten von
EU-Flugpassagieren laut Europäischem Gerichtshof [EuGH] illegal ist, wird
um eine neue Lösung gerungen.
Bis zum 30. September muss ein Ausweg für die Datenübermittlung gefunden
werden - andernfalls könnte europäischen Maschinen in den USA ein
Landeverbot drohen.
Chertoff hat nun einmal mehr umfassenderen Zugang zu den Passagierdaten im
transatlantischen Flugverkehr gefordert.
Die bestehenden Beschränkungen der EU hinderten die Behörden daran, alle
verfügbaren Mittel zur Erkennung von Terroristen und zum Schutz vor
Bedrohungen zu nutzen, schrieb er in einem Gastbeitrag für die "Washington
Post".
Zwar würden heute schon die Passagierlisten überprüft. Darüber hinaus sei
aber auch ein Zugriff auf Informationen wie Reiserouten und detaillierte
Zahlungsdaten der Fluggäste nötig. [...] "Nach dem 11. September haben wir
Kreditkarten- und Telefondaten genutzt, um zu identifizieren, mit wem die
Entführer in Kontakt standen", schrieb Chertoff.
"Aber wäre es nicht besser, solche Verbindungen zu erkennen, bevor ein
Entführer in ein Flugzeug steigt?" Nötig sei deshalb die Nutzung der Daten,
die von Reiseagenturen und Fluggesellschaften schon bei einer Buchung
gesammelt würden. [...]
Mehr
http://futurezone.orf.at/it/stories/132710/
- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
relayed by Harkank
- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
Online Version: http://quintessenz.at/cgi-bin/index?id=000100003657
quintessenz is powered by http://www.onstage.at
subscribe/unsubscribe/digest
http://www.quintessenz.at/cgi-bin/index?funktion=subscribe
comments to depesche at quintessenz.org
==================================================
21 KPÖ/Schlammschlacht/Große Koalition/Umverteilung
von KPÖ-Oberösterreich <ooe at kpoe.at>
==================================================
KPÖ-Pressedienst - Drechslergasse 42, 1140 Wien - Telefon +43 (1) 50 36 580
- 0 - Fax +43 (1) 50 36 580 - 499 - Mail info at kpoe.at -
Web www.kpoe.at - News www.kpoe.at/lpd - Ausgabe vom 31. August 2006
Rauchvorhang zur Vorbereitung einer großen Koalition?
Umverteilung gegen Schlammschlacht von ÖVP und SPÖ
Die zunehmenden Härte des Wahlkampfes zwischen ÖVP und SPÖ interpretiert
KPÖ-Bundessprecher und Spitzenkandidat Mirko Messner als
Zeichen für die inhaltliche Nähe der beiden Großparteien: „Damit sollen die
WählerInnen offensichtlich über eine nach dem 1. Oktober
wahrscheinliche Neuauflage der großen Koalition hinweggetäuscht werden“, so
Messner, der dies auch in Hinblick auf entsprechende
parlamentarische Mehrheiten für möglich hält.
SPÖ-Spots über „Kanzler-Lügen“ der ÖVP und die Ankündigung im Wahlkampf
„Napalm“ zu werfen haben bei der ÖVP wütende Reaktionen
ausgelöst. Während die ÖVP offiziell das Scheitern eines
„Fairness-Abkommens“ beklagt und beteuert ihren „positiven Wahlkampf“
fortzusetzen, reagiert sie freilich hinter den Kulissen mit der üblichen
Palette des „Dirty Campaigning“.
Die Jubelbilanz der Kanzlerpartei einerseits und das Fehlen wirklicher
Alternativen bei der SPÖ deuten darauf hin, dass hinter dem
Rauchvorhang des Wahlkampfes bereits Weichenstellungen für eine große
Koalition getroffen werden, welche in der Kontinuität der
Belastungspolitik der bis 2000 amtierenden rotschwarzen und seither
regierenden schwarzblau/orangen Koalition steht.
Die KPÖ wird sich an einer politischen Schlammschlacht nicht beteiligen,
sondern stellt dem ihr Konzept einer anderen Politik mit
dem Kernpunkt einer Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums gegenüber:
„Der Widerspruch ist eklatant: Auf der einen Seite eine
wachsende Zahl von Arbeitslosen, steigende Prekarisierung, über einer
Million armutsgefährdete Menschen, mangelnde Kaufkraft durch
seit Jahren stagnierende Löhne und Pensionen und exorbitant steigenden
Wohnkosten. Auf der anderen Seite eine wachsende Zahl von
MillionärInnen, explodierende Gewinnen der Konzerne und eine Steuerpolitik
für die Reichen und das Kapital“, so Messner.
Gegen diese „Gesellschaft des Nehmens“ ist dringend eine Kursänderung
notwendig. Die KPÖ setzt dazu mit der Petition
„Euro-Millionenvermögen besteuern“ einen konkreten Kontrapunkt zur
EU-konformen Politik der Parlamentsparteien. Frei nach Bertolt
Brecht "Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich" tritt die KPÖ für eine
Umverteilung bei den Steuern, Einkommen und der Arbeitszeit
ein.
==================================================
><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><
SOLIDARITÄT WELTWEIT/GIPFELSOLI
><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><
==================================================
22 [gipfelsoli] Heiligendamm -- Davos -- Helsinki
gipfelsoli-l at lists.nadir.org
==================================================
Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --
- Anschlag auf Privathaus von Ringstorff
- En hier de oproep...
- And here the Call....
- Liebe Sympathisanten/Innen, Aktivisten/Innen, Mitmenschen
- A call to protest against ASEM summit in Helsinki 9th-11th of September 2006
-----------------------------------------------------------------------------
Anschlag auf Privathaus von Ringstorff
Sachschäden durch Steine und Farbbeutel • Bekennerschreiben von militanten G
8-Gegnern • Gruppe droht weitere Aktionen in MV an
Rostock (OZ) Der Ministerpräsident und seine Frau schliefen , die
Sicherheitsbeamten offenbar auch. . . In der Nacht vom vergangenen Sonntag zum
Montag verübten bislang unbekannte Täter einen Anschlag auf das Wohnhaus von
Harald Ringstorff in einem Dorf bei Warin (Landkreis Parchim). Das bestätigte
gestern der Chef des Landeskriminalamts, Ingmar Weitemeier. Der Staatsschutz
ermittelt.
