widerst at nd! - MUND: Donnerstag, 10.8.2006
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Don Aug 10 13:23:32 CEST 2006
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
www.no-racism.net/mund
MedieninhaberInnen seid Ihr!
Donnerstag, 10.08.2006
*** SUMMERTIME AND THE LIVING IS EASY! ***
--- ABER NICHT FÜR ALLE: DIE MUNDREDAKTION BRAUCHT UNBEDINGT VERSTÄRKUNG! ---
+++ (BEZAHLT WIRD NICHT - WIDERSTAND IST UNBEZAHLBAR) +++
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A) INHALT
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AKTIONEN/ANKÜNDIGUNGEN
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01 Sudan zwischen autoritärer Militärdiktatur und Staatszerfall (ÖZP 2/2006)
von "wadi wien" <wadi.wien at gmx.at>
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02 23.8. Premiere WARTEN AUF GODOT / 3raum-anatomietheater
von GAMUEKL <office at gamuekl.org>
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03 MigrantInnenakademie - Anküdigung modul 6&7
von "Nasila Berangy" <info at wik-vernetzungsbuero.at>
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04 10.8.:Speakerscorner mit J.Iraschko(MieterInnen-Initiative)/
9.8.:Netrebko vor Innenministerium
von "August Faschang" <august.faschang at oeticket.com>
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05 Widerstand gegen Atomwaffen und Krieg
von <verin.stadtteilz.simmering at chello.at>
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06 [rampenfiber_festival] Rampenfiber. Feministisches Musikfestival:
28.9.-1.10. in Wien von <rampenfiber_festival at list.fibrig.net>
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07 LITERATURSALON: Pratchett / Haas / Glavinic
von GAMUEKL <office at gamuekl.org>
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MITTEILUNGEN, MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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08 Laßt sie arbeiten !
von <office at asyl-in-not.org> Asyl in Not
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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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09 Türkei: Welterbe Hasankeyf bewahren! Bundesregierungen sollen helfen
von "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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B) TEXTE
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AKTIONEN/ANKÜNDIGUNGEN
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01 Sudan zwischen autoritärer Militärdiktatur und Staatszerfall (ÖZP 2/2006)
von "wadi wien" <wadi.wien at gmx.at>
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ÖZP 2/2006:
Thomas Schmidinger (Wien):
DER SUDAN ZWISCHEN AUTORITÄRER MILITÄRDIKTATUR UND STAATSZERFALL
Der Sudan ist ein Beispiel für den drohenden Staatszerfall als Folge eines
(langfristig gescheiterten) Versuchs der Errichtung einer autoritären bis
totalitären zentralistischen Staatsform, die es weder verstand, regionale
Interessen und Klasseninteressen auszugleichen, noch integrativ auf
unterschiedliche Ideologien, "ethnische Gruppen", tribale Einheiten und
Religionsgemeinschaften zu wirken. Ziel des Beitrages ist es nicht nur, die
Ursachen und Entwicklungen des jahrzehntelangen bewaffneten Konfliktes im
Sudan zu untersuchen, sondern auch, parastaatliche Akteure als solche zu
analysieren und in einen regionalen Kontext einzubinden. Dabei wird der
Bürgerkrieg im Sudan, entgegen dem in Europa weit verbreiteten Mythos von
einem Krieg zwischen islamischen NordsudanesInnen und christlichen
SüdsudanesInnen, auch mit Blick auf seine ökonomischen und machtpolitischen
Aspekte untersucht. Sowohl die verschiedenen Gruppen der südsudanesischen
Guerilla SPLA, die im Darfur (Westsudan) aktiven SLA und JEM wie auch die
Partei- und Stammesmilizen auf Regierungsseite sind dabei als parastaatliche
Akteure zu behandeln.
Mehr dazu im neuen Heft der Österreichischen Zeitschrift für
Politikwissenschaft (ÖZP) Nr. 2/2006: http://www.oezp.at/oezp/online/online.htm
--
Im Juni erschien die erste Ausgabe von: WADI-News,
Schwerpunkt: Frauen im Irak. Wird kostenlos per Post
zugeschickt, schreiben oder mailen Sie uns Ihre Adresse!
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509
Postfach 105
A-1181 Wien
Spendenkonto in Österreich:
Kontonummer 07.405.301
Evangelische Kreditgenossenschaft eG BLZ 31800
IBAN: AT10 3180 0000 0740 5301
BIC: EVKRATW1
Website mit weiteren Informationen zu Projekten von
Wadi und Veranstaltungshinweisen:
www.wadinet.at
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02 23.8. Premiere WARTEN AUF GODOT / 3raum-anatomietheater
von GAMUEKL <office at gamuekl.org>
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Anlässlich des 100. Geburtstages von Samuel Beckett bittet Hubsi Kramar
am 23. August 2006 (20h)
zur spätsommerlichen Premiere von WARTEN AUF GODOT
ins neue 3raum-anatomietheater/Wien
Weitere Vorstellungen: 24. 8. - 16. 9. 2006 (Mi. - Sa.: 20 Uhr)
Kramar inszeniert dieses Stück nun bereits zum dritten Mal:
weil es sein Lieblingsstück und auch heute noch so aktuell wie zur Zeit
seines Entstehens ist.
