widerst at nd mund: Mittwoch, 26. April 2006

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Mit Apr 26 05:53:56 CEST 2006


widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst

Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund


Mittwoch, 26. April 2006

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A) INHALT
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INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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01 Initiativen: Nichts gelernt aus Tschernobyl?, Termin 26.April,

Von:    akin <akin.buero at gmx.at>
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MAYDAY
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02 Demo-Aufruf 1. Mai/FrauenLesbenBlock

Von:    regtseichauf at gmx.net <regtseichauf at gmx.net>
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03 Der Tag der Arbeit und die Praxis: WEG MIT DEN ARMEN!

Von:    regtseichauf at gmx.net <regtseichauf at gmx.net>
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ANKÜNDIGUNGEN UND TERMINE
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04 Notizen/Termine: Fest, Hochzeitsmarsch!, Gratiskleininserat

Von:    akin <akin.buero at gmx.at>
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05 Programm Mai/Juni 2006 + Ankündigung  Demokratiekongress

Von:    Frauenhetz - feministische Bildung, Kultur & Politik 
        <office at frauenhetz.at>
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06 Radikalkunst von Chris Moser & Film Darwin' Nightmare

Von:    amerlinghaus <amerlinghaus at inode.at>
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07 Buchpräsentation Grundeinkommen 11.5.

Von:    office <office at ksoe.at>
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08 Südafrikanischer Film im Votivkino

Von:    Eva Brantner <eva.brantner1 at chello.at>
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09 Herz des Orients

Von:    newsletter-noreply at interkulttheater.at
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10 28. bis 30. 4. 2006: 2. Kurdische Buchmesse in Wien

Von:    wadi wien <wadi.wien at gmx.at>
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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11 Frische Gedankensplitter zum Gedankenjahr > 
   Radio Stimme > 27. April 2006

Von:    Radio Stimme
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12 Rassismus toetet!

Von:    akin <akin.buero at gmx.at>
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13 WWWebtips: OeGB, Bush, Strache, Israel/Palaestina

Von:    akin <akin.buero at gmx.at>
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14 Letzte Worte: Randbemerkungen zum Fall Bakary J.

Von:    akin <akin.buero at gmx.at>
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15 Moderne Zeiten: Ersatzdroge Videoueberwachung

Von:    akin <akin.buero at gmx.at>
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16 Deutsch-russische Projekte bedrohen Rentierzüchter
    - offener Brief an Merkel

Von:    GFBV Hans Bogenreiter <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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17 Wiener SPÖ-Parteitag beschließt Stief- und Fremdkindadoption 
   und Öffnung der Zivilehe für Homosexuelle Paare

Von:    SoHo - Sozialdemokratie & Homosexualität <office at soho.or.at>
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B) TEXTE
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01 Initiativen: Nichts gelernt aus Tschernobyl?, Termin 26.April,

Von:    akin <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 25. April 2006; 17:19
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Initiativen/Termin:

> Nichts gelernt aus Tschernobyl?

Die Mehrheit der OesterreicherInnen hat sich 1978 gegen Zwentendorf und die 
Nutzung der Atomenergie entschieden. Heute, 20 Jahre nach der 
Tschernobyl-Katastrophe, droht weltweit die Rueckkehr zur Atomenergie. Auch 
Oesterreich importiert immer mehr Atomstrom. Dennoch betreiben die 
Bundesregierung und die SPOe (2/3 Mehrheit) den weitgehenden Stopp der 
umweltreundlichen Oekostromproduktion. Das obwohl sich die Bevoelkerung in 
Umfragen gegen Atomstrom-Importe und fuer erneuerbare Energien ausspricht. 
Vor diesem Hintergrund und aus Anlass des 20. Jahrestages von Tschernobyl 
ruft die oesterreichische Umweltbewegung eine Energiewende-Aktionswoche aus, 
in der in ganz Oesterreich Aktionen und Informationsveranstaltungen 
stattfinden.

Heute sind wir wieder gefordert unser ganzes Gewicht fuer eine sichere 
oekonomische und oekologische Energiezukunft unseres Landes einzusetzen. 
Oesterreich hat in der Vergangenheit bewiesen, dass BuergerInnen der Politik 
immer wieder auf die Spruenge geholfen haben, wenn es um wichtige 
zukunftspolitische Weichenstellungen fuer unser Land ging. Der weitere 
Umstieg auf Oekostromproduktion aus Wind, Biomasse, Sonne und 
naturvertraeglicher Kleinwasserkraft ist ernsthaft in Gefahr. Ein 
Anti-Oekostromgesetz steht kurz vor dem Beschluss im Nationalrat, nachdem 
Regierung und SPOe sich bereits im Wirtschaftsausschuss geeinigt haben.

Von Regierung und SPOe drohen:

* Starke Zunahme von Atomstromimporten. Oesterreich importiert heute schon 
doppelt so viel Atomstrom, wie Zwentendorf je produziert haette.

* Oekonomisches und oekologisches Klimaschutz-Desaster. Anstatt kalorische 
Kohle- und Gaskraftwerke zu ersetzen, wird durch die Foerderung von neuen 
Kraftwerken der Gasbedarf um rund 1/3 steigen. Oesterreich liegt 29% hinter 
dem Kyoto-Ziel und hat enorme Strafzahlungen in Milliardenhoehe zu erwarten.

* Oekostrom ist einer der weltweiten Zukunftsmaerkte. Oesterreich droht die 
wirtschaftlichen Chancen nicht nutzen zu koennen - ein Potential von 
zigtausenden Arbeitsplaetzen steht auf dem Spiel.

* Wachsende Abhaengigkeit von fossilen Energieimporten mit rapid steigenden 
Preisen fuer KonsumentInnen und Wirtschaft wegen weltweit steigender 
Nachfrage.

Der Anteil erneuerbarer Energie am oesterreichischen Stromverbrauch sinkt 
von 70% auf 62% bis zum Jahr 2010. Das EU-Ziel von 78,1 % kann umoeglich 
erreicht werden.
(Aussendung Zwentendorf2006.at/gek.)

*

26.April, 18.30 Tschernobyl Gedenk-Kundgebung, Wien 1, Stock-im-Eisen-Platz

Infomaterialien und Unterschriftenlisten fuer die Petition "1 Million 
EuropaeerInnen gegen Atomkraft" koennen kostenlos bei GLOBAL 2000 bzw. bei 
http://www.zwentendorf2006.at bestellt werden. Ebenfalls auf der Site 
koennen diesbezueglich Apelle an den Nationalrat per eMail verschickt 
werden.


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MAYDAY
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02 Demo-Aufruf 1. Mai/FrauenLesbenBlock

Von:    regtseichauf at gmx.net <regtseichauf at gmx.net>
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FRAUENLESBENBLOCK BEI DER EUROMAYDAYPARADE 
TREFFPUNKT, 1. MAI, 14 UHR, 16., YPPENPLATZ


Ankündigen, weitersagen, weitermailen, 
Putzkittel und Kopftuch, Lärminstrumente...
 mitnehmen und hinkommen:


HEUTE SCHON GEDIENT?
        
*** Haben Sie schon für 1.000 € brutto Vollzeit gearbeitet?

*** Haben Sie schon als „Überbrückungshilfe“ ein Jahr für die             
Volkshilfe geputzt?

*** Wurde Ihre ArbeitgeberIn auch mit Ihrem „Kombilohn“ belohnt?

*** Haben Sie Ihre ArbeitgeberIn über die Subventionen zur Ausbeutung Ihrer
Arbeitskraft informiert?

*** Wurden Sie schon auf Arbeitswilligkeit und -fähigkeit gescreent? Wie
fielen die Anamnesen aus? An wen wurden Ihre Daten übermittelt?

*** Haben Sie sich schon ganz und gar der Überlassungsfirma überlassen?
Überwachung und Kontrolle ist heute das Um und Auf!

Für all das: Wenden Sie sich vertrauensvoll an den Geiselberg, die letzte
Hinrichtungsstätte Wiens.


 Stürzt die SklavInnentreiberInnenzentralen! Nieder mit der Arbeitsmoral!
 Schluss mit der Subventionierung des Kapitalismus!

Wir haben die Schnauze voll!

Frauenqualifikationen sind in dieser Männergesellschaft gleich viel wert –
nämlich nichts! Akademikerin, Handwerkerin und Putzfrau sitzen im selben
Boot. Dequalifizierung und Lohndrückerei gehen Hand in Hand. Die
Kapitalisten und der Staat schmarotzen immer frecher auf Kosten unseres
prekären Lebens. Wir lehnen die von Männern verordnete Arbeitsmoral ab. Wir
stellen als Feministinnen die Arbeitsverhältnisse und Arbeitsteilung
grundsätzlich in Frage. Wir funktionieren nicht für die Ausbeutung und
Unterdrückung. 
Das Geschäft mit den Arbeitslosen blüht. Zwangseinrichtungen wachsen wie die
Schwammerl. Ziel ist nicht Bildung, sondern ein fremdbestimmtes in Bewegung
halten (Konditionierung, Zurichtung, ...) der Erwerbslosen. Koste es was es
wolle. Das schafft keine Jobs, dafür beschönigt es die Arbeitslosenstatistik
und führt zu einem brutalen Anstieg der Repression und der Bezugssperren
(Armut wird gemacht). Die "Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen"
ist in diesem System eine propagandistische Dauerverarschung. Die
Vereinbarkeit von Erwerbslosigkeit und Kinderbetreuung ebenso. 

 *** Wir fordern einen Arbeitstag von 12 Stunden für ALLE: 4 Stunden
Erwerbsarbeit, 4 Stunden Reproduktionsarbeit und 4 Stunden politische Arbeit
- und Zeit für FreundInnen, Kultur und Vergnügungen. 
*** bedingungsloses Grundeinkommen von 1.200 Euro netto, monatlich für Jede!
*** Geld für Bildung und Kreativität statt für die
ArbeitsMarktSklavInnentreiberInnenzentrale!
*** Abschaffung des AMS –ein Stempelautomat pro Amt genügt!
*** Selbstbestimmung sofort!

*** gegen Kapitalismus mit all seinen verschiedenen Formen ökonomischer
Ausbeutung!
*** für die Vergesellschaftung der Produktionsmittel und der natürlichen
Ressourcen, denn sie gehören uns allen!
*** für radikale Umverteilung und Aufteilung von Besitz und Vermögen auf
alle!
*** für ArbeiterInnenselbstverwaltung!
*** für die Aufteilung der notwendigen Arbeiten auf alle und die Anerkennung
und gleiche Bezahlung unterschiedlicher Fähigkeiten, Arbeiten und Berufe!
*** gegen jede Art von Arbeitszwang!
*** für eine garantierte Existenzsicherung, unabhängig von Versicherung,
Lohnarbeit, Geschlecht, Ehe, PartnerIn und StaatsbürgerInnenschaft!


             WER SICH DUCKT, HAT SCHON VERLOREN!
       Frauen, organisieren wir gemeinsam unsre Freiheit!



              weitere Infos: regtseichauf at gmx.net



Feministische Initiative Steppenbrand
AMSalzamt, Treustraße 35-43 2412 Wien


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03 Der Tag der Arbeit und die Praxis: WEG MIT DEN ARMEN!