Durchgeführt wurde die Aktion wie ein Kommandounternehmen. Die Täter warfen
mehrere Steine sowie mit schwarzer Lackfarbe gefüllte Beutel und Glasbehälter
auf das Grundstück des Regierungschefs. Einige trafen Fenster und Wände des
hell verklinkerten Hauses. Verletzt wurde niemand.
Gestern tauchte der Bekennerbrief einer Gruppe
"Peuple de Seattle" (P.D.S.) auf,
der der OZ vorliegt und in Hamburg aufgegeben wurde. Darin macht die Gruppe den
SPD-Politiker verantwortlich, Asylbewerber in Lager zu "zwingen und gewaltsam
abzuschieben" sowie den G 8-Gipfel 2007 nach Heiligendamm geholt zu haben. Wer
das tue, "soll zu Hause auch keinen Frieden finden". Es folgt die genaue
Anschrift Ringstorffs.
Die Unterzeichner, die sich auch als "TeilnehmerInnen der militanten Kampagne
gegen den G 8 in Heiligendamm" ausgeben, drohen mit weiteren Anschlägen.
Wörtlich: ". . . wir wissen, dass nicht alle wichtigen Funktionsträger und
Institutionen in Mecklenburg-Vorpommern in den nächsten Monaten geschützt
werden können, auch wenn PDS und SPD im Landeshaushalt bereits 10 Mio. für
Sicherheitskosten beim G 8-Gipfel bewilligt haben."
Doch die in Zukunft geplanten Aktionen der Gruppe sollen sich nicht nur gegen
Politiker richten. "Hotels, Gastronomie und die Fremdenverkehrsbetriebe von
Mecklenburg-Vorpommern", warnen die G 8-Gegner, "sollten sich genau überlegen,
ob sie an dem Herrschaftsspektakel Anfang Juni 2007 partizipieren wollen." Dann
deutlicher: "Denn MV tut nicht allen gut."
Ministerpräsident Ringstorff reagierte gestern gelassen auf den Anschlag.
"Sicher ist das sehr ärgerlich", sagte er der OZ. "Farbbeutel können aber
Argumente nicht ersetzen." Das LKA wollte sich gestern weder zu den
Ermittlungen noch zur tatsächlichen Bedrohung durch die Gruppe äußern. Ein
Hamburger Verfassungsschützer sagte gegenüber der OZ, dass eine militante
Gruppe namens P.D.S. nicht bekannt sei. Die Drohungen im Bekennerschreiben
solle man in Schwerin aber ernst nehmen. Noch unklar ist, wie es überhaupt zu
dem Anschlag auf den Ministerpräsidenten kommen konnte. Sein Haus ist schwer
einzusehen und dazu rund um die Uhr bewacht. Eigentlich. In Ermittlerkreisen
hieß es gestern, die diensthabenden Beamten waren auf Streife. . .
http://www.ostsee-zeitung.de/mantel_titel_32343239373331.phtml
-----------------------------------------------------------------------------
En hier de oproep...
....Tijd voor iets totaal anders.
Een wereldwijde oproep geschreven te campinski, Augustus 2006
Vele oproepen zoals deze zijn reeds in het verleden gemaakt - aan mensen om hun
protest te uiten tegen een onrechtvaardig, oneerlijk, ongelijk internationaal
systeem.
De G8 top vertegenwoordigd hier slechts één deel van. Vele mensen hebben
oproepen gelanceerd om te mobiliseren in de hoop dat netwerken uit zichzelf
zouden beginnen groeien. Hoewel we onzeker zijn of we deze keer het juiste
recept hebben, zullen we proberen te vermijden dezelfde vergissingen te maken.
Wij, de internationale werkgroep voor verzet tegen de volgende G8, zijn gewoon
een groep mensen die in een veld zitten en de wereld willen veranderen.
We roepen mensen over heel de wereld op om ons te vervoegen in het uitbreiden
van de basis voor een sterk en effectief verzet hier en nu tegen de G8 top in
Heiligendamm in 2007 - en in de toekomst - tegen het volledige vervloekte
kapitalistische circus.
Verder kijkend dan deze mobilisatie, zullen we hiervan de bouwstenen maken van
een sterk, continu globaal verzet dat kracht put uit haar diversiteit. We
roepen op tot de vorming van duurzame netwerken die discussies en ideeën
uitwisselen over de grenzen heen, zodat deze grenzen in de toekomst voor ons
irrelevant worden.
Om het verzet tegen de G8 zo effectief mogelijk te maken willen we de
participatie van mensen over heel de wereld vergemakkelijken - in de
voorbereiding, het uitwisselen van ervaringen en in de acties zelf - zowel in
Duitsland als daarbuiten.
In de praktijk betekent dit het volgende:
We zullen een nieuwsbrief lanceren die in de eerste plaats moet dienen om
informatie te verschaffen over de voorbereidingen en discussies in Duitsland en
daarbuiten. Daarnaast komt er een Engelstalige website en een mailinglist die
als communicatiemiddel dienstdoet tussen de werkgroep en activisten. Op die
manier kunnen we op voorhand een sterk internationaal netwerk creëren. Om deze
doelen te bereiken vragen we aan jou om informatie, ervaringen, thema's,
actievormen en ideeën voor het verzet in de praktijk bij te dragen. We vragen
ook alle mogelijke hulp bij de vertaling en verspreiding van informatie - de
creatie van een poel vertalers om de informatie voor iedereen toegankelijk te
houden en vrijwilligers om te helpen bij het drukken en verspreiden van de
nieuwsbrief in hun lokale gemeenschappen.
We nodigen iedereen uit om zich in de werkgroep zelf te engageren. In het
bijzonder nodigen we je uit om deel te nemen aan de internationale meeting in
het eerste of tweede weekend van februari. De locatie voor deze meeting is nog
niet gekozen maar deze zal buiten Duitsland liggen. Tijdens de meeting zal er
tijd zijn voor iedereen om op dreef te geraken zodat we allemaal op gelijke
voet kunnen deelnemen. Om mensen in staat te stellen zowel op de internationale
plannende meeting als de protesten in Duitsland aanwezig te zijn zullen we
juiste, up to date, praktische informatie verschaffen over het verkrijgen van
visas en reizen. Indien mogelijk zullen we ook helpen visas financieren.