Es spielen:
Michael AICHHORN (Pozzo)
Andreas ERSTLING (Estragon)
Hubsi KRAMAR (Wladimir)
Hannes LENGAUER (Lucky)
Fabian PENZ (Junge)
3raum-anatomietheater
A-1030 Wien; Beatrixgasse 11
Information und Karten :
http://www.3raum.or.at
Tel. 0650/32 33 377
Eintritt: * 12,-- / * 18,--
ZUM STÜCK
„Warten auf Godot“ von Samuel Beckett
Auf die Frage, was dieses Stück bedeuten würde, antwortete Beckett:
„Wenn ich es wüsste würde ich es sagen!“
Hubsi Kramar inszeniert dieses Stück bereits zum dritten Mal:
Weil es sein Lieblingsstück und auch heute noch so aktuell wie zur Zeit
seines Entstehens ist. Vor allem aber auch, um Beckett, der vor 100
Jahren geboren wurde, zu ehren und aus tiefstem Herzen dafür zu danken,
dass er uns dieses Stück hinterlassen hat.
Es ist erstaunlich wie dieses einst als surreal geltende Stück
Alltagsrealität geworden ist.
Die Inszenierung der Wirklichkeit, dieses „als ob“ des Theaters versucht
alles, was die Geschmeidigkeit des Kaufens und vor allem Verkaufens
gefährdet, zu verdecken.
Alles wird so buchstäblich „verrückt“, wir werden verrückt und das gilt
als normal.
Beckett deckt schonungslos auf: das ist auch dringend notwendig um in
Würde leben und sterben zu können.
Der neue Aufführungsort , das von Hubsi Kramar im April 2006 eröffnete
3raum - Anatomietheater, bietet in seiner Grausamkeit und Poesie
hervorragende Bedingungen für den visuellen Hintergrund dieser
Inszenierung.
Der Mensch ist ein Mensch ist ein Mensch, ist ein Mensch...
Pozzo: „...eines Tages bin ich blind geworden, eines Tages werden wir
taub, eines Tages wurden wir geboren, eines Tages sterben wir, am selben
Tag, im selben Augenblick, genügt Ihnen das nicht?“
Estragon: „Wir finden immer etwas, um uns einzureden, daß wir existieren,
nicht wahr, Didi?“
Wladimir: „Ja, ja, wir sind Zauberer.“
“Vielleicht liegt darin Becketts Einzigartigkeit, dass er Züge des
Menschen wieder entdeckt hat, die man sich angewöhnt hat, zu übersehen.“
(Die Zeit)
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03 MigrantInnenakademie - Anküdigung modul 6&7
von "Nasila Berangy" <info at wik-vernetzungsbuero.at>
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Sehr geehrte Damen und Herren,
im Herbst dieses Jahres finden 2 weitere interessante Module der
MigrantInnen-Akademie statt, welche wir Ihnen hier vorstellen wollen.
Modul 6 Interkulturelle Kompetenz
Modul 7 Journalismusmodul TV (in Kooperation mit dem Wiener Community-Sender
Okto)
Detaillierte Informationen zu Aufbau und Programm entnehmen Sie bitte dieser
E-Mail oder der Homepage des WIK-Vernetzungsbüros
(www.wik-vernetzungsbuero.at).
Für Rückfragen und Anmeldung stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.
Maria Spenger (Im August)
Tel.: 01/ 606 41 29
E-Mail: m.spenger at wik-vernetzungsbuero.at
Sabrina Kopf (Projektkoordination)
Tel.: 01/ 606 41 29 od. 641 84 30
E-Mail: vereine at wik-vernetzungsbuero.at
Mit freundlichen Grüßen,
Sabrina Kopf
Modul 6 - Interkulturelle Kompetenz
11. – 15.09.2006
Das Zusammenleben und Arbeiten mit Menschen mit unterschiedlicher Herkunft
und Kultur ist oft von Konflikten, Missverständnissen, Ausgrenzungen und
Vorurteilen geprägt. Aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklungen
Österreichs wird es immer wichtiger, die Besonderheiten der eigenen und
anderer Kulturen zu kennen und im Bewusstsein dieser Verschiedenheit nach
dem Gemeinsamen zu suchen.
Ein tieferes Verständnis kultureller Zusammenhänge und interkulturelle
Handlungskompetenz sind wesentliche Voraussetzungen hierfür. Dazu gehört
auch das Wissen um rechtliche Rahmenbedingungen und Integrationslösungen in
anderen Ländern.
Dieser Lehrgang soll dazu beitragen, die Kompetenzen für praktisches
interkulturelles Handeln als Basis für einen integrativen Dialog zu
vermitteln und die Möglichkeit zum Austausch und der Bearbeitung von
Praxiserfahrungen im Rahmen von Workshops bieten.
Nähere Informationen zu den Kosten und dem Programm entnehmen Sie bitte dem
Attachment.
Modul 6 - Journalismusmodul TV
Oktober 2006
Das Modul zum Thema „Fernsehjournalismus“ bietet eine Einführung in die
Fernsehtechnik und -produktion, mit Schwerpunkt auf der Gestaltung von
Reportagebeiträgen.
Die TeilnehmerInnen lernen in diesem Modul die journalistische
Beitragsgestaltung fürs Fernsehen, wobei sie Einblick in die Arbeitsweise
von Redakteuren, Kameraleuten, CutterInnen, RegisseurInnen und
Sendungsverantwortlichen erhalten. Somit erfahren sie TV-Produktionen in
einem ganzheitlichen Verständnis.
Für alle InteressentInnen findet am 08.09.2006 um 18:30 Uhr ein Infoabend
mit einer Vorschau und Informationen zum Modul Fernsehjournalismus statt.
Bei bestehendem Interesse am Modul bitten wir Sie um eine kurze Rückmeldung,
um sie auf die unverbindliche Liste für den Informationsabend zu setzen.