Von:    regtseichauf at gmx.net <regtseichauf at gmx.net>
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Liebe  Redaktion, liebe Leute!

Unser Beitrag: "Weg mit den Armen" wurde zwar schon einmal veröffentlicht.
Er ist aber aktueller denn je. Die Berichte von Betroffenen, die als 
Reaktionen auf die erste Aussendung vor einiger Zeit bei uns eintrudelte,
schildern den blanken Wahnsinn!
Willkür und Amtsmissbrauch, Datenschacher und Missachtung von Gesetzen,
Hinbiegen und Abwiegeln, 
daher im Rahmen von MayDay zum 1. Mai hier nochmals das Szenario der
Arbeits- und Sozialämter derzeit in Österreich - Widerstand, Solidarität und
Vernetzung sind dringender denn je!


WEG MIT DEN ARMEN!
Selektion a la „Fonds soziales Wien“ in Kooperation mit dem
„Arbeitsmarktservice“ 

SELEKTION
2500 wiener SozialhilfeempfängerInnen werden zurzeit still und leise vom
AMS einer Selektion unterzogen.
Rückfragen bei der Arbeiterkammer Wien ergaben, dass es sich bei dieser
„Aktion scharf“  um eine von der EU empfohlene Maßnahme, die zwischen dem
Sozialamt (seit neuestem: Fonds Soziales Wien) -  MA 15, dem AMS
–Arbeitsmarktservice und Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern vereinbart
wurde. Das „Berufliche Diagnose Zentrum“,  der AMS eigene „Psychologische
Dienst“ (Berufliches Diagnosezentrum, 1050 Wien, Redergasse 1/5. Stock) und
das „BBRZ“ des BFI  sind mit der „Diagnose für SozialhilfeempfängerInnen“ 
beauftragt. Überprüft wird eine individuelle Arbeitsfähigkeit und
Arbeitswilligkeit.
Nicht behinderte SozialhilfeempfängerInnen im arbeitsfähigen Alter bekommen
üblicherweise nur dann eine finanzielle Aushilfe, wenn sie beim AMS als
„arbeitsuchend“ (EDV-Code: AS) vorgemerkt sind. Der Nachweis dafür war
bisher der „Stempel“, den sich die Betroffenen in der Infozone des AMS
abholen und dem Sozialamt vorlegen müssen.

MACHTMISSBRAUCH

Derzeit werden SozialhilfeempfängerInnen in einem eigenen Raum von
mindestens 2 Mit-Arbeitern des AMS empfangen. Diese personelle  Verstärkung
kennen NotstandshilfeempfängerInnen schon seit längerer Zeit -  vor allem
dann, wenn eine Zwangsmaßnahme vorgeschrieben oder eine Bezugssperre
vorbereitet ist und durchgesetzt werden soll.
Ein bereits vorbereiteter „Betreuungsplan“ wird den Betroffenen serviert.
Klarerweise sind Gegenargumente oder gar Wünsche nach Aus- oder
Weiterbildung oder konkreter Vermittlung nicht möglich. Es besteht eine
Verpflichtung, an der als Kurs bezeichneten Maßnahme (mit der Kursnummer
900110024) teilzunehmen und „alle Folgeaufträge seitens des Beruflichen
Diagnosezentrums einzuhalten.“ (Zitate aus der Zuweisung: „Die Vormerkung
beim AMS muss in Zusammenhang mit einer Arbeitsplatzsuche stehen. Um Sie
erfolgreich in den Arbeitsmarkt integrieren zu können, ist ihre Mitwirkung
erforderlich, verweigern Sie ihre Mitwirkung, wird ihre Vormerkung beim AMS
beendet....“ , „...Sollten sie die erforderliche Teilnahme und Mitwirkung
verweigern, wird ihre Vormerkung beim AMS beendet“...  „Es sind auch „alle
vorhandenen ärztlichen Befunde wie z.B. Facharztbefunde, Röntgenbilder,
Operationsberichte, Computertomographien oder auch Medikamente, die gerade
eingenommen werden sowie den/die Namen der behandelnden ÄrztInnen
mitzubringen.“ !)
Begründet wird dieses Vorgehen damit, dass eine Vermittlung nur dann möglich
ist, wenn „die Arbeitsfähigkeit“ bzw. „Kursfähigkeit“ durch das „Berufliche
Diagnose Zentrum abgeklärt“ worden ist. Nur diejenigen, die diese Selektion
derartig erpresst über sich ergehen lassen und von Psychologen (!) als
arbeitsfähig erklärt werden, sind weiterhin  „Kunden“ des AMS. Andere werden
aus der Vormerkung gestrichen und dem Sozialamt im Amtshilfeverfahren
gemeldet. 

ENTRECHTUNG

Dies hat zur Folge, dass ohne notwendigen „Stempel“ vom Sozialamt das zum
Überleben notwendige Existenzminimum gekürzt bzw. überhaupt nicht mehr
ausbezahlt wird!!! (Wird von einer auf diese Art und Weise gesperrten Person
nicht ein neuerlicher Antrag sowohl beim Arbeitsmarkt-„Service“ wie auch bei
„Wien Sozial“ gestellt, ist sie einfach futsch!) 
Falls sich Betroffene nach dem ersten Schock über ihre rechtlichen
Möglichkeiten zu erkundigen wagen, erfahren sie bei den „Ombudsstellen“ oder
den „Frauenbeauftragten“  des AMS (diese haben schon längstens die Qualität
eines Salzamtes!), dass es sich bei dieser Aktion Selektion „nur“ um eine
“Standardmaßnahme“ handelt. Jede und jeder müsse sich dieser Diagnose
unterziehen, sich deshalb Sorgen zu machen, sei überflüssig. Zitat: „Sie
sind ja offensichtlich arbeitsfähig, der Test wird positiv ausfallen, das
hat auf Sie keine Auswirkungen, es läuft alles wie bisher...“
Eine Anfrage bei der AK Wien ergab ebenfalls, dass es keinerlei rechtliche
Möglichkeiten gibt!!! Zitat: „...das einzige, was ich Ihnen raten kann:
Gehen Sie hin“ !!! 
Das AMS kann angeblich zur Überprüfung der Arbeitsfähigkeit alles tun. Es
gibt da keine freie Arztwahl mehr und die Damen und Herren Psychologen
dürfen alle Krankheiten bewerten und nach Lust und Laune das Problem der
Arbeitslosigkeit individualisieren. Zitat AK: „Falls das Sozialamt dann eine
Sperre der Geldleistung vornimmt, können Sie eine Berufung bei der MA 15
einbringen, das ist ihre einzige rechtliche Möglichkeit“. Wohin diese
Berufung geschickt werden kann, ist aber selbst für Leute, die beruflich mit
dieser Materie arbeiten, verwirrend und nicht leicht durchschaubar! 
„... Dieses Recht haben Sie“, meint trocken der AKler der „Abteilung
Arbeitsmarkt“,  ohne irgendeine Unterstützung oder gar Rechtsvertretung
anzubieten.

FREIHEITSBERAUBUNG

Und wenn es um Freiheit geht, meint dieser Herr weiter, sei dies doch eh
relativ. Wo der Grad der Freiheit liegt, das wisse man als Berufstätige/r.
Hier stehen sich  Wunschvorstellungen und die Realitäten  gegenüber – „wie
stellen wir uns die Welt vor und in welcher Welt leben wir“, meint er
philosophisch. Obdachlose und die Drogenabhängigen am Karlsplatz hätten
ohnehin keine Freiheit und deshalb keine Wahlmöglichkeit! 
Bereits 400 Personen wurden von diesem  „psychologischen Diagnosezentrum“
erfasst: 95 von 100 SozialhilfeempfängerInnen fügen sich dieser Zuweisung
(Zitat: AK). 
Dies ist absolut unüblich, denn z.B. nur 50 von 100 Arbeitslosen bzw.
NotstandshilfeempfängerInnen lassen sich in Zwangsmaßnahmen des AMS
einweisen. Die Zahl der Sperren wegen Verweigerung (§10 AlVG) hat sich seit
1999 von 3000 auf 15 000 im Jahr verfünffacht!
Die Leute seien ja froh, dass sich endlich wer um sie kümmert. „Da können
sie erstmals mit jemandem reden“, begründet der AK Sprecher jubilierend die
hohe Erfolgsquote. Auf die Idee, den Betroffenen schon längst auf
freiwilliger Basis Beratungs- oder Betreuungsmöglichkeiten anzubieten, ist
weder er noch die Zuständigen der AK vor dieser Selektion gekommen. Dass
diese unter Druck zustande gekommene Einweisung Machtmissbrauch sein könnte,
ist auch für die AK in dieser Sklavenhaltergesellschaft kein Thema mehr. Und
die Gewerkschaft schweigt ebenfalls. Unterdrückt und verängstigt, leistet
von den Betroffenen niemand mehr Widerstand. 

HINAUSGETRETEN

Bei 20 Prozent der bisher ca. 400 in das Diagnosezentrum zwangszugewiesenen
Menschen wurde „Arbeitsunfähigkeit“ bescheinigt. Diese werden von der
„Betreuung und Vermittlung“ des AMS ausgeschlossen und ausschließlich vom
Sozialamt weiterbehandelt. Schlimm ist dies deshalb, weil schon bisher vom
Sozialamt zwischen „Arbeitsfähigen“ und „Arbeitsunfähigen“ unterschieden
wurde. Die zusätzliche Selektion durch das AMS führt dazu, dass noch mehr
Betroffene dauernd in der Sozialhilfe bleiben. Trotzdem: Das „soziale Wien“
wiederum bedient sich seiner zahlreichen Möglichkeiten, die Betroffenen in
Beschäftigungs-Maßnahmen zu bringen bzw. zu zwingen - oder widrigenfalls vom
Sozialhilfebezug auszusteuern. Ping-Pong statt Arbeitsplätze!
Die 80 % diagnostizierten „Arbeitsfähigen“ „sollen wie andere
Langzeitarbeitslose als arbeitsuchend beim AMS geführt und vermittelt
werden“ (AK). 
Für die meisten überdurchschnittlich jungen neuen „Kunden“ soll die
Einweisung in Intensivbehandlung (Psychoterror, Zwang, Gehirnwäsche,
Kontrollmeldetermine, Überwachung, etc.) und anschließende Verfrachtung in
„gemeinnützige Beschäftigungsüberlassungs-Gesellschaften“ oder ähnliche
Zwangsarbeit in diversen Sklavenzentralen ein Einstieg bzw. Ersatz für den
Arbeitsmarkt sein. Die Dropoutrate jener, die sich diesem Terror
„Intensivbebetreuung“  nicht unterziehen können oder wollen, führt zu einer
weiteren Steigerung: Zu den 20 Prozent als „arbeitsunfähig“ ermittelten und
den 5 Prozent, die sich dieser Diagnoseselektion gar nicht unterziehen,
fallen vermutlich nochmals 25 Prozent der erwähnten Intensivbehandlung zum
Opfer. Für diese Leute ist das AMS dann auch nicht mehr zuständig. Das ist
angewandte EU-Richtlinie, verfeinert im Österreichischen Vollzug! 
Mangels Vermittlungsmöglichkeiten zu arbeits- und menschrechtlich
abgesicherten Kursen und Arbeitsplätzen werden die Sperren auch in der
Sozialhilfe rasant ansteigen. 