Deze en vele andere projecten van de werkgroep
hebben geld nodig, daarom doen we
ook een oproep aan allen die kunnen meehelpen het nodige geld bij elkaar te
krijgen.
We zullen helpen zowel de besluitvorming als de
acties zo open en breed mogelijk
te houden, door te coördineren en duidelijke en relevante informatie te
verschaffen, alsook toegankelijke manieren om te communiceren.
We willen verandering - niet enkel voor onze kinderen, maar ook voor ons.
We roepen je op om samen met ons deze mobilisatie om te vormen tot nieuwe
escalatie, een volgende nagel in de doodskist van het internationale
kapitalisme.
Contact van de internationale werkgroep: g8-int @riseup.net
Internationale mobilisering mailinglist: g8-int @lists.riseup.net
(antispam: spaties verwijderen tussen mailadres bij het kopiëren)
[g8-int [at] riseup.net]
-----------------------------------------------------------------------------
And here the Call....
.... and now for something more and completely different.
A global call written at anti-G8 "Camp Inski", Northern Germany, August 2006
Many calls like this have been made before - for people to voice their protests
against an unjust, unfair, unequal international system. The G8 summit
represents just one part of this. Many have called for mobilisations and hoped
networks would grow on their own. Although unsure whether or not we have the
right recipe, we will try to avoid making the same mistake. We, the
International Working Group on resistance against the next G8, are just a group
of people sitting in a field, wanting to change the world.
We call for people all over the world to join us in expanding the basis for a
strong and effective resistance here and now against the G8 summit in
Heiligendamm in 2007 - and in the future - against the entire bloody capitalist
circus.
Looking beyond this mobilisation, we will make
this the next building block of a
strong, continuous global resistance, drawing strength from our diversities. We
call for the creation of lasting networks sharing and expanding discussions and
ideas across borders, which in the future will make it unnecessary for us to
even consider them.
To make resistance against the G8 as effective as
possible we wish to facilitate
the participation of people across the world - in the preparations, sharing
their experience and in the actions themselves - both abroad and in Germany.
Practically this means several things:
We will publish a two-way newsletter - firstly to provide relevant news and
information about the preparations and discussions in Germany and abroad. In
addition to this, there will be an English language website and mailing list as
a forum for communication between the working group and activists, creating a
strong international network in advance. To achieve these goals we call for you
to contribute with information, experiences, issues, forms of action, views and
ideas for practical resistance. Also we call for help with translation and
distribution of information - the creation of a pool of translators to help
make information accessible to everybody and volunteers to help by printing and
distributing the newsletter to their local communities.
We invite everyone interested to get involved in the working group itself.
Especially we invite you to participate in the international meeting in the
first or second weekend of February, 2007. The location for the meeting has not
yet been selected but it will be outside of Germany. The meeting will provide a
space for everyone to get up to speed so we can all participate on an equal
footing. To enable people to be present both at the upcoming international
planning meeting and at the protests in Germany we will provide real, up to
date, practical information about aquiring visas and travelling, and if
possible to help financing visas.
This and many other projects of the working group will require funding,
therefore we also call for all who are able to help raise the funds needed.
We will help make the process as well as the
actions open as widely as possible,
by coordinating and providing clear and relevant information as well as easily
accessible ways of communicating.
We want change - not just for our children, but for ourselves.
We call for you to join us in making this mobilisation yet another stepping
stone, another nail in the coffin of international capitalism.
contact for the international working group: g8-int at riseup.net
international mobilisation mailinglist: g8-int at lists.riseup.net
www.gipfelsoli.org
http://dissentnetzwerk.org
[g8-int [at] riseup.net]
-----------------------------------------------------------------------------
Liebe Sympathisanten/Innen, Aktivisten/Innen, Mitmenschen
Am 16. Sept. 2006 ist es wieder soweit: Diesmal mit abgeändertem Namen
organisiert wir - die Aktionsgruppe "Dance out WEF" - eine Strassenparade durch
die Berner Innenstadt. Als neuen Namen haben wir
"Dance out Mon*ymania" gewählt.
Wir wollen damit auf die Folgen des masslosen, unüberlegten Konsums jedes/r
einzelnen hinweisen und einmal mehr zeigen, dass man den Menschen auch mit
beschränkten, einfachen Mitteln Freude bereiten kann. Wir hoffen, der
Gesellschaft auf diese Weise etwas unserer - für uns zentralen - Grundhaltung
zukommen zu lassen: Nicht materieller Besitz, sondern innerer, seelischer und
geistiger Reichtum soll als zentrales Lebensziel erkannt werden.
Wir versammeln uns um 15 Uhr im Schwellenmätteli. Zwei Stunden später beginnt
der Umzug. Er führt via Dalmazibrücke, Matte, Bärengraben, Zytglogge bis auf
den Bundesplatz. Die Parade endet voraussichtlich gegen 23 Uhr vor der
Reitschule. Eine Afterparty im Anschluss ist noch in Planung.
Wie an den vergangenen Paraden werden verschiedene Soundcrews mit ihren Wagen
für Stimmung sorgen. Mit diversen Musikstilen (Punk, Goa, Drum'n'Bass, Minimal,
HipHop...) werden sie alle Geschmäcker ansprechen. Zudem richtet sich der Fokus
der Parade noch verstärkt auf politische Inhalte: In Zusammenarbeit mit
verschiedenen Gruppierungen versuchen wir anhand konkreter Bespiele die
tödlichen Auswirkungen des modernen Wirtschaftsdenkens zu illustrieren. Die
Mitarbeit weiterer interessierter Kreise ist erwünscht. Bitte meldet euch bei
uns!
Am Wochenende vom 1. - 3. September 2006 findet im Paradisli zudem ein
Infoworkshop statt, an dem wir die politischen Inhalte koordinieren und
Transparente, Plakate und Flugblätter für die Parade gestalten werden.