Nähere Informationen zu den Kosten und dem Programm entnehmen Sie bitte dem
Attachment.
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Nasila Berangy
PR und Medien
WIK-Vernetzungsbüro
Margaretengürtel 96/4/1A
1050 Wien
Tel.: 01 - 641 84 30
Fax.: 01 - 641 84 20
E-Mail: info at wik-vernetzungsbuero.at
www.wik-vernetzungsbuero.at
*) Anmerkung der Tagesred.: MUND veröffentlicht keine Attachments!
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04 10.8.:Speakerscorner mit J.Iraschko(MieterInnen-Initiative)/
9.8.:Netrebko vor Innenministerium
von "August Faschang" <august.faschang at oeticket.com>
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Liebe Leute!
++++++++1) 10.8.:SPEAKERSCORNER MIT J.IRASCHKO (MIETER/INNEN-INITIATIVE)
++++++++2) 9.8.:NETREBKO VOR INNENMINISTERIUM
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++++++++1) 10.8.:SPEAKERSCORNER MIT J.IRASCHKO (MIETER/INNEN-INITIATIVE)
Auch am DONNERSTAG (10.8.) gibt es zusätzlich zur wöchentlichen Mahnwache
gegen Schwarzblauorange vor dem Kanzleramt wieder einen SPEAKERSCORNER,
diesmal mit einem Referat von JOSEF IRASCHKO (MIETER/INNEN-INITIATIVE) - Mit
1.10.2006 tritt nach eineinhalb Jahren die Mietrechtsnovelle der
schwarzblauorangen Regierung trotz allen Widerstands dagegen in Kraft. Im
Referat von Josef Iraschko wird es einerseits darum gehen, was durch diese
Novelle ab dem Herbst auf MieterInnen zukommt, andererseits wird Iraschko -
als kleine Erinnerungshilfe vor der Wahl am 1.10. - in groben Zügen auch
eine Rückschau auf 6 Jahre mieter/innenfeindliche Politik der
Schüssel-Haider Regierung geben.
TREFFPUNKT ist um 19Uhr45 Ecke BALLHAUSPLATZ/Heldenplatz, Beginn 20Uhr. Und
danach sind wieder alle TeilnehmerInnen im Stammlokal in der Neustiftgasse
willkommen!
Und wie jeden Donnerstag gibt es schon ab 17Uhr die WIDERSTANDSLESUNG (Ecke
Ballhausplatz/Heldenplatz).
++++++++2) 2.8.:NETREBKO VOR INNENMINISTERIUM
ANNA, DIE STAATSBÜRGERSCHAFT HAMMA
EINLADUNG ZUR WÖCHENTLICHEN KUNDGEBUNG DER INITIATIVE: EHE OHNE GRENZEN
Mittwoch 9.8.2006 17:00 Herrengasse 7 A-1010 Wien
Wir singen uns ins Herz der Innenministerin!
Österreich feiert eine Neo-österreicherin und würdigt ihre Verdienste für
unser Land, nimmt einen Weltstar mit offenen Armen auf, ganz ergriffen von
der "Aschenputtel" - Erfolgsstory der Sängerin. (ohne Wartefristen,
verpflichtende Deutschkurse, Integrationsvereinbarung und
Staatsbürgerschaftstest wohlgemerkt!) Vor dem Gesetz sind offensichtlich
alle Menschen gleich, nur manche gleicher. WIR warten noch immer auf die
Niederlassungsbewilligungen unserer PartnerInnen - von Staatsbürgerschaften,
und den davor liegenden Hürden wagen wir noch nicht mal zu träumen. Lauschen
sie Opernklängen vor dem Innenministerium und nehmen sie an der Verleihung
der Staatsbürgerschaften vor dem Innenministerium teil. Auch unsere
PartnerInnen haben "Österreich schon lange zu ihrer Wahlheimat gemacht und
Österreichs Kultur, Geschichte, Naturschönheit und Lebensart ebenso kennen
und schätzen gelernt" wie auch Frau Netrebko in ihrem Antrag auf die
Staatsbürgerschaft anführt.
Falls sie sich dann vor Ort wundern sollten wo unsere PartnerInnen sind, die
sitzen zwangsillegalisiert zu Hause voller Angst vor Repressalien.
www.do-speakerscorner.org Weiterverbreitung erwünscht!
ligrü Gustl
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05 Widerstand gegen Atomwaffen und Krieg
von <verin.stadtteilz.simmering at chello.at>
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Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
alle Grußadressen zum heurigen Hiroshimatag findet man / frau unter
www.hiroshima.at Es gibt auch eine Möglichkeit zum Download als RTF-Datei.
Wir erlauben uns, Sie / dich / euch (nochmals) herzlich zu unserer
Veranstaltung mit dem Überlebenden der Atombombe von Nagasaki, Herrn Kazuo
SODA am Mittwoch, 9. August 2006 bei Wiener Friedenspagode einzuladen.
Mit solidarischen Friedensgrüßen!
Andreas Pecha & Alois Reisenbichler
Überlebender der Atombombe kommt am 9. August 2006 nach Wien
Am 9. August 1945 wurde die zweite Atombombe auf Nagasaki abgeworfen. Einer
der Überlebenden dieses Atombombenabwurfes, Herr Kazuo Soda, kommt am 9.
August 2006 zur Gedenkfeier bei der Buddhistischen Friedenspagode in Wien.
Herr Kazuo Soda wird einer Ansprache über sein Leben als Hibakusha
(Überlebender der Atombombe) erzählen. Er wird auch über sein Engagement für
eine Welt ohne Atomwaffen informieren.