ÜBERWACHUNG, ROTATION UND AUFSTANDSBEKÄMPFUNG

Die Mit-ArbeiterInnen des AMS arbeiten systemimmanent: Falls einzelne
„Kunden“ nicht ständig mit der heimtückischen Methode „Mobilität“, d.h.
Bewegungszwang, auf Trab gehalten oder gesperrt wurden, haben sich die
AMS-Angestellten persönlich zu rechtfertigen und müssen selbst mit
Sanktionen rechnen. Andererseits existiert aber auch ein Punktesystem-Bonus
für besonders fleißige AMSler. So ist auch von dieser Seite nur
„Pflicht“erfüllung zu erwarten.
Eine Bereinigung der Statistik ist diese Selektion angeblich nicht. Laut
AK/Arbeitsmarkt sollen früher SozialhilfeempfängerInnen mit dem Code VM
(Vermittlungsvormerkung) und nicht als AS (arbeitsuchend) in der EDV
vermerkt worden sein. Für die Erstellung der Statistik wurden die VM immer
am Monatsende herausgenommen. Jetzt sollen sie als AS darin ausgewiesen
werden. Bloß sind sie ohnehin bereits sehr dezimiert.
Die Ergebnisse der „Diagnose“ des „Beruflichen Diagnosezentrums“ werden in
der AMS-EDV zu den Personen lebenslänglich gespeichert und nicht nur
innerhalb des AMS verwendet, sondern auch im „Amtshilfeverfahren“
übermittelt.
Der geschichtsunbewusste AK-Vertreter findet daran keine
datenschutzrechtlichen Bedenken. Das sei ja geheim, meint er!


REGTS EICH AUF!!!


Eine Jugendliche, die nach der Matura mangels regulärer Arbeitsstellen nur
von McJobs und Sozialhilfe leben muss, weil sie nicht genug Einkommen hat
und nicht arbeitslosenversichert ist, misstraut dieser Geheimhaltung zu
recht. Es ist nicht einzusehen, warum sie vom AMS lebenslänglich dermaßen
abgestempelt wird und vielleicht noch in späteren Jahren wegen der Diagnose
„Arbeitsunfähigkeit“ oder „Arbeitsunwilligkeit“ Schaden erleidet.
Möglichkeiten, dies zu verhindern, hat sie aber praktisch in dieser
konstruierten Recht- und Machtlosigkeit nicht! Wie auch die anderen 899.999
Personen, die jährlich, samt Daten über ihre Angehörigen, individuellen
Merkmalen, Einkommens- und Vermögensverhältnissen, usw. in den
österreichischen AMS-Computern landen. Außer es melden sich im Monat April
diese 900.000 Personen schriftlich beim AMS, um dort eine rechtlich
verbriefte, kostenlose Beauskunftung über die über sie gespeicherten Daten
zu verlangen. Dann kann das System mal eine Weile einpacken.
Regts eich auf – so darf es nicht bleiben!
Wir sammeln Fakten, Infos und Erfahrungsberichte zu diesen
menschenverachtenden, faschistischen Tendenzen und Strategien:
Zuschriften an:    regtseichauf at gmx.net
Eine Website ist in Vorbereitung – es soll über dieser Wahnsinn endlich
Informationen und Öffentlichkeit geben!
INFO! Zynisch ist die für Freitag, den 8.4.05 in der Arbeiterkammer Wien,
Großer Sitzungssaal, 1040 Wien, Theresianumgasse 16-18, von 15 Uhr bis 20
Uhr unter dem Titel „(K)eine Lobby für Arbeitslose?“ angekündigte
Veranstaltung. Schon die Dauer zeigt, dass sicher wieder mal Machertscheks
und „Experten“ ÜBER uns unterhalten wollen.
Eine Anmeldung zur Teilnahme ist erwünscht, aber nicht zwingend. 
Wir wär’s, wenn dort viele der wie oben Traktierten antanzen und mal richtig
sagen, was sie von diesem ganzen Scheiß halten!?

-- 



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ANKÜNDIGUNGEN UND TERMINE
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04 Notizen/Termine: Fest, Hochzeitsmarsch!, Gratiskleininserat

Von:    akin <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 25. April 2006; 17:37
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Notizen/Termine:

> Fest

Es gibt zwar nichts zu feiern, wir tuns aber trotzdem: Die akin laedt zum 
Fest -- alle, die uns moegen, sind herzlich eingeladen zu Musik, Essen, 
Trinken und Tratschen.
28.04.06., ab 18h im Buero der AUGE 1040Wien, Belvederegasse 10/1

*

> Hochzeitsmarsch!

Eine Gruppe von binationalen Paaren in Oesterreich, die sich unter dem Namen 
"Ehe ohne Grenzen" zusammengeschlossen haben, will einen Termin bei 
Innenministerin Prokop. Dieses unbescheidene Verlangen fand aber bislang bei 
der Ministerin kein Gehoer. Hintergrund sind die oesterreichische 
Fremdenpolitik und das neue Fremdenrechtspaket, die verhindern, dass sie in 
Ruhe und ohne Angst gemeinsam mit ihren PartnerInnen und Kindern leben 
koennen. (s.a. akin 10/06 "Rechtsluecke als Abschiebungsgrund").
Deswegen wollen die Paare (wenn geht, entsprechend adjustiert) jeden 
Mittwoch um 17 Uhr einen Hochzeitsmarsch aufs Innenministerium blasen, bis 
sich an ihrer Situation etwas aendert. Treffpunkt: Herrengasse 7, 1010 Wien.

*

> Gratiskleininserat

Ich verschenke: Friedenforum. Hefte zur Friedensarbeit, hg. Oesterr. 
Institut fuer Friedensforschung u. Friedenserziehung, Schlaining, Jg. 1990 - 
2005 sowie Ost-West Gegeninformationen, hg. Alternativ-sozialistisches 
Osteuropakommtee Graz, Jg. 1991 - 2005. Liesl Fritsch, Tel. 712-52-42
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05 Programm Mai/Juni 2006 + Ankündigung  Demokratiekongress

Von:    Frauenhetz - feministische Bildung, Kultur & Politik <office at frauenhetz.at>
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Feministische Demokratiekritiken
Eine Vorankündigung


Die Frauenhetz plant eine große Tagung:

Von Beginn an war Demokratie als politische Organisationsform und ethische Wertvorstellung für Frauen eine doppelbödige Angelegenheit. Die Verknüpfung der ehrenwerten Maximen 'Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit' ist kein Zufall. Davon zeugt nicht nur der Kampf um das Frauenwahlrecht.
Heute scheint Demokratie 'in Gefahr', sich von Innen wie von Aussen her aufzulösen. Was bedeutet dies für unser Denken und Handeln? Anhand der Felder Globalisierung/Nation, Staat/Zivilgesellschaft und Themen bzw. Problemlagen wie Partizipation, Gerechtigkeit, Migration, Öffentlichkeit, 'Parallelgesellschaften', Ökonomie, Religion, Subjektstatus, Massendemokratie, Gewalt, Mainstreaming und vielen anderen mehr, soll wild und gründlich gemeinsam nachgedacht, gesprochen und Neues entworfen werden.

Geplant sind Vorträge, Workshops, Podium, Plena, Kabarett, Lesung und ein Fest. Platz für spontane Workshops; Kooperationen mit und Beiträge von anderen politischen Frauenprojekten.

Zugesagt haben bereits: Chantal Mouffe (Eröffnungsvortrag); Les Reines Prochaines (Festkonzert)

Wann: 26. - 29. Oktober 2006

Veranstaltungsort: Jugend am Werk, 1030 Wien (rollstuhlgerecht)


In diesem Zusammenhang werden in der Vorbereitungszeit Mai - Juni verschiedene problemzentrierte Workshops angeboten. Sie dienen der Einführung in die jeweiligen Politikfelder, dem Überblick und der Vertiefung.


Programm Mai - Juni
Demokratie - und nu?

(Übersicht)


16. 5. Wenn wir die Grenzen überschreiten, bringen wir den Stein ins Rollen
Fünf Aktivistinnen des japanischen Frauennetzwerks Working Women's International Network (WWIN) sprechen über ihre Arbeit und den Nutzen der UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW)

19.00, Vortrag und Filmvorführung
Organisation: Maria Sachiko Baier


27. 5. Fragen - wie: Demokratie denkenŠ
16.00 - 19.00, Workshop
Birge Krondorfer
Philosophin, Lektorin, wip


11. 6. Von "klassenbewussten Proletarierinnen und kleinbürgerlichen Arbeiterfrauen"
16.00 - 19.00, Workshop
Karin Schneider
Zeithistorikerin


18. 6. Widerständige Öffentlichkeiten
16.00-19.00, Workshop
Therese Kaufmann
eipcp
Vina Yun
MALMOE, nylon, wip


23. 6. Demokratiequalität aus feministischer Perspektive
17.00 - 20.00, Workshop
Karin Liebhart
Politologin, Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien


24. 6. Die österreichische Verfassung.
Grundsätze und Gender Aspekte
15.00 - 18.00, Workshop
Brigitte Hornyik
Verfassungsjuristin


30. 6. Leben in Österreich? Das neue Fremdenrecht
14.00 - 17.00, Workshop
Doris Einwallner
Rechtsanwältin, Schwerpunktmäßig seit mehreren Jahren im Bereich Fremdenrecht tätig


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Veranstaltungen NUR für Frauen!

Unkostenbeitrag/Spende: 5/3 EUR

Wir bieten auf Anfrage - bitte jeweils eine Woche vor der Veranstaltung - Kinderbetreuung an!

Die Räumlichkeiten der Frauenhetz sind rollstuhlgerecht.

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zum Programm:

16. 5.
Wenn wir die Grenzen überschreiten, bringen wir den Stein ins Rollen
Fünf Aktivistinnen des japanischen Frauennetzwerks Working Women's International Network (WWIN) sprechen über ihre Arbeit und den Nutzen der UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW)
19.00, Vortrag und Filmvorführung

Shizuko Koedo (WWIN-Mitglied, Gründerin der Gruppe der berufstätigen Frauen in Handelsfirmen)
Katsumi Nishimura (WWIN-Mitglied, Klägerin Sumitomo Elektrik)
Eiko Shirafuji (WWIN-Mitglied, Klägerin Sumitomo Elektrik)
Kinuko Ishida (WWIN, Klägerin Sumitomo Chemie)
Yuriko Konishi (WWIN-Mitglied)

Organisation: Maria Sachiko Baier

Diskutiert werden Möglichkeiten aber auch Grenzen transnationalen feministischen Handelns, konkret am Beispiel der WWIN-Frauen aus Osaka, die auf einen Erfahrungsschatz von mehr als 20 Jahren zurück blicken können. Die Aktivistinnen möchten nicht nur über die gegenwärtige Situation berufstätiger Frauen in Japan und über ihre Prozess- und anderen Aktivitäten erzählen. Sie hätten auch sehr großes Interesse daran, sich mit in Österreich lebenden Aktivistinnen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.
Übersetzung: Marike Korn

Vgl. www.ne.jp/asahi/wwn/wwin/

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27. 5.
Fragen - wie: Demokratie denkenŠ
16.00 - 19.00, Workshop
Birge Krondorfer
Philosophin, Lektorin, wip

zwischen (Real)Politik als Organisationsform und der Essenz des Politischen
zwischen politischer Positionierung und der Position des Politischen
zwischen Universalismus und Totalitarismus
zwischen den Instanzen des Politischen und des Sozioökonomischen
zwischen Herrschaftstechnologie und tiefenpsychischen Motiven
zwischen (symbolischen) Subjekten und monströsem Objekt
zwischen Funktionalismus und Idealität
zwischen Partizipation und Repräsentation
zwischen Konsensualität und Abhängigkeit
zwischen Leerstelle und Gestaltungsquelle

Das alles ist natürlich zuviel für einen Nachmittag. Dennoch: Annäherungen an manche dieser Widersprüche durch kleine Textlektüren und gemeinsame Denkprozesse.