Jedermann und jedefrau ist dazu (auch unangemeldet) herzlich eingeladen. Für
Medien besteht zudem die Möglichkeit, "direkt an der Quelle" Interviews zu
machen, Fotos zu schiessen und Videos zu drehen.
Wir hoffen, dass auch Sie sich für eine Teilnahme an unserer Parade begeistern
lassen, und möchten Sie bitten, diesen Aufruf an alle Freunde/innen,
MitarbeiterInnen, Interessierte, Musikbegeisterte usw. weiterzuleiten. Wir
danken Ihnen für Ihr Engagement!
Solidarische Grüsse
OK Dance out Mon*ymania
www.danceoutwef.org
danceoutwef at paradisli.ch
Tel. +41 77 409 91 21
-----------------------------------------------------------------------------
A call to protest against ASEM summit in Helsinki 9th-11th of September 2006
>From 10th to 11th of September sixth ASEM
>(Asia-Europe Meeting) summit will take
place in Helsinki, it will be the biggest top level meeting ever organized in
Finland. There will be delegations from all EU countries and 13 East-Asian
countries. Besides heads of the states and the governments, there will be 2000
delegates in the summit. The priorities of the Helsinki summit are "Support for
the multilateral international system", "Addressing security threats (including
global health threats such as the avian flu)", "Questions related to energy
security and climate change ", "Support for a conclusion of the negotiations on
the WTO/DDA", "Questions relating to globalization, competitiveness and
structural changes in the global economy" and "Intercultural dialogue".
Blowing up 13 million euros for common portraits and noncommittal resolutions
without a doubt appears to elites of Finland and EU worth of the price. It is
hard to imagine global capitalism of today without two floor system, where mass
production is carried in countries where
authoritarian governance guarantees low
cost of labor. One does not find human rights in list of priorities of ASEM.
Today EU elite does not even pretend to influence to human rights situation in
Burma, China or Vietnam, except when blackmailing even more suitable conditions
for investments. Cheaper the consumer goods "multilateral international system"
may provide to inhabitants of the western countries, more it may allow them
"democracy", "human rights" and clean environment on an exclusive basis. It is
also crucial for elites of the western states to minimize dependency from
section of the Western labor for which it has not bearable work to offer. But
during top-level summits, we are asked to give up our illusory freedom, and to
submit to police and surveillance everywhere.
Maintaining "multilateral international system" becomes even more difficult. We
heard news about peasants and sweatshop workers rioting all around China on
almost a daily basis. The least we can do together to support them is to bring
at least a bit of disorder to streets of Helsinki as well.
Dongzhou coalition
anarkistinentoiminta at anarkismi.net
http://asem.anarkismi.net/index_en.html
(From 6th to 7th of December 2005 peasants were battling People's Army of China
in village of Dongzhou in coast of Southern China. 10-20 villagers were
killed).
In parallel to protests against ASEM, there will be an anarchist counter summit
in Helsinki from 8th to 10th of September. From 8th to 9th of September there
will be an open event presenting anarchist ideas and projects for everyone, and
in Sunday there will be planning for future actions. Our demonstration against
ASEM summit will take place in Saturday evening, place and time of the
convergence will be announced later on.
This far, following working groups are planned for the anarchist meeting
-First aid in demonstrations
-A discussion on anarchism and private property
-Planning of international steal something-day
-Activity in workplaces
-Prisoner support work
-Anarchist publication projects
-Counter activities against summits during rest of the Finnish EU chairmanship
and against independence day banquet 6th of december
Any propositions for workshops and discussions are very welcome!
Registration is obligatory for participation to anarchist meeting - in order to
register, to ask more information or to propose a workshop, write to
anarkistinentoiminta at anarkismi.net
[putin187 at riseup.net]
--------------------------------------------------------------------------
gipfelsoli infogruppe
Newsletter mit Nachrichten über Mobilisierungen, Debatten und Repression im
Zusammenhang mit Gipfelprotesten.
Die AutorInnen der Beiträge, so sie nicht von uns verfasst sind, sind mit
eckigen Klammern versehen.
Wir können leider keine Verantwortung für die Richtigkeit der Beiträge
übernehmen. Auch geben die Beiträge
nicht zwangsläufig unsere Meinung wieder.
Mehr Infos und Texte sowie ein öffentliches Archiv des Newsletters unter
www.gipfelsoli.org.
Kontakt, Kritik, Beiträge: gipfelsoli at nadir.org
gipfelsoli mailinglist subscribe - unsubscribe
https://lists.nadir.org/cgi-bin/mailman/listinfo/gipfelsoli-l
==================================================
23 Uganda: Starre Haltung der EU blockiert Friedensprozess
von "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
==================================================
> GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
> PRESSEMITTEILLUNG Göttingen, den 29.08.2006
>
> Nach 20 Jahren Krieg Waffenstillstand in Norduganda
> Hunderte entführte Frauen und Kinder sollen freigelassen werden - Kritik
> an Blockade-Haltung der EU
>
> Hunderte Frauen und Kinder, die von den Rebellen der Lord´s Resistance
> Army (LRA) in Norduganda entführt wurden, sollen in den nächsten Tagen
> freigelassen werden. Dies wurde im Rahmen des
> Waffenstillstandsabkommens zwischen der LRA und der ugandischen
> Regierung vereinbart, das am heutigen Dienstagmorgen in Kraft getreten
> ist. "Unter den zwei Millionen durch Terror und Krieg vertriebenen Acholi
> wächst nun die Hoffnung auf Frieden und ein Leben ohne Angst und
> Schrecken", erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. Obwohl das
> Waffenstillstandsabkommen zeitlich befristet ist, sei Norduganda einem
> dauerhaften Frieden noch niemals so nahe gewesen wie heute.