Es wird mit einer traditionellen Buddhistischen Lichterzeremonie bei der
Wiener Friedenspagode der Opfer von Hiroshima und Nagasaki gedacht. Yuko
Gulda (elektrische Piano und Komposition), Kazuku Kurosaki (LABfactory,
Tanz) und Hans Echnaton Schano (ehemaliges Mitglied des Living Theatre,
Texte) gestalten ein Kulturprogramm.
Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 9. August 2006 ca. um 20 Uhr (Wien 2,
Hafenzufahrtsstraße, Endstation Straßenbahn 21 dann Fußweg; oder Bus 80B).
Für den Wiener Terminkalender:
Mittwoch, 9. August 2006
20.00 Uhr, Gedenken an die Atombombenopfer von Hiroshima und Nagasaki,
buddhistische Lichterzeremonie, Ansprache von Atombombenopfer Kazuo Soda,
Kulturprogramm mit Yuko Gulda, Kazuku Kurosaki und Hans Echnaton Schano.
Friedenspagode, 1020 Wien, Hafenzufahrtstraße (Endstation Straßenbahn 21,
dann Fußweg oder Bus 80B).
Informationen:
www.hiroshima.at
(alle Stellungnahmen für eine Welt ohne Atomwaffen und ohne Krieg,
Informationen über Aktivitäten in Österreich)
Informationen:
Alois Reisenbichler, Tel. (0664) 39 51 809
Andreas Pecha, Tel. (0676) 599 22 77
Kurzer Lebenslauf Kazuo Soda:
Er zählt zu jenen Menschen, die noch heute an den Folgen der
Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki leiden.
Geboren wird Kazuo Soda am 24. November 1930 in Nagasaki. 10-jährig zieht
man ihn, im dritten Schuljahr an einer staatlichen Mittelschule, zum
Arbeitsdienst in einen Rüstungsbetrieb ein. Er erlebt den atomaren Angriff
auf seine Heimatstadt am 9. August 1945 im elterlichen Haus, 2,5 km vom
Explosionszentrum der Bombe entfernt. Im Dezember 1945 stirbt der ältere
Bruder an den Folgen, die Eltern fünf Jahre später. Er wird Lehrer in einer
öffentlichen Oberschule, seine Lehrtätigkeit, die er 38 Jahre ausübte, wird
begleitet von dem unermüdlichen Wirken wider das Vergessen.
Kazuo Soda ist ein Einzelkämpfer für die Ächtung von Atomwaffen, er ist aber
auch ein Vertreter der HIBAKUSHA-Bewegung kraft seines persönlichen
Engagements. Diese Bewegung ist ein Zusammenschluss der überlebenden
Strahlenopfer. Eine Bewegung der Ausgegrenzten und Geächteten. Die HIBAKUSHA
haben nicht nur unmittelbar die Schrecken des atomaren Infernos erlebt und
erlitten, sondern auch die nachfolgende Ausgrenzung aus dem
gesellschaftlichen Leben. Gerade aus ihren psychischen und physischen
Verletzungen haben einzelne Überlebende wie Kazuo die Kraft für ihr
Friedensengagement bezogen.
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06 [rampenfiber_festival] Rampenfiber. Feministisches Musikfestival:
28.9.-1.10. in Wien von <rampenfiber_festival at list.fibrig.net>
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Rampenfiber. Feministisches Musikfestival
28.09.2006 - 01.10.2006
Wien
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Interessierte,
In knapp zwei Monaten startet das erste feministische
Musikfestival „Rampenfiber“ in Wien. An vier Tagen, von 28.9.-1.10.2006 und
drei Spielorten, dietheater/spiel:platz, fluc und Schikaneder, bietet das
Festival eine Vielzahl an Veranstaltungen rund um das Thema Musik von und mit
Frauen - von Konzerten und DJ-Lines über Diskussionsrunden bis zu
Filmscreenings und einem Filmwettbewerb - bei freiem Eintritt.
Wir freuen uns über mediale Kooperationen, Berichte, Ankündigungen,
Interviews, Weitersagen und regen Besuch beim Festival.
Logo und Programmupdates gibt es ab 14.08.06 unter:
www.fibrig.net oder presse.festival at fibrig.net
Bei Veröffentlichung, bitten wir folgende Daten bekannt zu geben:
info.festival at fibrig.net und www.fibrig.net
Nähere Informationen weiter unten oder auf www.fibrig.net.
Rampenfibrige Grüße
Beatrice Bösiger
Rampenfiber. Feministisches Musikfestival
28.09.2006 - 01.10.2006 in Wien
Web: www.fibrig.net
E-Mail: presse.festival at fibrig.net
Tel: +43 / (0) 650 7418633
Attachment: Pressetext
Nachfolgend:
(1) Allgemeine Informationen zum Festival
(2) Veranstalterin
(3) Programmübersicht
(4) Programmdetails
(4) Spielorte
(5) Kooperationspartnerinnen
(1) Allgemeine Informationen zum Festival
Ausgehend von der Lust an der Musik - am Musik hören und am Musik machen -
veranstaltet die Redaktion der Zeitschrift fiber. werkstoff für feminismus und
popkultur im Rahmen der 10. Ausgabe eine Film-, Diskussions- und
Konzertveranstaltungsreihe - Rampenfiber - mit dem Schwerpunkt „Musik“. In
Wien sollen von 28.09. bis 1.10.2006 Musikerinnen, Journalistinnen,
Technikerinnen, Produzentinnen - d.h. Frauen, die „professionell“ im
Musikgeschäft tätig sind - zusammenkommen. Das Festival soll Plattform und Ort
der Vernetzung sein und kulturtheoretische Ansätze mit der Praxis des
Musikmachens verbinden.