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11. 6.
Von "klassenbewussten Proletarierinnen und kleinbürgerlichen Arbeiterfrauen"
16.00 - 19.00, Workshop
Karin Schneider
Zeithistorikerin

Von den klassischen Parteien der ArbeiterInnenbewegung wurde die Idee von der Unterordnung der sog. Frauenfrage unter ein allgemeines Klasseninteresse immer wieder reproduziert. Insbesondere die Geschichte des Kampfes um das Frauenwahlrecht kann hier gut als Lehrstückchen von Selbst/Unterordnung und Aufbegehren der Frauen wieder gelesen werden. Ausgehend von einer kurzen historischen Einführung sollen in diesem Workshop Statements von AktivistInnen quer gelesen und nach verborgenen Brüchen in allzu einheitlichen Klassenkonstruktionen befragt werden.

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18. 6.
Widerständige Öffentlichkeiten
16.00-19.00, Workshop
Therese Kaufmann
eipcp
Vina Yun
MALMOE, nylon, wip

Offener Zugang und Partizipation sind zu Schlüsselkonzepten demokratiepolitischer Forderungen an Medien- und Kulturpolitik geworden. Doch was bedeutet ein Verständnis von "Publikum" nicht als passive Konsumentinnen, sondern aktiv Beteiligte und wie sehen konkrete Umsetzungsformen in den Zonen der Überschneidung von Kunst, politischem Aktivismus und so genannten"freien Medien" aus? Konkrete Fragestellungen des Workshops sind u.a. die Problematik feministischer und queerer (Selbst-)repräsentation bzw. deren Kritik sowie der Potenziale kollektiven Arbeitens, von Allianzenbildung und grenzüberschreitender Vernetzung.

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23. 6.
Demokratiequalität aus feministischer Perspektive
17.00 - 20.00, Workshop
Karin Liebhart
Politologin, Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien

Demokratie ohne gleichberechtigte politische Teilhabe der Frauen ist eine unvollständige Sache", hieß es bereits 1995 im "Bericht über die Situation der Frauen in Österreich". Dennoch produzieren und reproduzieren politische Institutionen und Strukturen weiterhin hierarchische Geschlechterverhältnisse. Geschlecht wirkt - oftmals "informell" und bereits im Vorfeld - als ein Ausschlusskriterium und beschränkt politische Teilhabechancen von Frauen. Die Demokratiequalität Österreichs ist daher aus einer genderpolitischen Perspektive kritisch zu hinterfragen.

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24. 6.
Die österreichische Verfassung. Grundsätze und Gender Aspekte
15.00 - 18.00, Workshop
Brigitte Hornyik
Verfassungsjuristin

Das Bundes-Verfassungsgesetz, aus 1920 bzw. 1929, wurde von Männern für Menschen verfasst; es regelt Grundsätze der Staatsorganisation (zB Staatsgewalten, Wahlen, Kontrolle). Patriarchale und hierarchische Züge und Ausdrucksweisen sind trotz Bemühens um formale Gleichheit unübersehbar. Die Grundrechte sind in Österreich in zahlreichen Einzeldokumenten enthalten. Erst seit 1998 "bekennt" sich die Verfassung ausdrücklich zur de facto Gleichstellung von Frauen und Männern und zur Frauenförderung. Wie hält es die Verfassung sonst mit der Geschlechterdemokratie? Was bedeutet die Verfassung überhaupt für die Menschen im Allgemeinen in dieser Republik und im Besonderen für die Frauen? Und wie hätten wir's gern?

Moderation: Nina Hechenberger

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30. 6.
Leben in Österreich? Das neue Fremdenrecht
14.00 - 17.00, Workshop
Doris Einwallner
Rechtsanwältin, Schwerpunktmäßig seit mehreren Jahren im Bereich Fremdenrecht tätig

Der Workshop wird sich mit den rechtlichen Änderungen im Fremdenrecht (Fremdenpolizeigesetz, Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz samt Durchführungsverordnung) sowie in Grundzügen auch mit den Änderungen im Asylrecht beschäftigen. Herausgearbeitet werden sollen dabei insbesondere die Auswirkungen der neuen Rechtslage auf einzelne Personengruppen.

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Frauenhetz-feministische Bildung, Kultur & Politik
Untere Weißgerberstr. 41, 1030 Wien
fon/fax: 01/7159888
office at frauenhetz.at
www.frauenhetz.at



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06 Radikalkunst von Chris Moser & Film Darwin' Nightmare

Von:    amerlinghaus <amerlinghaus at inode.at>
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Freitag 5. Mai 19:30
Ausstellung & Filmvorführung & Buffet
Radikalkunst von Chris Moser
Ausstellung der Raum-Installation 
"Der scharfe Blick durchs Zielfernrohr. Angewandte Revolutionstheorie für
EsoterikerInnen." 

Filmvorführung:
Darwin's Nightmare
Eine Reise in das Herz Afrikas und das Innere 
des globalen Wirtschaftssystems
2004, Dokumentation, France/Austria/Belgium, 107min 
Regie: Hubert Sauper
Zusammenarbeit: Sandor Rieder, Nick Flynn

Radikalkunst von Chris Moser:
In Anlehnung an den treffenden Spruch von Utah Philips "Die Erde stirbt
nicht, sie wird umgebracht und jene, die sie umbringen, haben Namen und
Adressen.", wird die Anonymität und die Unantastbarkeit der Konzerne über
eine Personifizierung derselben aufgehoben. Anhand von vier bekannten
Beispielen wird die menschen- und tierverachtende Praxis der
kapitalistischen Verwertungslogik angesprochen, um abschließend das
vieldiskutierte Thema des Tyrannenmordes aufzugreifen. 
Der Radikalkünstler Chris Moser begann mit illegalen Graffitis kritischem
politischen Inhalts. Es folgten Anzeigen, Gerichtsverhandlungen,
Bewährungsauflagen und erste Ausstellungen. Er arbeitet vorwiegend
bildhauerisch und im plastischen Bereich. Thematisiert werden
Ungerechtigkeiten, deren Bekämpfung, sowie tier- und
menschenrechtsspezifische, antiautoritäre, nichthierarchische Ideale und
Utopien.

Darwin's Nightmare:
Darwin's Nightmare ist eine Geschichte über Menschen zwischen dem Norden und
dem Süden, über Globalisierung und über Fische. An den Ufern des größten
tropischen Sees der Welt landen jeden Abend riesige Frachtflugzeuge, um am
nächsten Morgen wieder in die Industrieländer des Nordens zu starten,
beladen mit hunderten Tonnen frischer Fischfilets. In Richtung Süden jedoch
ist eine andere Ladung an Bord: Waffen. Für die unzählbaren Kriege im
dunklen Herzen des Kontinents. 
Director's Statement: "Mit Darwin's Nightmare versuchte ich, die seltsame
"success story" eines Fisches und den kurzfristigen Boom um dieses
erfolgreiche Tier in eine ironische und beängstigende Allegorie zu
verwandeln, welche die Neue Weltordnung reflektiert. 
Es ist zum Beispiel unglaublich aber wahr, dass, wo immer in einer relativ
armen Gegend ein wertvoller Rohstoff entdeckt wird, die Menschen im Umfeld
des neuen Reichtums elendig zugrunde gehen. Ihre Söhne werden zu Wächtern
und Soldaten, ihre Töchter zu Dienerinnen und Huren. 
Es macht mich krank, diese sich wiederholende Geschichte immer wieder zu
hören und zu sehen. 
Darwin's Nightmare könnte ich in Sierra Leone erzählen, nur wäre der Fisch
ein Diamant, in Honduras eine Banane, und in Angola, Nigeria oder Irak,
schwarzes Öl." 

Veganes Buffet
Die BaT - Basisgruppe Tierrechte (www.basisgruppe-tierrechte.at.tt) bereitet
ein veganes Buffet zu. 

Spenden für Eintritt und Buffet sind erwünscht und gehen zur Gänze an das
Flüchtlingsprojekt Ute Bock, das Menschen unterstützt, die als Folge des
Elends in ihren Herkunftsländern, von dem die Global Players profitieren,
auch nach Österreich kommen, und auch hier ein weiteres Mal unterdrückt und
ausgegrenzt werden. 

Amerlinghaus
Verein Kulturzentrum Spittelberg
Stiftg. 8
A-1070 Wien
01 523 64 75 werktags ab 14:00 bis 22:00 
Fax 01 523 64 75 15
amerlinghaus at inode.at
www.amerlinghaus.at 

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07 Buchpräsentation Grundeinkommen 11.5.

Von:    office <office at ksoe.at>
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EINLADUNG
  
Globale soziale Sicherheit. Grundeinkommen - weltweit?
Buchpräsentation und Diskussion
  
11. Mai 2006, 19.00 Uhr
Ort: Hauptbücherei der Stadt Wien
 Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien
 freier Eintritt, keine Anmeldung erforderlich
  
mit
  
•        Manfred Füllsack (Herausgeber)
  
•        Ralf Leonhard (FIAN-Food First Action Network) 
  
•        Margit Scherb (Austrian Development Agency - ADA/Außenministerium) 
  
•       Andreas Novy (Mattersburger Kreis, Paolo Freire Zentrum) 
  
Moderation: Johann Kneihs (Ö1) angefragt
  
Buchpräsentation veranstaltet vom Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt (Austrian Member of Basic Income Earth Network) in Kooperation mit der Hauptbücherei der Stadt Wien;
 im Rahmen des Alternativengipfels 10.-13.Mai 2006 in Wien 
  
 
  
"Globale soziale Sicherheit. Grundeinkommen - weltweit?", Berlin 2006 (Avinus) 200 Seiten
  
Angesichts der Ohnmacht von Nationalstaaten, die verfügbaren Arbeitsplätze im Land zu halten, die eigenen Arbeitskräfte vor ausländischer Konkurrenz zu bewahren und die bestehenden Sozialstandards und ihre Finanzierung gegenüber dem Rest der Welt zu behaupten, wird zur Zeit eine Forderung immer lauter: Existenzmöglichkeiten, und das heißt heute in der Regel Einkommen, sollen unabhängig von Arbeit zur Verfügung gestellt werden.
  