>
> "Umso unverständlicher ist es, dass die Europäische Union (EU) den
> Friedensprozess weitestgehend ignoriert und zum Teil sogar behindert",
> kritisierte Delius. Problematisch sei vor allem das Beharren der EU auf
> einer Bestrafung der LRA-Führer durch den Internationalen Strafgerichtshof
> in Den Haag. Erst letzte Woche hatte das britische Außenministerium
> erklärt, fünf per Haftbefehl gesuchte LRA-Kommandeure müssten
> unbedingt dem Gericht in Den Haag überstellt werden. In Norduganda wird
> hingegen eine Bestrafung nach traditionellem Acholi-Recht vorgezogen,
> weil dies den Friedensprozess nicht gefährde. "Die EU muss ihre Blockade
> der Friedensbemühungen für Norduganda endlich aufgeben", forderte die
> GfbV in einem Schreiben an die finnische EU-Präsidentschaft. Die Suche
> nach Gerechtigkeit dürfe kein Selbstzweck sein und nicht auf Kosten des
> Friedens vorangetrieben werden.
>
> Während EU-Außenminister ständig in den Nahen Osten reisten, um zu
> vermitteln, habe kein europäischer Minister an den im Juli 2006
> aufgenommenen Friedensverhandlungen in Juba (Südsudan)
> teilgenommen oder mit einem Besuch in Ugandas Hauptstadt Europas
> Interesse an einem Ende dieser "Hölle auf Erden für Kinder" bekundet,
> kritisierte die GfbV. "Es ist eine Bankrotterklärung für Europas
> Engagement für Kinderrechte, wenn die finnische EU-Präsidentschaft den
> Abschluss des Waffenstillstands für Norduganda mit einer nur fünf Sätze
> umfassenden Erklärung würdigt", kritisierte die GfbV.
>
> Für Nachfragen und Interviews ist der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius
> erreichbar unter Tel. 0160 95 67 14 03.
> ======================================================
> Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
> Inse Geismar, Pressereferentin
> Postfach 2024, D-37010 Goettingen
> Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
> E-Mail: presse at gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de
==================================================
24 [gipfelsoli] Heiligendamm von gipfelsoli-l at lists.nadir.org
==================================================
Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --
- Invitation to a Meeting in Goettingen to Plan a
Mass Action around the 2007 G8
Summit in Heiligendamm
- Einladung für das Göttinger Treffen zur Planung einer Großaktion anlässlich
des G8-Gipfels in Heiligendamm 2007
- Mehr Sicherheit für Politiker
- G 8-Gegner zwischen Kritik und Zustimmung
- Tourismusbranche will sich nach Anschlag nicht verunsichern lassen
- Personenschutz in MV wird überprüft
- Geschlafen
------------------------------------------------------------------------------
Invitation to a Meeting in Goettingen to Plan a Mass Action around the 2007 G8
Summit in Heiligendamm
14th and 15th October 2006, in Goettingen (Germany)
>From 6th-8th July, 2007 the heads of state and government of the eight
(self-proclaimed) most powerful countries on Earth will meet in Heiligendamm.
We want to use the opportunity of this world economic summit, and the
mobilisation against the G8, in order to demonstrate global solidarity. Similar
to the big demonstration in Genoa, we want to organise a day of action for
global rights and against neo-colonialism, racism, discrimination and so on...
On the basis of different call-outs from anti-racist and migrant groups
involved in the NoLager network, a considerable number of groups have already
stated their intention to organise such an event in order to make the topic an
important aspect of the mobilisation.
At the Anti-G8 Action Conference in Rostock (March 2006), the BUKO (Federal
Coalition for Internationalism) Conference (May 2006), the Dissent meetings
(January and April 2006) and, most recently, the anti-G8 "Camp-Inski" on the
Baltic Sea (August 2006), a number of meetings have already taken place in
relation to flight and migration. The objective was to agree upon, and discuss
the political basis for, a migration-political action in connection with the
2007 G8 summit. Whilst until now we have been getting to know one another,
exchanging ideas and finding a way of, together, addressing the issue; the
weekend in Goettingen is intended to further develop the key hallmarks of the
mobilisation and to agree upon a common basis for moving forward.
During the discussions at previous meetings, the following issues have already
arisen:
* Connecting the struggles of local refugees and migrants (e.g. against
detention camps) to the effects of the exploitative politics of the G8 in
general
* The notion of global freedom of movement as existing in a relationship of
tension with a protectionist social state model of government
* Neocolonialism, in relation to the G8 summit topic of "a new politics for
Africa"
* The question of agreeing upon a slogan or common demands, whilst at the same
time taking into consideration the existence of different realities
* The idea of a common "Caravan", for example from Hamburg to Rostock
* As well as the question of broadening the involvement of other groups,
associations and communities.
We want to discuss these thematic areas during the weekend, with the objective
of deciding upon a concrete proposal for a migration-political day of action.
We then want to take this proposal to the G8 mobilisation meetings which follow
and to publicise our activities.
The texts which have been written, and the
debates which have taken place, until
now are available at www.nolager.de, or more specifically at:
www.nolager.de/blog/?q=node/440
Your participation in the workshop is invited by:
antirassismusplenum göttingen, FelS, kein mensch ist illegal Hanau, NoLager
Bremen, NoLager Mecklenburg-Vorpommern and many others...
Directions and other Organisatorial Matters
The meeting will take place in "Haus der Kulturen" Hagenweg 20, Goettingen,
Germany.
Arrival time: Saturday 1pm. Meeting starting time: 2pm. The meeting will end on
Sunday at 1pm. Please bring sleeping bags and mats with you!
In order to be able to prepare properly, we request that you register in
advance. Email: antira.plenum.goe at no-log.org
On 14th October, we will be contactable via: 0174 3759291
Directions:
By bus from the train station:
Line 7: Leave via the rear entrance to the train station (west exit) onto
Hochstrasse. From the bus stop "Bahnhofsalle", travel to the stop
"Pfalz-Groner-Breite". This bus stop is already on Hagenweg. Walk a short
distance in the direction of the bridge. Turn into the entrance
(Kopfsteinpflaster) on the side of the road opposite to the customs office
(Zollamt) and follow the signs to "Haus der Kulturen".
Line 1 (a longer walk): Leaving via the front entrance to the train station
(through the exit to the town centre), you will find the bus stop "Landgericht"
after about 200m on your left. Again, get out of the bus at
"Pfalz-Groner-Breite". This, however, is the Koenigsalle. Turn onto Hagenweg.
Keep walking until you reach the customs office (then as above).
By car
Leave the motorway at the exit "Goettingen-Nord". You are now on a feeder road.