Um einen Erfahrungsaustausch zwischen Musikerinnen, Journalistinnen,
Technikerinnen, Produzentinnen … zu ermöglichen, soll neben Konzerten, DJ-
Lines und Filmscreenings eine eigene Diskussionsreihe stattfinden, in der
verschiedene Zugänge von Frauen zur Musik, Erfahrungen,
Produktionsverhältnisse, „Wege zum Ruhm“ u.v.m. diskutiert werden. Das Feld
der Musik soll also durch die darin tätigen Akteurinnen beleuchtet und
kontroversiell behandelt werden.
Rampenfiber will:
• Frauen als Musikerinnen und Akteurinnen in der Musikbranche sichtbar machen,
• die Vielfalt und Kreativität der europäischen Frauen-Musikszene öffentlich
machen,
• die Vernetzung von Musikerinnen und deren musikalische Kreativität fördern,
• Hemmnisse, Barrieren und Schwierigkeiten in der Musikszene thematisieren,
• die männlich geprägte Kultur der Musikproduktion und allgemein des Bereiches
Musik kritisch reflektieren und
• mit einem eigenem Aufruf unter dem Motto „Music was her first Love“
FilmemacherInnen ermutigen, sich lustvoll und kritisch mit Musik und
Geschlecht auseinander zu setzen.
(2) Veranstalterin
Veranstalterin des Festivals ist fiber. werkstoff für feminismus und
popkultur - eine Zeitschrift zum Thema Feminismus und Popkultur aus Wien, die
im Winter 2006 zum zehnten Mal erscheint.
fiber. werkstoff für feminismus und popkultur wird von einem Kollektiv junger
Frauen in Wien herausgegeben und erscheint zweimal jährlich im Umfang von 60-
80 Seiten. Mit der Verbindung der Themen Feminismus und Popkultur ist fiber
als Printmedium im deutschsprachigen Raum einzigartig.
Der Trägerverein ist „nylon. Verein zur Förderung und Publikation
feministischer Diskurse“. Neben der Zeitschriftenproduktion fungiert nylon als
Festveranstalterin und Organisatorin von Diskussionsveranstaltungen. nylon
besteht seit 1999 und hat seinen Sitz in Wien.
fiber. werkstoff für feminismus und popkultur versteht sich als (Medien-)
Projekt, das in seinem Selbstverständnis Frauen als Akteurinnen wahrnimmt und
ihnen bewusst Präsenz verleiht. fiber ist Kommunikationsmittel für
feministisch/queer/popkulturelle Themen und Plattform für engagierte
AutorInnen.
Die Auseinandersetzung mit Dominanzkulturen und Herrschaftsverhältnissen und
die Erweiterung des traditionellen Verständnisses von Kultur stehen im
Mittelpunkt. Geschlechterverhältnisse in popkulturellen Erscheinungen werden
dabei kritisch reflektiert. Ziel ist es, eine Lesart von Massenkultur jenseits
ihres rein manipulativen Charakters zu etablieren.
(3) Programmübersicht
Donnerstag, 28.09.2006
dietheater / spiel:platz
18.00 Uhr: open doors
18:30 Uhr: Performance “Bad in Bed with Yoko and Love” von Tanja Witzmann
19.00 Uhr: Eröffnung
20.00 - 01.30 Uhr: Filmscreenings
fluc
20.00 - 22.00 Uhr: Workshop Tontechnik mit Frauenbanden (angefragt)
Ab 22.00 Uhr: Konzerte
Agenda Lobkov (Wien)
Christiane Rösinger (Berlin)
Ab 23.30 Uhr: DJ-Line mit Electric Indigo und irradiation
Freitag, 29.09.2006
fluc
ab 13.00 Uhr: Fotoausstellung (in Planung)
13.00 - 15.00 Uhr: Workshop (in Planung)
15.30 - 17.30: Panel 1 / Wege zum Ruhm
Mit Electric Indigo / DJ, Musikerin; Bernadette La Hengst / Musikerin; Gudrun
Ankele, Schwestern Brüll / Musikerin; Bernadette Reiter / Filmemacherin, DJ;
Cherry Sunkist / Musikerin (angefragt); Moderation: Stephanie Kiessling / fiber
18.30 - 20.30 Uhr: Panel 2 / Produktionsverhältnisse
Mit Birgit Denk / Musikerin; Christiane Rösinger / Musikerin,
Labelbetreiberin; Patricia Enigl / DJ, Labelbetreiberin; Mia Zabelka /
Musikerin (angefragt); Moderation: Sushila Mesquita / Musikerin
Ab 22.00 Uhr: Konzerte
Bonanza Jellybeans (Wien)
Who killed Bambi (Wien)
Pantskirt (Wien)
Mass Kotki (Warschau)
Ab 02:00 Uhr: DJ-Line mit Quote
Samstag, 30.09.2006
fluc
ab 11.00 Uhr: Fotoausstellung von Magdalena Blaszczuk, Fotografin
11.00 - 13.30 Uhr: Workshop (in Planung)
14.00 - 16.00 Uhr: Panel 3 / Elektronische Neuauflagen
Mit Catarina Pratter / Musikerin, DJ; Katarzyna Chudyñska / Musikerin; Rosa
Reitsamer / Theoretikerin; Natalie Hengst / DJ Ravissa (angefragt)
18.00 - 20.00 Uhr: Panel 4 / Images; Rolle der Medien
Mit Satenig Maral Chadoian / Musikerin; Christina Forster / Journalistin; Vina
Yun / Journalistin; Magdalena Blaszczuk / Fotografin; Katharina Weingartner /