Der vorliegende Band versucht diese Forderung nach einem Garantierten Grundeinkommen, sowie die dazu vorgebrachten Argumente, die bereits gesetzten Schritte und die Probleme, die der Umsetzung dieser Idee noch im Wege stehen, aus möglichst unterschiedlichen globalen Perspektiven zu beleuchten.
  
Mit Beiträgen von
 Philippe van Parijs (Belgien)
 Myron J. Frankman (Canada)
 Gianluca Busilacchi (Italien)
 Michael Howard (USA)
 Eduardo Suplicy (Brasilien)
 Simon Clarke (UK)
 John Tomlinson (Australien)
 Dirk Jacobi (Deutschland)
 Nicoli Nattrass (Südafrika)
 Toru Yamamori und Soichiro Tanaka (Japan)
 sowie Manfred Füllsack (Österreich) 
  
 
  
Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt
  
Austrian Member of Basic Income Earth Network
  
c/o ksoe, Schottenring 35/DG, A-1010 Wien
 Tel: 01-310 51 59
  
www.grundeinkommen.at
  
 
  
 
  
Sehr geehrte InteressentIn am Grundeinkommens-Netzwerk!
  
Bei dieser Gelegenheit möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass ab 1. März 2006 durch die 2. Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG § 107) bestimmt wird, dass  E-mail-Aussendungen nur dann legitim sind, wenn diese vom Empfänger so erwünscht sind. Falls Sie keine weiteren Zusendungen erhalten möchten, ersuchen wir Sie, ein E-mail mit dem Betreff „Abbestellen GRUNDEINKOMMEN“ an office at ksoe.at zu senden. Nach Erhalt des E-mails werden wir Ihre Adresse umgehend aus unserem Verteiler streichen.
  
Mit freundlichen Grüßen, das Team der ksoe
  
  
    
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08 Südafrikanischer Film im Votivkino

Von:    Eva Brantner <eva.brantner1 at chello.at>
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Sehr geehrte Damen und Herren,
  
ab Freitag, 5. Mai, bringt das Votivkino den Film TSOTSI von Gavin Hood (Südafrika/GB 2005) in xhosa/zulu/afrikaans mit deutschen Untertiteln. Der Film erhielt 2006 den Auslandsoscar.
  
 
  
Bitte könnten Sie den Film auf Ihrer Homepage bzw. in einem newsletter ankündigen? Bei Bedarf kann ich Ihnen selbstverständlich auch Plakate und Flyers zur Verfügung stellen.
  
 
  
Infos zum Film:
  
http://www.votivkino.at/textkurz/k8088tso.htm
  
 
  
 
  
Besten Dank und viele Grüsse, Eva Brantner
  
 
  
 
  
 
  
Eva Brantner
  
VOTIVKINO Marketing
  
Mariahilferstrasse 58/7, 1070 Wien
  
T: (01)523 43 62-28
  
e.brantner at votivkino.at
  
www.votivkino.at
  
 
  
  
    
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09 Herz des Orients

Von:    newsletter-noreply at interkulttheater.at <newsletter-noreply at interkulttheater.at>
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Herz des Orients 
Saltiel/Eghbal
Di, 2.Mai, Mi, 3.Mai, Do, 4.Mai 
jeweils 19.30 Uhr 
Das Herz des Orients schlägt auf befruchtende Weise für alle und nährt die Vielfalt der Kulturen jenseits von ethnischen oder religiösen Unterschieden in wechselseitiger Inspiration. 
Die Einzigartigkeit von orientalischer Musik wird als Lebensgefühl hörbar und greifbar, wenn sich drei kongeniale Musiker auf der Bühne treffen, um die Zuhörer in türkisch/persische Klanglandschaften zu entführen.
Im Austausch von Melodien, Gedichten und Geschichten entsteht der exstatische Puls immer neu aus den Gedichten der großen Mystiker wie Rumi, Hafis und Yunus Emre. 
Mit:
Mohammad Eghbal (Gesang, Ney, Oud),
Christa Eghbal (Harfe,Perk.,Gesang,Übersetzung),
Aron Saltiel (Gesang, Perkussion) 
€ 16.- / 12.- 
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10 28. bis 30. 4. 2006: 2. Kurdische Buchmesse in Wien

Von:    wadi wien <wadi.wien at gmx.at>
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2. KURDISCHE BUCHMESSE IN WIEN
PÊSENGEHA PIRTÛKEN KURDI YA 2. LI VIENNA

Ini/Freitag 28.04.2006
Vekirin/Eröffnung: 19.00h

Begrüßung/Silavkirin, Programmvorstellung: Metin Can
Ansprache durch Ehrengäste: 
GR Ernst Woller (SPÖ), Vorsitzender des Gemeinderatsausschusses für Kultur
und Wissensachaft.
Mag. Maria Vassilakou, Klubobfrau der Wiener Grünen Alternativen
Hannes Gmeiner, i.V. Volkshochschule Favoriten
Mag. Alexis Neuberg, WIK-VB Obmann
BR Peter Florianschütz, i.V. Bezirksvorsteherin Favoriten
Dr. Haydar Sari, MA 7 (Kulturamt Wien)
Kadir Sel, i.V. MA 17 (Integration und Diversitätsangelegenheiten)

Musik 
Buffet

Semi/Samstag 29.04.2006
Geöffnet: 11.00 - 21.00h

13:30 - 15:00
Konferenz: Die kurdische Literatur in Armenien - Prof. Celile Celil
(In kurdische Sprache und mit Diashow)

16:00 - 17:00
Buchpräsentaiton: Die Kurden- Ferdinand Hennerbichler
(In deutsche Sprache)

18:00 - 19:00
Konferenz: Die kurdische Dialekten: Kurmanci und Kurmançki - Munzur Çem
(In kurdische Sprache)

20:00 - 21:00
Lesung: "Gilidax bêxwedi nin e'' - Yilmaz Çamlibel
(In kurdische Sprache)

Yeksem/Sontag  30.04.2006

Geöffnet: 11.00 - 21.00h

12:30 - 14:30
Konferenz: Das Schaffen in der klassisch- kurdischen Literatur und
Volkskunst - Mehmet Emin Bozarslan
(In kurdische Sprache)

15:30 - 17:30
Podiumsdiskussion: Die mehrsprachige Migranteliteratur - Hüseyin Simsek &
Erhan Altan
(In turkische Sprache)

18:00 - 18:30

Gedichtlesung: "In welche Sprache soll ich weinen?" - Kiymet Aslan & Hüseyin
Simsek
(In kurdische Sprache)

19:00 - 20:30 

Lesung: Nezar Agerî & Abdalbast Sîda
(In kurdische Sprache)

FOTOAUSSTELLUNG: 
NATURPARK  MUNZUR

von 28. bis 30. April 2006 (Von: Natur- und Kulturschutz Verein
Dersim-Tunceli)

ORGANIZIERT VON KOMKAR 
(Verein für ImmigrantInnen aus Kurdistan)

-- 
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509

Postfach 105
A-1181 Wien

Spendenkonto in Österreich:
Kontonummer 07.405.301
Evangelische Kreditgenossenschaft eG BLZ 31800

IBAN: AT10 3180 0000 0740 5301
BIC: EVKRATW1

 
Website mit weiteren Informationen zu Projekten von
Wadi und Veranstaltungshinweisen: 
www.wadinet.at


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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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11 Frische Gedankensplitter zum Gedankenjahr > Radio Stimme > 27. April 2006

Von:    Radio Stimme <radio.stimme_news at initiative.minderheiten.at>
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RADIO STIMME - DIE SENDUNG DER INITIATIVE MINDERHEITEN

Donnerstag, 27. April 2006
13.00 Uhr, Orange 94.0 / Wien


Frische Gedankensplitter zum Gedankenjahr

Während das Jubiläumsjahr 2005 mit einigen Abstand vorüber ist, hält dessen
kritische künstlerische und wissenschaftliche Aufarbeitung an. Wer gedenkt
wessen und warum? Wer ist "wir" und wer sind die "anderen"? Welche nationalen
Identitätsentwürfe werden gezeichnet und welche Aspekte und Ereignisse werden
dabei ausgeklammert? Radio Stimme bringt einen Beitrag, der im Rahmen einer
Lehrveranstaltung am Wiener Institut für Politikwissenschaft von StudentInnen
gestaltet wurde und sich gleichzeitig auf wissenschaftlicher und künstlerischer
Ebene mit diesen Fragen befasst.


Weitere Beiträge:
- Wozu noch Minderheiten?
- Eine Absagenrevue


Diese Sendung wird weiters ausgestrahlt auf:
FREIRAD (Innsbruck)    Do, 4. Mai, 12.00 Uhr
Radio AGORA (Kärnten)  Do, 4. Mai, 19.00 Uhr
Radio HELSINKI (Graz)  Sa, 6. Mai, 19.00 Uhr
Radio FRO (Linz)       So, 7. Mai, 11.00 Uhr


******

-> Neu: Radio Stimme jetzt auch in Kärnten.
Seit Jahresbeginn wird Radio Stimme nun auch in Kärnten auf Radio AGORA
ausgestrahlt. Sendezeit ist Donnerstag, 19.00 Uhr - http://www.agora.at

******

-> Sendung verpaßt? Das Internet-Archiv.
Diese und alle anderen Ausgaben von Radio Stimme sind in unserem digitalen
Sendungsarchiv jederzeit als Download und Stream abrufbar:
http://www.initiative.minderheiten.at/Radio

******

-> Sendung über's Internet hören.
Die Sendungen sind über den Internet-Livestream der Radiosender zur jeweils
angegebenen Sendezeit auch über das Internet zu hören.
Orange 94.0: http://streamintern.orange.or.at/live3.m3u
FREIRAD: http://www.freirad.at/live.m3u
Radio FRO: http://www.fro.at/livestream.php
HELSINKI: http://www.helsinki.at/live-stream.php

******

-> aus der Mailinglist austragen?
leeres Mail bitte an radio.stimme_news-unsubscribe at initiative.minderheiten.at

******

-- 
Radio Stimme – Die Sendung der Initiative Minderheiten
Das politische Magazin zu den Themen Minderheiten - Mehrheiten -
Machtverhältnisse

on air:
Wien - Do, 13.00 Uhr - Orange 94.0 - http://www.orange.or.at
Innsbruck - Do, 12.00 Uhr - FREIRAD - http://www.freirad.at
Kaernten - Do, 19.00 Uhr - Radio AGORA - http://www.agora.at
Linz - So, 11.00 Uhr - Radio FRO - http://www.fro.at
Graz - Mo, 08.00 Uhr - Radio Helsinki - http://www.helsinki.at

on line:
weltweit - jederzeit - http://www.initiative.minderheiten.at




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12 Rassismus toetet!

Von:    akin <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 25. April 2006; 17:30
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Initiativen:

> Rassismus toetet!

Das ist ein Aufruf zu einem Buendnis. Das ist ein Aufruf an alle Gruppen 
denen es wieder einmal reicht. Das ist ein Aufruf zu einer Zusammenarbeit 
damit dem Unmut ueber bestehende Verhaeltnisse wieder staerker Ausdruck 
verliehen wird. Das ist ein Aufruf zu einer gemeinsamen Demonstration gegen 
die sich fortwaehrend verschlechternden Lebensbedingungen im Zuge der 
restriktiven Fremdengesetze, gegen die sich wiederholenden Uebergriffe mit 
Toetungsabsichten seitens der Polizei an Menschen nicht-oesterreichischer 
Nationalitaet oder Menschen nicht-weisser Hautfarbe.