Leave via the exit "Lutteranger". Turn left onto "Rischenrott", in the
direction of the city centre. Take the first street on the left. This is
Hagenweg. Drive over the bridge and then take the first right. Take the exit
next to the customs office and then follow the signs for "Haus der Kulturen".
[F.e.l.S.]
------------------------------------------------------------------------------
Einladung für das Göttinger Treffen zur Planung einer Großaktion anlässlich des
G8-Gipfels in Heiligendamm 2007
Am 14. und 15. Oktober 2006 in Göttingen
Vom 6. bis 8. Juni 2007 treffen sich die Staats- und Regierungschefs der acht
(laut Selbstauskunft) mächtigsten Länder der Welt in Heiligendamm. Diesen
Weltwirtschafts-Gipfel möchten wir nutzen, um im Rahmen der Mobilisierung gegen
den G8-Gipfel ein deutliches Zeichen globaler Solidarität zu setzen und in
Anlehnung an die Großdemonstration in Genua einen Aktionstag für globale Rechte
bzw. gegen Neokolonialismus, Rassismus, Diskriminierung etc. zu organisieren.
Auf Grundlage des Aufrufs verschiedener antirassistischer und migrantischer
Gruppen aus dem NoLager-Netzwerk haben sich bereits zahlreiche Gruppen dafür
ausgesprochen, einen entspechenden Aktionstag zu organisieren und so das Thema
zu einem wichtigen Teil der Gegenmobilisierung zu machen.
Auf der Rostocker Aktionskonferenz gegen den G8 2007 (März 2006), dem Kongress
der BUKO (Mai 2006), den Dissent-Treffen (Januar und April 2006) und zuletzt
auf dem Anti-G8-Camp "Campinski" an der Ostseeküste (August 2006) hat es
bereits mehrere Treffen in jeweils unterschiedlicher Zusammensetzung rund um
G8, Flucht und Migration gegeben. Ziel war es, sich gemeinsam auf eine
migrationspolitische Aktion anlässlich des G8-Gipfels 2007 zu verständigen und
inhaltliche Grundzüge der Mobilisierung zu diskutieren. Ging es zunächst darum,
sich kennenzulernen und in den Austausch über unterschiedliche Positionen und
Zugänge zum Thema einzutreten, sollen nunmehr auf dem gemeinsamen Wochenende in
Göttingen weitere Eckpunkte der Mobilisierung ausgelotet und auch erste
Grundlagen vereinbart werden.
Im Zuge der vorangegangenen Treffen haben sich in
der Diskussion bereits weitere
thematische Bereiche herauskristallisiert:
- der Brückenschlag von lokalen Flüchtlings- und MigrantInnen-Kämpfen (z.B.
gegen Lager) zu den Auswirkungen der G8-Ausbeutungspolitik insgesamt,
- das Themenfeld globale Bewegungsfreiheit im Spannungsverhältnis zu
protektionistischen Sozialstaatsmodellen,
- Neokolonialismus in Beziehung zu dem G8-Gipfel-Thema "Neue Afrikapolitik",
- die Frage nach einem geeigneten Slogan oder zentralen Forderungen - bei
gleichzeitiger Berücksichtigung der jeweils unterschiedlichen Realitäten,
- die Idee einer gemeinsamen "Karawane" von z.B. Hamburg nach Rostock
- sowie die Frage der Verbreiterung durch die Einbindung weiterer Gruppen,
Zusammenhänge und Communities.
Entlang dieser Themenbereiche wollen wir auf dem
Wochenende diskutieren, mit dem
Ziel, einen konkreten Vorschlag für einen migrationspolitischen Aktionstag zu
erarbeiten. Diesen möchten wir dann im Herbst in die nachfolgenden
G8-Mobilisierungstreffen hineintragen und so für unsere Aktivitäten werben.
Die bisherigen Texte und Debatten finden sich unter www.nolager.de bzw. genauer
unter www.nolager.de/blog/?q=node/440
Zur Teilnahme am Workshop laden ein: antirassismusplenum göttingen, Fels, kein
mensch ist illegal Hanau, NoLager Bremen, NoLager Mecklenburg-Vorpommern und
viele andere...
Anreise und Organisatorisches
Das Treffen findet statt im "Haus der Kulturen", Hagenweg 20, Göttingen
Anreise Samstag ab 13 Uhr, Beginn 14 Uhr. Das Treffen endet am Sonntag um 13
Uhr.
Bitte bringt Schlafsäcke und Isomatten mit! Für
die Vorbereitung bitten wir Euch
um Anmeldung. Schreibt eine Mail an: antira.plenum.goe at no-log.org
Anfahrtsbeschreibung:
mit dem Bus vom Bahnhof:
Linie 7 :: Rückseite des Bahnhofs (Ausgang West), auf die Hochstrasse,
Haltestelle "Bahnhofsallee"
bis zur Haltestelle "Pfalz-Groner-Breite". Die
Haltestelle befindet sich bereits
im Hagenweg. Ihr müsst ein Stück Richtung Brücke gehen, beim Zollamt (gegenüber
liegende Strassenseite) in die Einfahrt (Kopfsteinpflaster) einbiegen und dem
Schild "Haus der Kulturen" folgen.
Linie 1 (mehr Fußweg)
Vorderseite des Bahnhofs (Ausgang Innenstadt), ca. 200m nach links gehen;
Haltestelle Landgericht. Auch bis zur Haltestelle "Pfalz-Groner-Breite". Die
ist allerdings in der Königsallee. Ihr müsst in den Hagenweg einbiegen,
runtergehen bis zum Zollamt und weiter wie oben beschrieben.
mit dem Auto
Autobahnausfahrt Göttingen-Nord runterfahren, dann seid ihr auf dem
Autobahnzubringer. Hier die Ausfahrt Lutteranger runterfahren. Rechts abbiegen
in den Rinschenrott, Richtung Stadtmitte. Die erste Strasse rechts einbiegen,
das ist schon der Hagenweg. Über die Brücke rüber und gleich dahinter rechts
rein, die Einfahrt neben dem Zollamt und dann den Schildern "Haus der Kulturen"
folgen.
[F.e.l.S.]