Autorin (angefragt); Moderation: Claudia Unterweger / Journalistin (angefragt)
ab 21.00 Uhr: Konzerte
Schwestern Brüll (Wien)
Cherry Sunkist (Linz)
snm (Graz)
Berndadette La Hengst (Berlin)
ab 01.00 Uhr: DJ-Line mit Catarina Pratter / 550 rondy
Sonntag, 01.10.2006
Schikaneder
11.00 - 15.00 Uhr: DJ-Workshop mit Rosa Reitsamer (angefragt)
ab 15.00 Uhr: Kino / Vorführungen Wettbewerbsfilme
ab 18.00 Uhr: Filmwettbewerb / Filmprämierung
mit Veronika Brandt, Andrea Braidt und Rampenfiber als Filmjury
ab 18.30 Uhr: Abschluss
ab 19.00 Uhr: DJ-Line mit NiSt und sam
(3) Programmdetails
Panels @ fluc
Wege zum Ruhm
<To be famous is so nice>
Diese sollen durch das Erzählen des eigenen Werdeganges nachvollziehbar
werden. Die Biografie soll Einblicke in den persönlichen Zugang zur Musik, zum
Musik machen und zu dem Musikgeschäft ermöglichen. Dabei geht es auch um die
Frage des Star-Seins, des Kults und des Status in der Popindustrie, welche die
Wege zum Ruhm konkret vorzeichnet, die allerdings oft nicht abgegangen werden
wollen. Reflexionen über Möglichkeiten, abseits der Kommerzialisierung und
Vermarktung als MusikerInnen Wege zu finden, von dem MusikerInnen-Dasein auch
(über-)leben zu können, also wie den Spagat zwischen Selbstvermarktung und
(Selbst-)Ansprüche zu bewerkstelligen. Strukturelle Barrieren sind genauso
Thema dieses Panels wie persönliche oder kollektive Strategien ihrer
Überwindung.
Produktionsverhältnisse und ökonomische Situation
<Money makes the world go round>
Das Leben und Überleben durch die Musik findet unter bestimmten ökonomischen
Bedingungen statt. Zugänge zu Ressourcen, Medien und dem ‚Markt’, prekäre
Arbeitsverhältnisse und Kapital bestimmen u.a. die Musikproduktion. Diskutiert
werden soll in diesem Rahmen über ‚Strategien der Selbstvermarktung’ und
Alternativen zu etablierten wirtschaftlichen Strukturen des Musikindustrie.
Images und Repräsentationsformen
< Cover of The Rolling Stone>
Zum einen wird hier die Frage nach Formen der Repräsentation von Geschlecht
und ‚Ethnie’ in der Musik gestellt. Welche stereotypen Bilder werden durch
die verschiedenen Medien entworfen und reproduziert und welche Wege mit
normierten Identitäten/Rollenbildern zu brechen, werden durch und mit Musik
möglich? Zum anderen soll hier die Rolle der medialen Öffentlichkeit
reflektiert werden. Sie konstruiert das Image und stellt bestimmte
Repräsentationsformen zur Verfügung. Im ‚Independent-Bereich’ kommt es oft zur
Aneignung und ‚Umwidmung’ von Musik und Musikerinnen für das mediale Projekt.
Wie positionieren sich die MedienvertreterInnen und wie die Musikerinnen in
dem Spannungsfeld zwischen selbst bestimmter Musikproduktion und medial
produzierten Images.
Elektronische Neuauflagen
<We don’t play guitars>
Mit dem Aufkommen elektronischer Musik entstanden neue Freiräume, in denen es
zur Verschiebung fixierter und binär codierter (männlich/weiblich,
schwarz/weiß, etc.) Identitäten kam. Konzepte wie AutorInnenschaft,
Authentizität, klassische Bühnenpräsentationen und ‚Körperlichkeit’ wurden
dabei überschritten. Der Zugang zum Musikmachen demokratisierte sich. Doch ist
die Technik männlich kodiert und Frauen in der elektronischen Musik
unterrepräsentiert. Wie ist diese Ambivalenz zu deuten? Wo sind die
Bruchstellen mit Stereotypen in der Musik auszumachen und wo kommt es zu einer
Neuauflage von Geschlechteridentitäten?
Filmwettbewerb @ Schikaneder
Im Rahmen des Festivals haben die Organisatorinnen den Filmwettbewerb „Music
was her first Love“ ausgerufen. FilmemacherInnen konnten Filme, die sich
lustvoll und kritisch mit Musik und Geschlecht auseinandersetzen, einsenden.
Die Filme sollten einen oder mehrere Themenbereiche umfassen:
Musikerinnen
Ich als Musikerin
Assoziationen zu Musik, z.B. „Was kommt mir in den Sinn, wenn ich einen
bestimmten Song höre?“
Fans und Faninnen
musikalische Subkulturen
Verschiedene Zugänge und Erfahrungen von Frauen zur Musik
Alternative Perspektiven auf Geschlechterrollen und Klischees, die in der
Mainstream-Musikszene bestehen
14 Filme wurden zum Filmwettbewerb eingereicht. Die Gewinnerin / der Gewinner
des Filmwettbewerbs wird am 01.10.2006 im Schikaneder von der Filmjury bekannt
gegeben. Der GewinnerInnenfilm wird anschließend im Schikaneder gezeigt.