Weil es echt wieder einmal an der Zeit ist, sich gemeinsam 
zusammenzuschliessen, die Sichtbarkeit unseres aller Unmuts verstaerkt zu 
Tage zu bringen, und uns auf unseren gemeinsamen Nenner anstatt auf unsere 
Gegensaetze zu konzentrieren: Der Ausgang des Prozesses gegen die Moerder 
von Seibane Wague. - Die Fremdenrechtsnovelle, die dieses Jahr in Kraft 
getreten ist. - Die Folterungen mit Toetungsabsicht an J. Bakary und die 
Glorifizierung des Nationalsozialismus durch Wega-Beamte. - Und alle Faelle 
die nie publik wurden und werden!

Alle Wuetenden sind eingeladen sich zu beteiligen, alle Gruppen dazu 
aufgefordert VertreterInnen zu schicken:

Buendnisplenum und Demovorbereitungstreffen am Fr. dem 28.04.06 um 19Uhr im 
EKH 2ter Stock, deconstructionsite, Wielandgasse 2-4, 1100 Wien, U1 
Keplerplatz.

Unser Vorschlag fuer den Demonstrationstermin ist der Freitag der 19. Mai.

Quelle und Kontakt: nofin at gmx.net

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13 WWWebtips: OeGB, Bush, Strache, Israel/Palaestina

Von:    akin <akin.buero at gmx.at>
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> WWWebtips

http://www.gewerkschaftsdemokratie.at.tt
http://www.kpoe.at/cgi-bin/petition.cgi?p=oegbbawag
UG und GLB wollen das gleiche: Mehr Demokratie im OeGB allgemein und wegen 
des BAWAG-Verkaufs auf SPOe-Zuruf sowieso. Jetzt waere es halt sehr 
sinnvoll, wenn wenigstens diese beiden kleineren Fraktionen innerhalb des 
OeGB in dieser Frage gemeinsam auftreten wuerden -- es waere ein kleines, 
aber deutliches Zeichen, dass der Fraktionismus in inhaltlichen Fragen 
ueberwunden werden kann und dass die politischen Parteien nicht so wichtig 
sind, wenn es um gewerkschaftliche Fragen geht. Es waere so wichtig, zu 
zeigen, dass OeGB-Fraktionen keine Vorfeldorganisationen der Parteien seien 
muessen. Aber nein: Es gibt eine UG-Seite, auf der Unterschriften fuer mehr 
Demokratie gesammelt werden, und eine GLB-Seite (auf dem KP-Server), auf der 
gegen die undemokratischen Vorgehensweise beim BAWAG-Verkauf unterschrieben 
werden kann -- und das obwohl man sich inhaltlich wohl kaum unterscheidet. 
D.h.: Wer gruen waehlt, unterschreibt bei URL Nr.1, wer KP waehlt, 
unterschreibt bei URL Nr.2. Und alles ist in schoenster Ordnung.

http://www.bushgohome.at
Es soll Menschen geben, die moegen Dabbelju nicht. Auch hierzulande! Und 
weil Dabbelju am 21.Juni nach Oesterreich kommt, moechte diese Menschen das 
auch entsprechend wuerdigen. Auf dieser Site werden Informationen ueber die 
Feierlichkeiten und die Vorbereitungen dafuer gesammelt.

http://raketa.at/index.php?id=4953&rid=260
Das Transkript eines ZiB-Interviews: Armin Wolf blattelt H.C.Strache auf. 
Denn auch Strache hat eine Homepage -- da ist zwar nicht die Frage, wer sie 
bezahlt hat, immerhin aber, wer die Texte darauf verfasst hat. Eine Seite 
fuer Menschen, die wieder mal etwas zu lachen haben moechten.

http://www.combatantsforpeace.org/
Eine erstaunliche Site -- was die israelisch-palaestinensische 
Friedensbewegung zustandebringt, laesst einen immer wieder Mut schoepfen, 
dass in Israel-Palaestina doch noch nicht alles verloren ist. Es handelt 
sich dabei um eine Gruppe von Menschen, die ehemalige Kombatanten in diesem 
Konflikt zusammenbringt. Da treffen sich Leute, die nicht stolz sind, auf 
das, was sie da geleistet haben. Es treffen Menschen aufeinander und 
versuchen ohne Schoenfaerberei zu erzaehlen, was sie getan haben -- dass sie 
Menschen erschossen haben oder sie mit Molotow-Cocktails beworfen. Solche 
Initiativen gab es zwar immer wieder nach diversen Kriegen -- schwer genug, 
ehemaligen Feinden das zu erzaehlen -- aber eben zumeist NACH den Kriegen. 
Die hier tun es, waehrend rund um sie die Auseinandersetzung noch tobt und 
selbst ihre eigenen Angehoerigen das Reden mit den Feinden oftmals wohl 
nicht werden verstehen koennen. Dem ist Respekt zu zollen.

Die Site ist auf Englisch gehalten, sodass wir auch etwas davon haben. 
Hoffnung vielleicht. -br-

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14 Letzte Worte: Randbemerkungen zum Fall Bakary J.

Von:    akin <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 25. April 2006; 18:14
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Letzte Worte

> Randbemerkungen

Der Fall Bakary J. ist wohl dem p.t. Publikum bekannt. Es handelt sich dabei 
um jenen Nigerianer, dem nach einer missglueckten Abschiebung von der 
Polizei eine Sonderbehandlung widerfahren sein soll -- das pruefen gerade 
die Gerichte und die Geschichte ist auch aeusserst medienevident.

Im Zuge der Debatte um den Fall kommen aber auch sehr denkwuerdige Dinge an 
die Oeffentlichkeit. Denn die Frage stellt sich doch, warum sich das 
Innenministerium immer wieder antut, "Schueblinge" mit oeffentlichen Linien 
zu transportieren, wenn man das doch in aller Stille und ohne einen 
unwilligen Flugkapitaen auch erledigen koennte. Immerhin wurden im Vorjahr 
30 Personen mit acht Charterfluegen zwangsweise in ihre Heimat verfrachtet, 
was in der Regel nur bei sehr problematischen Faellen passiert -- etwa, wenn 
jemand sich bereits erfolgreich seiner Abschiebung widersetzt hat. Das immer 
so zu machen waere doch ganz im Sinne einer reibungslosen "Repatriierung". 
Nun, so stellte sich heraus, waere das viel zu teuer: Ein einziger solcher 
Fall kostet 40.000 Euro (wie wir den Salzburger Nachrichten, 21.4., 
entnehmen duerfen). Doch immerhin war die Durchsetzung eines 
Abschubbescheids letztes Jahr das 30mal wert. Fuer manche Dinge muss halt 
eben doch noch Geld da sein.

Eine andere Sache stimmt auch bedenklich. Die ist sogar Guenter Ecker vom 
ansonsten nicht sonderlich kritischen Verein Menschenrechte so sauer 
aufgestossen, dass er extra deswegen eine Aussendung produzierte: Der Anwalt 
von Bakary J. ist Nicolaus Rast, der Anwalt der Polizei der einschlaegig 
bekannte Farid Rifaat. Und wenn sie wegen dieses Falls zu Gericht gehen, 
koennen sie sich ein Taxi teilen -- denn sie betreiben in der Wiener 
Innenstadt eine gemeinsame Kanzlei am Schmerlingplatz 3/Tuer 6. Also 
zumindest die Optik ist schief...
-br-


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15 Moderne Zeiten: Ersatzdroge Videoueberwachung

Von:    akin <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 25. April 2006; 17:57
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Moderne Zeiten:

> Ersatzdroge Videoueberwachung

Vor einigen Wochen wurden anlaesslich des Ein-Jahres-Jubilaeums der 
polizeilichen Videoueberwachung in der SCS und auf dem Schwedenplatz 
Jubelmeldungen des Innenministeriums verbreitet. Ein Zweckoptimismus, der 
den tatsaechlichen Fakten nicht Stand haelt.


Der "Arge Daten" gelang es nunmehr, die konkreten Deliktzahlen fuer SCS und 
Schwedenplatz fuer das Jahr vor der Videoueberwachung und waehrend der 
Videoueberwachung zu erhalten. Insgesamt sind die festgestellten 
Deliktzahlen zwar zurueckgegangen, aber einige Aspekte sollten nachdenklich 
stimmen.

Im Jahr vor der Installation der Videoueberwachung (03/2004 - 02/2005) 
wurden insgesamt 115 Delikte registriert, im Vergleichszeitraum mit 
Videoueberwachung "nur" mehr 60 Delikte. Dies entspricht zwar einem 
Rueckgang um 56%, einige Detailzahlen machen es jedoch fraglich, ob dieser 
Rueckgang der Videoueberwachung zuzurechnen ist.

So stiegen die Sachbeschaedigungen waehrend der Videoueberwachung gegenueber 
der Zeit vor der Ueberwachung immerhin um 60% (!), von 10 Faellen auf 16 
Faelle.

Besonders interessant sind jedoch die Halbjahresvergleiche. Waren in der 
ersten Jahreshaelfte ohne Videoueberwachung 68 Diebstahlsdelikte zu 
verzeichnen (03-08/04), sank diese im ersten Jahreshaelfte mit 
Videoueberwachung auf 14 Delikte, also ein Minus von 80%. Offenbar zeigte 
die praeventive Wirkung von Videoueberwachung Ergebnisse.

Die Wirkung war jedoch nur von kurzer Dauer. Im darauffolgenden Halbjahr mit 
Videoueberwachung stiegen die Delikte wieder um 35% (auf 19 Delikte) an. 
Interessant aber auch der Halbjahresvergleich im Jahr vor der 
Videoueberwachung. Hier gingen die Delikte von 68 Diebstaehlen (1.HJ) auf 34 
(2.HJ) zurueck, also satte 50% ohne jede Videoueberwachung. Sinnvoll waere 
es die in dieser Zeit gesetzten Massnahmen in Hinblick auf Effizienz und 
Wirtschaftlichkeit genauer zu analysieren.

Der Einsatz von technischen Ueberwachungsmassnahmen wie Videoueberwachung 
zeigt ganz aehnliche Zuege, wie Suchtkranke sie haben. Die eingesetzten 
Mittel wirken nur kurze Zeit, danach muss die Dosis 
(Ueberwachungsintensitaet) wieder erhoeht werden.

Alle anderen Delikte, wie Koerperverletzung, Raub, Suchtmittelmissbrauch 
oder Urkundenfaelschung hatten mit oder ohne Videoueberwachung in der SCS 
praktische keine Bedeutung.

Auch die SCS-Presseabteilung reagierte nicht beglueckt ueber die Tatsache, 
dass die Sachbeschaedigungsdelikte - trotz oder wegen der 
Videoueberwachung - gegenueber dem Vergleichszeitraum zunahmen. Immerhin 
liefert die Videoueberwachung ja erst den "Kick" zum Vandalismus, hat man 
doch dadurch ein Publikum und kann trotzdem mit hoher Wahrscheinlichkeit 
rechnen nicht erkannt zu werden.