------------------------------------------------------------------------------
Mehr Sicherheit für Politiker
Aufgeschreckt gab sich das politische Schwerin nach den Angriffen auf das
Wohnhaus des Regierungs- chefs. Die CDU fordert Aufklä- rung, die PDS grenzt
sich ab.
Schwerin (OZ) Auch wenn es nur Steine und Gläser
mit schwarzer Farbe waren - die
Wurfgeschosse der nächtlichen Eindringlinge auf dem Grundstück von
Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) haben die Verantwortlichen in
Innenministerium und Landeskriminalamt mächtig aufgeschreckt. Schließlich
hätten es auch Molotow-Cocktails oder Handgranaten sein können.
"Wir überprüfen, ob insgesamt die Sicherheitsmaßnahmen ausreichend sind - nicht
allein für den Ministerpräsidenten, auch für andere Personen des öffentlichen
Lebens", sagte gestern Marion Schlender, Pressesprecherin im Innenministerium.
Die Landespolitik in Schwerin verurteilte die
Angriffe. "Wer mit Gewalt versucht
seine Ziele durchzusetzen, stellt sich außerhalb der demokratischen
Grundordnung", sagte CDU-Generalsekretär Lorenz Caffier und forderte schnellste
Aufklärung der Vorfälle. Peter Ritter, Landeschef der Linkspartei.PDS, der sich
selbst zu den G 8-Gegnern zählt, war um Abgrenzung bemüht. "Weder mit
gewaltbereiten Chaoten noch mit Globalisierungsgegnern, die mit diesem Thema
ihr eigenes Süppchen kochen wollen, hat die PDS was am Hut", sagte Ritter. Und
Wolfgang Methling (Linkspartei.PDS), Stellvertreter Ringstorffs im Amt des
Regierungschefs, betonte, die Bekenner des Anschlags mit Kürzel P.D.S. hätten
nichts mit seiner Partei zu tun.
Bislang ist Ringstorff der einzige im Land, dem Personen- und Objektschutz
zuteil wird. Theoretisch hätte auch Innenminister Gottfried Timm (SPD)
Anspruch. Der lehne bisher ab, sagt Schlender, ebenso wie seine Vorgänger Rudi
Geil und Armin Jäger (beide CDU). Außer den bisherigen Ministerpräsidenten
Berndt Seite und Alfred Gomolka hätten lediglich Georg Diederich und Lothar
Kupfer und (CDU-Innenminister 1990 bis 1992 bzw. 1992/93) Leibwächter genutzt,
die als Beamte mit Spezialausbildung zum Landeskriminalamt (LKA) gehören.
Wer zum Kreis zu schützender Personen gehöre, lege das LKA in einer
"Gefährdungsanalyse" vor - laut Schlender ein "sehr sensibles Thema", über das
möglichst wenig an die Öffentlichkeit dringen soll.
Deshalb gab sich das Ministerium betont einsilbig auf die Frage, wie ein
künftiges Sicherheitskonzept aussehen könne. Erst müsse das von einer
linksautonomen Gruppe eingegangene Bekennerschreiben "von Fachleuten
ausgewertet" werden. Dazu gebe es einen intensiven Datenaustausch mit dem
Bundes- und anderen Landeskriminalämtern. Der Anschlag auf Ringstorff sei in
Mecklenburg-Vorpommern der erste auf einen Politiker mit Bezug auf den 2007 in
Heiligendamm stattfindenden G 8-Gipfel.
Im Schreiben der Gruppe "Peuple de Seattle" waren auch Angriffe auf Hotels und
touristische Einrichtungen angedroht worden. "Das hat uns natürlich
erschreckt", gibt Guido Zöllick, Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes
(Dehoga) in MV zu. "Wir können uns doch aber jetzt nicht verbarrikadieren." Die
Hoteliers wollen sich jedoch mit "den Leuten, die es wissen müssen",
zusammensetzen, um in Erfahrung zu bringen, welche Häuser besonders gefährdet
seien. Zöllick: "Ansonsten machen wir in aller Ruhe unseren Job, die Gäste
sollen sich wohlfühlen."
[Ostseezeitung 31. August 2006]
------------------------------------------------------------------------------
G 8-Gegner zwischen Kritik und Zustimmung
Rostock (OZ/mcp) Gewalt gegen den G 8-Gipfel wird in der Szene der Gegner
unterschiedlich bewertet. Das Anti-G 8-Büro in Berlin meint zum Anschlag auf
Ringstorffs Haus: "Seit einem Jahr artikulieren die Kritiker des G 8-Gipfels
ihre Positionen in MV. Wieso werden die Menschen erst durch Farbeier
hellhörig?"
Dass dieser Anschlag nicht der letzte sein wird, glauben andere. In
ungefestigten Strukturen wie denen gegen den Weltwirtschaftsgipfel gebe es
immer auch Militante. Deren Aktionen könne man kaum verhindern. Die Gruppe
"Peuple de Seattle", die sich zum Anschlag bekannte, sei in der Szene
unbekannt, heißt es. Unbekannt waren auch die Gruppen, die für zwei Angriffe im
März und April diesen Jahres verantwortlich sind.
Dabei wurde zum einen das Auto
des Hamburger Direktors des Welt-Wirtschafts-Instituts abgebrannt und dessen
Haus mit Farbe und Steinen angegriffen. Im zweiten Fall wurden fünf Lkw einer
Oldesloer Firma in Brand gesetzt, die Geschäfte im Sudan macht.
Bislang registrierte das Bundeskriminalamt (BKA) insgesamt acht Anschläge im
Zusammenhang mit dem Gipfel in Heiligendamm.
[Ostseezeitung 31. August 2006]
------------------------------------------------------------------------------
Tourismusbranche will sich nach Anschlag nicht verunsichern lassen
30.08.2006: Rostock/MVr Die Tourismusbranche in
Mecklenburg-Vorpommern will sich
nach dem Farbanschlag von G8-Gegnern auf das Privathaus von Ministerpräsident
Harald Ringstorff (SPD) nicht verunsichern lassen.
"Wir sind ein gutes Gastgeberland, für den Weltwirtschaftsgipfel ebenso wie für
andere große Tagungen", sagte Verbandschef Bernd Fischer heute auf ddp-Anfrage.