Weiters: Publikumsgespräch mit der Gewinnerin/ dem Gewinner.
(4) Spielorte
fluc
1020 Wien, Gabor Steiner Weg, Praterstern
www.fluc.at
dietheater/ spiel:platz
1030 Wien, Lothringerstraße 20
www.dietheater.at
Schikaneder Kino
1040 Wien, Margaretenstraße 24
www.schikaneder.at
(5) Kooperationspartnerinnen
Vielen Dank an unsere
Kooperationspartnerinnen
fluc, dietheater / spiel:platz und Schikaneder
Rampenfiber. Feministisches Musikfestival
28.9. - 1.10.2006
fluc, dietheater/spiel:platz, Schikaneder
Wien
Web: www.fibrig.net
E-Mail: presse.festival at fibrig.net
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07 LITERATURSALON: Pratchett / Haas / Glavinic
von GAMUEKL <office at gamuekl.org>
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Sehr geehrte Damen und Herren,
werte MedienpartnerInnen,
im September öffnet im Rabenhof Theater auch wieder der
LITERATURSALON IM GEMEINDEBAU seine Pforten. Das Publikum darf sich auf
Literatur-Stars aus dem In- und Ausland freuen:
• 13. 9. 2006 (20h): TERRY PRATCHETT
liest aus „Klonk! Ein Scheibenwelt Roman“
Moderation: BERNHARD ROBBEN
In Zusammenarbeit mit dem Manhattan Verlag
• 20. 9. 2006 (20h): WOLF HAAS
liest aus „Das Wetter vor 15 Jahren“
mit: Wolf Haas und Dirk Stermann
• 27. 9. 2006 (20h): THOMAS GLAVINIC
liest aus „Die Arbeit der Nacht”
mit: Thomas Glavinic und Nicolas Ofczarek
RABENHOF THEATER
A-1030 Wien; Rabengasse 3
Kartenreservierungs-Hotline: Tel. 01/712 82 82
Infos + Online-Kartenkauf unter: http://www.rabenhof.at
Kartenpreise: * 15,-- / * 12,--
--
!!! Achtung !!!
Während meiner urlaubsbedingten Abwesenheit von 17. - 27. August 2006
steht Ihnen in wichtigen Fällen meine Vertretung Hedi Mathias unter
gleicher Mailadresse (presse at rabenhof.at) bzw. Tel. 0699-1-17 75 159 zur
Verfügung.
GAMUEKL - Gabriele Müller-Klomfar
A-1040 Wien; Favoritenstraße 58/Top 15
Tel. 0699-1-913 14 11; Nur Fax: 01/913 14 11
Hinweis auf Grund einer geänderten Gesetzeslage im Rahmen
desTelekommunikationsgesetzes (TKG § 107) ab 1.3.2006:
Sollten Sie unsere Presseinformationen nicht mehr erhalten
wollen,ersuchen wir um ein kurzes Rückmail mit der genauen Angabe Ihrer
Mailadresse und dem Vermerk "unsubscribe".
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MITTEILUNGEN, MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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08 Laßt sie arbeiten !
von <office at asyl-in-not.org> Asyl in Not
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Laßt sie arbeiten !
Sie pflegen, oft rund um die Uhr, die Alten und Kranken, die sonst nach
Lainz müssten oder sonst an einen Todesort. Sie sind fleißige, tüchtige
Menschen. Vierzigtausend sollen sie sein. Sie sind illegal. Vernaderer und
Rassisten haben wieder - nach den Flüchtlingen und den Mischehen - neue
Sündenböcke entdeckt. Die ganze Heuchelei des Systems wird hier offenbar.
Laßt sie arbeiten. Laßt sie in Ruhe. Arbeit ist ein Menschenrecht. Laßt auch
die alten, kranken Leute und ihre Angehörigen in Ruhe. Nur um diese Gruppen
geht es, sie sind die Betroffenen: die ArbeiterInnen - und ihre KundInnen.
An ihren Interessen hat sich jeder Lösungsvorschlag zu orientieren.
Allen, die sich nun von staatlicher oder gar gewerkschaftlicher Seite her
einmischen wollen, sei eines gesagt: Sie sind nicht die Hauptpersonen. Es
gibt alte kranke Leute, die Pflege brauchen. Und es gibt arbeitende
Menschen, die genau das tun, was dringend nötig ist - und wofür der Staat
nicht vorgesorgt hat.
Aber sie verdienen zu wenig. Das ist richtig. Sogar das wirft man ihnen vor.
„Lohndumping“ heißt das im Jargon. Dann soll doch das Arbeitsmarktservice
die Differenz bezahlen, daß es auch einmal etwas Sinnvolles tut, statt
Arbeitslose in Zwangskurse zu pressen, nur um die Statistik zu schönen in
der Vorwahlzeit.
Und sie sind auch nicht versichert. Das gehört geändert, aber nicht auf ihre
Kosten und schon gar nicht auf Kosten ihrer KundInnen. Sondern das ist Sache
des Staates, aber auch der sogenannten Gewerkschaft, die bisher nicht das
Geringste für diese hart arbeitenden Menschen tut (weil sie leider nicht zu
den „eigenen“ Leuten gehören, sondern „Fremde“ sind).
Erster Schritt zur Gewerkschaftsreform: Die fehlenden Versicherungsbeiträge
dieser ArbeiterInnen zahlt der ÖGB aus dem Streikfonds nach. Soweit er ihn
nicht schon verjubelt hat. Dann ist er wenigstens einmal für etwas
Nützliches da.