Diese Daten seien nicht nachvollziehbar bzw. falsch, so die variierenden 
Stellungnahmen der Presseabteilung. Eine simple Anfrage bei der Polizei 
haette wohl genuegt, um die Daten zu verifizieren.

Keine Auskunft konnte die Arge Daten, trotz intensiver Bemuehungen, ueber 
die Aufklaerungsquoten erhalten. Berauschend duerften sie nicht sein, geht 
man auch nach den laufend veroeffentlichten Zeitungsberichten ueber 
Straftaten vor dem Videoauge und der darauf folgenden erfolglosen Fahndung.

"Wozu sollen wir euch die Daten geben, ihr macht ja sowieso nur die 
Polizeiarbeit herunter", lautete der frustrierte Kommentar eines 
verantwortlichen Polizeibeamten.

Kein Gift am Schwedenplatz

Ein anderes Szenario bietet der Schwedenplatz. Als klassischer Freizeit- und 
Touristentreff, an dem sich die unterschiedlichsten Bevoelkerungsschichten 
treffen und auch relativ lang aufhalten, ist die Bandbreite der Delikte 
wesentlich groesser. Neben Diebstahl sind Koerperverletzung und 
Drogenkriminalitaet die Top-Delikte, Sachbeschaedigungen eher von geringerer 
Bedeutung. Die Rueckgangsraten ueber alle Deliktgruppen zusammen (ohne 
Drogenkriminalitaet) betrugen ueber das Jahr hinweg bescheidene 17%, ein 
Wert der wohl eher durch die verbesserte Polizeipraesenz, als durch die 
Videoueberwachung zu begruenden ist.

Auffaellig und daher aus propagandistischen Gruenden besonders hervorgekehrt 
ist der "Rueckgang" der Drogendelikte. Etwa drei Monate nach Installation 
der Videoueberwachung wurde am Schwedenplatz kein Drogenfall mehr 
registriert.

Leider kann das nicht als Erfolg gewertet werden, wenn gleichzeitig der 
Drogenbericht des BMI fuer das letzte Jahr einen bundesweiten Anstieg der 
Drogendelikte um 2% gegenueber dem Vorjahr feststellt. Am Schwedenplatz 
wurde offenbar die Prognose der Videoskeptiker zu hundert Prozent erfuellt: 
Mobile Kriminalitaet weicht nach kuerzester Zeit auf nicht ueberwachte Orte 
aus, ohne dass es zu einer Verhaltensaenderung kommt.

Im Gegensatz zu "normaler" Kriminalitaet gibt es bei Drogendelikten nicht 
die klassischen Taeter-Opfer-Rollen. Der Dieb ist der Taeter, der Bestohlene 
das Opfer, nicht so in der Drogenszene. "Taeter" (Dealer) und "Opfer" 
(Kaeufer) agieren in einer Interessensgemeinschaft, bei der beide mit dem - 
freilich illegalen - Tun einverstanden sind. Es ist daher fuer diese Gruppen 
ein Leichtes ihr Aktionsfeld, im gegenseiten Einverstaendnis zu verlagern. 
Plakative Ueberwachungsmassnahmen draengen diese Gruppen bloss in 
unuebersichtlichere Bereiche ab und machen Aufklaerung und Verhinderung eher 
aufwaendiger und schwieriger. (Arge Daten/gek.)

Volltext: 
http://www2.argedaten.at/php/cms_monitor.php?q=PUB-TEXT-ARGEDATEN&s=39982svs

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16 Deutsch-russische Projekte bedrohen Rentierzüchter - offener Brief an Merkel

Von:    GFBV Hans Bogenreiter <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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> GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
> Offener Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel
>
> Göttingen/Berlin, den 25. April 2006
>
> Betr.: Deutsch-russische Konsultationen in Tomsk ( 26.-27.04.2006) -
> Rentierzüchter durch deutsch-russische Gasförderprojekte bedroht
>
> Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
>
> am Rande der deutsch-russischen Regierungskonsultationen im sibirischen
> Tomsk am 26. und 27. April 2006 werden das deutsche
> Chemieunternehmen BASF und der russischen Energiekonzern Gazprom
> einen Kooperationsvertrag unterzeichnen. Die BASF-Tochter Wintershall in
> Kassel soll mit 35% und der Energiekonzern E.ON mit 15 % am
> wirtschaftlichen Erfolg der Ausbeutung des Gas- und Erdöl-Feldes Juschno
> Russkoje beteiligt werden. Beide sind auch Partner der Gazprom bei der
> geplanten Ostsee-Pipeline.
>
> In diesem Zusammenhang möchte ich Sie auf das Schicksal von
> Menschen aufmerksam machen, die der Gesellschaft für bedrohte Völker
> (GfbV) als Menschenrechtsorganisation für verfolgte Minderheiten und
> Ureinwohnergemeinschaften besonders am Herzen liegen: auf die traurige
> Lage der indigenen Völker Russlands.
>
> Durch die rücksichtslose Erdöl- und Erdgasförderung schon zu Zeiten der
> Sowjetunion sind große Teile des Landes, auf dem die sibirischen
> Ureinwohner seit Jahrhunderten leben, verseucht und weitgehend zerstört.
> So sind die Chanten und Mansen, aus deren Autonomen Bezirk das von
> Deutschland importierte Öl und Gas kommen, stark davon betroffen. Die
> Grundlage für ein traditionelles Leben dieser Ureinwohner ist zerstört, 
> weil
> dort hunderte Flüsse vergiftet und weite Landstriche nicht mehr nutzbar
> sind.
>
> Neue Projekte in Juschno Russkoje und Nowy Urengoi, an der die BASF
> und E.ON beteiligt sind, bedrohen nun die rund 4.700 Nenzen auf der
> Jamal-Halbinsel. Diese soll erschlossen werden, denn dort lagern 61% des
> russischen Erdgases. Doch die geplante Eisenbahnstrecke und die parallel
> dazu geplanten acht Pipelines zu den Gasfeldern werden die Weidegründe
> der Rentierherden der Nenzen zerschneiden. Wenn jedoch die Winter- von
> den Sommerweiden der Tiere abgeschnitten werden, bedeutet dies für die
> Nomaden das Ende ihrer traditionellen Lebensweise auf Jamal.
>
> Im Namen der GfbV bitte ich Sie, das Schicksal dieser indigenen Gruppen
> bei den Gesprächen mit Ihren russischen Partnern, aber auch mit den
> Verantwortlichen der deutschen Firmen zu thematisieren und darauf zu
> dringen, dass Vertreter der Ureinwohner an allen Phasen der Planung und
> Durchführung der Gasförderprojekte beteiligt werden. Es muss nicht nur
> größtmögliche Transparenz zum Wohle dieser Menschen und der
> einzigartigen Natur in Sibirien garantiert sein. Die Betroffenen müssen 
> auch
> angemessene finanzielle Entschädigung erhalten.
>
> Mit freundlichen Grüßen
> gez. Tilman Zülch, Generalsekretär
>
>
>
> Hintergrundpapier zur Gasförderung im Autonomen Bezirk der Jamal
> Nenzen
>
> Am 26. und 27. April 2006 findet in Tomsk ein deutsch-russisches
> Gipfeltreffen statt, auf dem der russischen Gasmonopolist GAZPROM mit
> dem deutschen Chemiekonzern BASF einen Vertrag abschließen wird,
> wonach dessen Tochterfirma Wintershall (Kassel) mit 35% am
> wirtschaftlichen Erfolg des Gas-Feldes Juschno Russkoje beteiligt wird.
> Auch der deutsche Energiekonzern E.ON ist an dem Riesengeschäft mit 15
> % beteiligt. Wintershall und E.ON sind beim geplanten Bau der Ostsee-
> Pipeline GAZPROM-Partner.
>
> Allen Beteiligten ist seit Monaten bewusst, dass die geplanten 
> Großprojekte
> auf der westsibirischen Halbinsel Jamal katastrophale Folgen für die dort
> lebende indigene Gruppe der Jamal-Nenzen haben werden.
> Altbundeskanzler Gerhard Schröder stattete dem "Autonomen Bezirk der
> Jamal-Nenzen" Ende März 2006 in seiner neuen Funktion als
> Aufsichtsratsvorsitzender des Ostseepipelinekonsortiums einen Besuch ab,
> ließ sich erklären, wie dort Gas gefördert wird und besuchte eine Schule 
> in
> Nowy Urengoi und ein Nomadenzelt.
>
> Doch solche Freundschaftsbesuche können nicht darüber hinwegtäuschen,
> dass die mit deutscher Beteiligung geplanten Projekte Juschno Russkoje
> und Nowy Urengoj die Existenz der Nenzen nachhaltig bedroht.
>
> Die meisten Nenzen leben im Autonomen Kreis der Nenzen, im
> Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen und im Autonomen Kreis Taimyr;
> insgesamt zählt diese Nationalität 41.302 Angehörige. Bis heute bewahren
> sie eine einzigartige, auf der Haltung großer Rentierherden beruhende
> Lebens- und Wirtschaftsweise.
>
> Auf der Halbinsel Jamal, wo 61% der russischen Gas- und 15% der
> Ölreserven lagern, leben ca. 4.700 Nenzen als Nomaden. Hier gibt es für
> die Rentiere intakte Winterweiden und eine hohe Artenvielfalt. Im Winter
> treiben die Nenzen ihre Herden in Richtung Süden, um in den Wäldern
> Schutz vor den kalten Winden der Tundra zu suchen. Im Frühling ziehen
> sie zurück in die Mitte der Halbinsel, wo die jungen Rentierkälber geboren
> werden. Im Sommer halten sie sich an der Küste auf, da hier der Wind die
> Mückenschwärme vertreibt. Die Rentierherde gibt den Jamal-Nenzen
> Nahrung und Kleidung. Sie ist ihre Existenzgrundlage.
>
> Doch heute gleicht die Situation der Nomaden einem Wettlauf mit der Zeit.
> Täglich müssen sie ihre Herden auf neue immer kleiner werdende
> Weidegründe führen. Seit Jahren kommt es bedingt durch den
> Klimawandel vermehrt zu Niederschlägen, die gefrieren und das
> Rentiermoos - die Hauptnahrungsquelle der Rentiere - unter Eisschichten
> verschwinden lassen. Die Errichtung von Naturparks und Schutzgebieten
> führte zur weiteren Reduzierung des verfügbaren Weidegrunds, ebenso
> Änderungen der Rechtsgrundlage, die die Landfrage und den Zugang zu
> Ressourcen regelt.
>
> Die nun geplante Ausbeutung der Erdgasfelder würde zur weiteren
> Reduzierung der Weideplätze führen. Bereits die Erkundungsarbeiten
> richteten ungeheure ökologische Schäden an - dabei wurden riesige
> Flächen von  Rentiermoos beschädigt. Da es sich dabei um eine
> ausgesprochen empfindliche Pflanze handelt, die nur ca. 1 mm im Jahr
> wächst, ist die Regeneration der beschädigten Flächen ein langwieriger
> Prozess mit vagen Erfolgsaussichten.
>
> Eine weitere große Gefahr für das Überleben der Rentierherden und somit
> der Jamal-Nenzen stellt der geplante Bau einer Eisenbahnstrecke auf der
> Jamal-Halbinsel dar. Sie soll die wichtigsten Gasfelder mit den teils 
> schon
> bestehenden, teils geplanten Pipelines verbinden. Entlang der
> Eisenbahnstrecke sollen künftig acht Pipelines verlaufen, die Anschluss an
> bereits bestehende Erdgasleitungen weiter im Süden bzw. in der
> Barentsregion gewährleisten, damit das Erdgas von der Jamal-Halbinsel
> bis nach Westeuropa geliefert werden kann. Auch in die deutsch-russische
> Ostseepipeline soll dann Gas aus Jamal eingespeist werden.
>
> Die geplante Eisenbahnstrecke wird die Winterweiden der Rentiere wie
> eine breite Schneise von den Sommerweiden trennen. Der Bau der
> Eisenbahnstrecke und der Pipelines wird Weidegrund beschädigen und den
> Zug der Rentiere über die Halbinsel für mindestens zehn Jahre
> unterbinden. Ein zusätzliches Problem ist die Bodenerosion. Die
> Vegetationsschicht ist in Taiga und
>
> Waldtundra - ähnlich wie in den Regenwäldern - hauchdünn. Ein durch
> den Wald fahrender Geländewagen hinterlässt Zerstörungen, deren
> Regeneration vermutlich an die hundert Jahre dauern würde. Allein durch
> die Raupenfahrzeuge einer einzigen Probebohrung wurden auf der Jamal-
> Halbinsel 40 000 ha Rentierweide unwiederbringlich zur Wüste.
>
> In der aktuellen Situation entscheidend ist die Einbindung der indigenen
> Völker in alle Vorbereitungs- und Durchführungsprozesse der Öl- und
> Gasförderprojekte, so dass sie eigene Entscheidungen treffen und auf die
> Aktivitäten Einfluss nehmen können.
>
> Schon heute liegt eine Schwierigkeit darin, dass die nun auch mit
> deutscher Beteiligung abgeschlossenen Projekte, in Nowy Urengoj etwa,
> strategisch in die Erschließung der gesamten Halbinsel eingebunden sind.
> Pläne dafür wie die Zukunft aus Sicht der Konzerne aussehen soll, sind
> jedoch nicht öffentlich zugänglich. Daher wissen die Indigenen nicht, was
> auf sie zukommt und können darauf auch nicht entsprechend reagieren.
> Klar ist zum Beispiel, dass noch keine Umweltverträglichkeitsgutachten
> durchgeführt wurden und es auch noch keine konkreten Verhandlungen mit
> den Führern der Indigenen gegeben hat.
>
> Forderungen:
>
> - Die an den Projekten beteiligten deutschen Unternehmen Wintershall und
> E.ON müssen größte Transparenz walten lassen und die Vertreter der
> indigenen Völker in jede Phase der Projekt-Planung und Durchführung
> einbeziehen.
>
> - Es muss so bald als möglich eine unabhängige
> Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden unter Mitarbeit von
> Nenzen und Umweltschützern.
>
> - Die an den Projekten beteiligten deutschen Unternehmen müssen die
> Ureinwohner, die durch die Erschließung ihres Gebietes ihre
> Lebensgrundlage, nämlich die Rentierzucht, verlieren werden, als
> Arbeitskräfte beteiligen und Gewinne müssen etwa in Form von
> Projektgeldern in die Region zurückfließen.
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> Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
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17 Wiener SPÖ-Parteitag beschließt Stief- und Fremdkindadoption und Öffnung der Zivilehe für Homosexuelle Paare