Im Bekennerschreiben waren weitere Aktionen nicht nur gegen Politiker, sondern
auch gegen Hotels und gastronomische Einrichtungen angekündigt worden. "Wir
sollten uns nicht einschüchtern lassen, das ist eine grundsätzliche Frage",
sagte Fischer.
Im Land gebe es bereits für einige Einrichtungen "in sensiblen Bereichen"
erhöhte Sicherheitsvorkehrungen im Zusammenhang mit dem G8-Gipfel im kommenden
Jahr in Heiligendamm. Darüber habe der Hotel- und Gaststättenverband schon mit
seinen Mitgliedsunternehmen beraten, sagte Fischer. Die Leidtragenden einer
solch deutlichen Drohgebärde seien die Kellner und Angestellten, die rund 100
000 Beschäftigten der Fremdenverkehrsbranche, betonte der Verbandschef und
riet, "gelassen zu bleiben".
Für Fischer ist der Anschlag mit Farbbeuteln auf das Haus des
Ministerpräsidenten auch ein "Ansatz von Terrorismus, der geprobt wird".
Wichtig sei jetzt, sich öffentlich dagegen zu positionieren. Diese Art von
Protest gegen den Weltwirtschaftsgipfel habe nichts mehr mit Demokratie zu tun,
sagte Fischer.
[MVregio Rostock mv/hro 30. August 2006]
------------------------------------------------------------------------------
Personenschutz in MV wird überprüft
Schwerin (OZ/E.E) Nach der Farbattacke auf das Wohnhaus von
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) werden die
Sicherheitsvorkehrungen für gefährdete Personen im Land überprüft. Der
Schweriner Innenminister Gottfried Timm (SPD) sagte gestern, es werde auch neu
analysiert, wer zum Kreis der besonders zu schützenden Personen gehöre.
Politiker von CDU und PDS, aber auch nichtmilitante G 8-Gegner verurteilten den
Anschlag.
Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) zeigte sich "geschockt" von dem
Angriff der vermutlich linksautonomen Gruppe. Obwohl diese vor dem G 8-Gipfel
auch Aktionen gegen touristische Einrichtungen androhte, sollten Hotels nicht
in Festungen verwandelt werden. "Ich kann nicht nachvollziehen, dass Millionen
Gästen der Urlaub verdorben wird, weil wir 2007 vier Tage lang Politiker
beherbergen", sagte Dehoga-Präsident Guido Zöllick. Er machte deutlich: "Wir
freuen uns auf den Gipfel, er ist gut für unser Land
[Ostseezeitung 31. August 2006]
------------------------------------------------------------------------------
Geschlafen
Unglaublich: Da fliegen Steine und Farbbeutel auf das Wohnhaus des
Ministerpräsidenten. Mitten in der Nacht, mitten in einem kleinen Dorf im
beschaulichen Mecklenburg-Vorpommern.
Und das, obwohl der wichtigste Mann der Schweriner Landesregierung eigentlich
rund um die Uhr von Sicherheitsbeamten strengstens bewacht werden soll.
Eigentlich: Denn in der Tatnacht schlief wohl nicht nur Ringstorff fest. Da
drängt sich die Frage auf, was hätte noch passieren können?
Zweifellos ist der bislang unbekannten Gruppe von
G 8-Gegnern ein großer Coup in
der militanten Szene geglückt. Er rückt nach dem spektakulären Bush-Besuch im
Juli und noch vor den Landtagswahlen im September das im Frühsommer 2007 in
Heiligendamm geplante Gipfeltreffen der Regierungschefs der führenden
Industrienationen wieder in den Fokus.
Die Gegner des Gipfels machen schon lange weltweit mobil. Der Anschlag auf
Ringstorffs Haus beweist nun: Sie sind ernst zu nehmen. Sie machen Ernst.
Die Gewaltbereitschaft und die Drohungen der militanten Globalisierungsgegner
sollten den Sicherheitsbehörden in Bund und Ländern die Sinne schärfen. Der
Kampf gegen den Gipfel hat längst begonnen. Und Mecklenburg-Vorpommern ist, wie
das Beispiel Ringstorff zeigt, allein überfordert.
[Ostseezeitung 30. August 2006]
--------------------------------------------------------------------------
gipfelsoli infogruppe
Newsletter mit Nachrichten über Mobilisierungen, Debatten und Repression im
Zusammenhang mit Gipfelprotesten.
Die AutorInnen der Beiträge, so sie nicht von uns verfasst sind, sind mit
eckigen Klammern versehen.
Wir können leider keine Verantwortung für die Richtigkeit der Beiträge
übernehmen. Auch geben die Beiträge
nicht zwangsläufig unsere Meinung wieder.
Mehr Infos und Texte sowie ein öffentliches Archiv des Newsletters unter
www.gipfelsoli.org.
Kontakt, Kritik, Beiträge: gipfelsoli at nadir.org
gipfelsoli mailinglist subscribe - unsubscribe
https://lists.nadir.org/cgi-bin/mailman/listinfo/gipfelsoli-l
==================================================
================================================
C) EDITORIAL
================================================
Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
E-Mail-Adresse für Beiträge: widerstand at no-racism.net geschickt.
widerst at nd MUND und alle Termine täglich aktualisiert im Web:
http://www.no-racism.net/MUND
Ziel von MUND (medienunabhängiger Nachrichtendienst) ist die
unzensurierte und möglichst rasche Information über gesellschafts-
politisch relevante Termine, Hinweise und Diskussionsbeiträge zu
Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen.
sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn
enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit
Hinweis, wo weitere Informationen eingeholt werden können.
Bitte keine Attachments!
Die inhaltliche und sachliche Verantwortung liegt bei der/dem
jeweiligen AutorIn bzw. jenen, die uns die Beiträge schicken.
Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt.
Da Fehler nicht ausgeschlossen sind, bitten wir, nicht veröffentlichte
Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden.
Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht.
Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht
veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den
betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
veröffentlichen.
Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.
Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*
Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.
Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
extra schicken lassen:
Ein kurzes Mail an widerstand at no-racism.net genügt.
================================================
D) VERTEILER