Michael Genner
Asyl in Not
Währingerstraße 59
1090 Wien
Tel.: 408 42 10-15, 0676 - 63 64 371
www.asyl-in-not.org
Spendenkonto:
Asyl in Not,
P.S.K., Kontonummer 92.034.400
Spendenshop:
Ihr Online-Einkauf für Asyl in Not.
http://asyl.spendenshop.at/
Das ist kein anonymes Massenmail, sondern eine Aussendung an Leute, die mit
Asyl in Not in Kontakt sind. Sie können sich von der Mailingsliste jederzeit
abmelden.
Zum Abmelden besuchen Sie bitte folgenden Link:
http://www.asyl-in-not.org/php/member.php?mode=signout
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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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09 Türkei: Welterbe Hasankeyf bewahren! Bundesregierungen sollen helfen
von "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER INTERNATIONAL
PRESSEMITTEILUNG, Göttingen/Wien, den 09.08.2006
Regierungen von Deutschland und Österreich sollen helfen:
Welterbe Hasankeyf im Südosten der Türkei darf nicht zerstört werden!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Bundesregierung und die
sie tragende Koalition der beiden großen Parteien am Mittwoch dringend dazu
aufgefordert, ihre ausgezeichneten Beziehungen zur Türkei dazu zu nutzen,
das Welterbe von Hasankeyf im Südosten der Türkei vor der Zerstörung zu
retten. "Es ist erschütternd, dass dieselben deutschen Politiker, die den
Wiederaufbau der Frauenkirche unterstützt und gepriesen haben, jetzt mit dem
Bau des Ilisu-Staudamms am Tigris den Untergang eines 4000-jährigen
weitläufigen Denkmals aus Höhlen, Gassen, Läden, Medresen und Kirchen
zulassen wollen", sagte der Präsident der GfbV International, Tilman Zülch
am Mittwoch. "Um die Überflutung der historischen Stadt mit ihren
archäologisch bedeutenden Stätten zu verhindern, bitten wir die
Bundesregierung sowie die CDU und SPD dringend darum, dem an dem
Ilisu-Projekt beteiligten deutschen Unternehmen Ed. Züblin AG in Stuttgart
keine Hermes-Exportkreditgarantien zu gewähren."
Gleichzeitig wandte sich die GfbV International an den österreichischen
Bundeskanzler Wolfgang Schüssel mit der Bitte, auf die österreichische Firma
VA TECH Hydro Escher Wyss einzuwirken, ihre Beteiligung bei der Errichtung
des Wasserkraftwerkes zurückzuziehen.
Nach Informationen der GfbV befindet sich die Bevölkerung der gesamten
Südosttürkei in Alarmstimmung, nachdem am vergangenen Wochenende trotz
langjähriger Proteste die Grundsteinlegung für den Damm stattgefunden hat.
"Die Kurden und christlichen Assyro-Aramäer betrachten Hasankeyf als
unverzichtbaren Teil ihrer Identität, an der sie hängen und die sie
pflegen", berichtete der Nahostreferent der GfbV Deutschland, Kamal Sido. Er
wurde in seinen Telefongesprächen mit Sprechern der Staudammgegner dringend
um Hilfe gebeten.
"Deutsche Firmen dürfen sich nicht an dem Projekt beteiligen. Deutsche
Banken dürfen es nicht finanzieren", drängte Abdulvahab Kusen, der
Bürgermeister von Hasankeyf, die GfbV, bei der Bundesregierung zu
intervenieren. "Wir sind frustriert,. Wir haben die ganze Nacht im Freien
vor den Toren von Hasankeyf gegen den Bau protestiert. Sie haben trotzdem
damit begonnen. Die Bagger werden unser Herz zerreißen. Unsere Hoffnung ist
nur noch die europäische Öffentlichkeit; vielleicht können Sie Ihre Firmen
dazu bringen, sich nicht an diesem schrecklichen Projekt zu beteilien",
betonte Huseyin Agca von der Stadtverwaltung der Provinzhauptstadt
Diyarbakir.
Für die geplante Aufstauung des Tigris sollen etwa 55.000 Menschen ihren
Besitz, ihre Felder und Weideflächen aufgeben und zwangsumgesiedelt werden.
Die GfbV befürchtet, dass die Betroffenen keine nennenswerten
Entschädigungen erhalten und in die Elendsviertel der größeren Städte wie
Diyarbakir, Batman und Mardin ziehen werden. In den Fluten des 300
Quadratkilometer großen Stausees sollen außer der Stadt Hasankeyf auch
mindestens 73 Dörfer verschwinden.
Für Rückfragen und Interviews ist der Präsident der GfbV International,
Tilman Zülch auch erreichbar unter Tel. +49 (0) 151 153 09 888. Dr. Kamal
Sido erreichen Sie unter Tel. +49 (0)173 67 33 980. Österreich: Dr. Hans
Bogenreiter, Tel. 01/503 13 36.
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Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
Inse Geismar, Pressereferentin
Postfach 2024, D-37010 Goettingen
Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
E-Mail: presse at gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de
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C) EDITORIAL
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widerst at nd MUND und alle Termine täglich aktualisiert im Web:
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Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*
Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
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REDAKTIONELLES:
Diese Ausgabe hat Angela Mores aus Einsendungen an
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Für diese Ausgabe nicht aufgenommen: 2 Beiträge IL/PAL
1 Beitrag wg. Format zurückgestellt
Redaktionsschluss für diese Ausgabe: Mittwoch, 21:00 Uhr
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