Von:    SoHo - Sozialdemokratie & Homosexualität <office at soho.or.at>
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SoHo-Pressaussendungen vom 22.04.06:
1)  Wiener SPÖ-Parteitag beschließt Stief- und Fremdkindadoption und Öffnung der  Zivilehe für Homosexuelle Paare 
2) SoHo:  "Transgender-Antrag" bei SPÖ-Bundesparteivorstand eingebracht 
3) SoHo mit neuem Webauftritt! 
Die Aussendungen sind auch unter www.soho.or.at abrufbar
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Wiener SPÖ-Parteitag beschließt  Stief- und Fremdkindadoption und Öffnung der Zivilehe für Homosexuelle Paare  
Utl.: Auch Antrag für Schaffung eines  Kompetenzzentrums angenommen!

22.04.06 Wien - "Für uns ist es eine  Selbstverständlichkeit, uns immer wieder an reale Lebensbedingungen anzupassen  und notwendige Nachjustierungen unserer eigenen Forderungen durchzuführen. Daher  hat der heutige Parteitag der Wiener SPÖ die Adaptierung der Fremdkindadoption  für die Eingetragene Partnerschaft, sowie im Hinblick auf die europäische  Rechtsentwicklung die völlige Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare gefordert",  informierte Peter Traschkowitsch, stv. Landesvorsitzender der Wiener  sozialdemokratischen Homosexuellenorganisation SoHo am Samstag. "Dieser Schritt  zeigt, dass die SPÖ entschieden gegen bestehende Diskriminierungen von  gleichgeschlechtlichen PartnerInnenschaften ankämpft und auftritt. Und das ist  auch gut so!", unterstrich Traschkowitsch die gesellschaftspolitische  Fortschrittlichkeit der Sozialdemokratie.****

   "Die SPÖ hat  bereits im April 2005 auf Bundesebene einen fixfertig beschlussfähigen  Gesetzesentwurf zur 'Eingetragenen Partnerschaft (EP)' im Parlament eingebracht.  Die Schüssel-Regierung hat uns allerdings klar und deutlich demonstriert, dass  sie ihren Diskriminierungskurs fortsetzen wird und schon gar nicht an die  Schaffung von Rahmenbedingungen für gleichgeschlechtliche Paare denkt. Unseren  Gesetzesentwurf lässt die Regierung im Parlament verschimmeln. Herr Schüssel  zeigt uns mit Ignoranz, dass wir aus seiner Sicht eine vernachlässigbare  Bevölkerungsgruppe sind", übte der Bundessekretär der SoHo, Dominik Mungenast  scharfe Kritik an der derzeitigen Bundesregierung. "Wir von der SPÖ hingegen  setzen uns sehr intensiv, mit Nachdruck und vor allem auf ehrliche Art und Weise  mit den Anliegen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen  auseinander - denn für uns gilt ganz klar:
Gleich viel Recht für Gleich viel  Liebe!", so Mungenast.

   Mit Freude nahm die Finanzreferentin  und Trangender-Beauftrage der SoHo-Wien, Angelika Frasl die Annahme eines  weiteren Antrages, welcher eine stärkere Vernetzung einschlägiger Institutionen  und Organisationen durch Schaffung eines übergeordneten Kompetenzzentrums für  die Anliegen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen fordert.  "Dort sollen Betroffene bei juristischen, sozialen und medizinischen  Angelegenheiten noch rascher die richtige Ansprechpartnerin bzw. den richtigen  Ansprechpartner und Hilfe erhalten", ging Frasl auf den Hintergrund der  Forderung ein.

   "Mit der Annahme der beiden Anträge hat die  Wiener SPÖ heute bewiesen, dass sie eindeutig auf der Seite der Lesben,  Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen steht. Einmal mehr hat sie sich  damit als DIE Partei des Miteinanders präsentiert", betonten Traschkowitsch,  Mungenast und Frasl abschließend.
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SoHo:  "Transgender-Antrag" bei SPÖ-Bundesparteivorstand eingebracht  
Utl.: Frasl: Alltag muss für  Transgender-Personen dringendst  erleichtert werden!

22.04.06 Wien - Über die Einbringung  eines Antrages zur Verbesserung juristischer Thematiken im Transgenderbereich im  Bundesvorstand der SPÖ informierte am Samstag Angelika Frasl, Finanzreferentin  und Trangender-Beauftragte der SoHo-Wien. Dieser Antrag geht etwa auf die  Problematik des Geschlechtseintrages in Personaldokumenten ein und fordert eine  Änderung des Personenstandes auch bei aufrechter Ehe. Weiterer Inhalt: Ein  Rechtsanspruch auf Neuausstellung von Zeugnissen nach Vornamensänderung wie auch  die Unterstützung  bzw. Kostenübernahme für alle  Behandlungen und  Gutachten. Frasl: "Es geht hier um essenzielle Themen für die Bewältigung des  Alltags von Transgender. Gerade die Kostenfragen wie auch die enormen Hürden und  Probleme auf juristischer Ebene stellen für die meisten Transgender eine enorme  Belastung dar! Hier bedarf es einer dringlichen Änderung in den österreichischen  Gesetzen!"****

   Der SoHo-Antrag soll in der Folge vom  SPÖ-Bundesvorstand zur Ausarbeitung in den SPÖ-Parlamentsklub gebracht werden.  "Wir von der SoHo haben hierbei großes Vertrauen und sind zuversichtlich, dass  der Antrag mit allen seinen Inhalten auf offene Ohren treffen wird. Denn  schließlich zeigt der SPÖ-Parlamentsklub ja laufend, dass ihm die Anliegen der  Transgender-Personen wichtig sind, die Sozialdemokratie sich für optimale  Lösungen und Verbesserungen auf diesem Gebiet einsetzt!", so Frasl  abschließend.
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SoHo mit neuem Webauftritt!

Utl.: Umfassendes  Service unter www.soho.or.at

22.04.06  - Wien - "Um zukünftig noch schneller und effizienter unsere Arbeit,  Ergebnisse und Erfolge auch nach außen hin präsentieren zu können, haben wir uns  entschlossen unsere Website www.soho.or.at, auf ein modernes  Redaktionssystem umzustellen", freut sich Günter Tolar, Bundesvorsitzender der  sozialdemokratischen Homosexuellenorganisation SoHo am Samstag über den  gelungenen Relaunch von www.soho.or.at ****

   Den Startknopf drückten am Samstag  Angelika Frasl, Peter Traschkowitsch und Dominik Mungenast und freuten sich,  dass der neue Internetauftritt pünktlich zum Wiener Landesparteitag online gehen  konnte. Die neue Site bietet große Übersichtlichkeit und kann mit einem  umfassenden Archiv mit vielen Informationen über vergangene Aktionen der SoHo  und vielem mehr aufwarten. Zusätzlich bietet www.soho.or.at eine Vielzahl an Downloads, die kontinuierlich  aktualisiert werden. UserInnen können sich zudem in einem GästInnenbuch  eintragen und selbstverständlich gibt es immer wieder top aktuelle,  userInnenfreundlich aufbereitete News. Zudem führt eine umfangreiche  Linkssammlung zu unzähligen weiterführenden Websites,  u.v.m.

   "Wir würden uns auf zahlreiche Userinnen und  User freuen und hoffen nunmehr mittels www.soho.or.at noch mehr an Informationen über unsere Arbeit, Erfolge, aber auch  Hilfestellungen weitergeben zu können", schloss Tolar.
 

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Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
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Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
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Diese Ausgabe hat Heinz Nessizius aus Einsendungen an 
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2 beiträge nicht genommen: nwr

Redaktionsschluss für diese Ausgabe: Mi 5.00 Uhr


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