Fr_MUND140406

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Fre Apr 14 12:58:16 CEST 2006


widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst

Freitag, 14. April 2006

www.no-racism.net/mund



MedieninhaberInnen seid Ihr!


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A) INHALT
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AKTIONEN/ANKÜNDIGUNGEN

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01 Antirassistischer Osterspaziergang - 17.April
von: amerlinghaus at inode.at
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02 mayday-veranstaltungen
von: grundrisse at gmx.net
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03 CROPfm - Newsletter: Nuklearer Massenmord: 20 Jahre nach Tschernobyl
von: tarek at sime.com
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04 Sonntag: Post-Rollerdisco-Chillout-Night
von: redaktion at malmoe.org
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MELDUNGEN/MEINUNGEN/KOMMENTARE

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05  Inszenierung einer Erregung - gelitin in Bregenz
von: office at igkultur.at
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06 Karfreitag / Weltwirtschaft / ACUS
von: verin.stadtteilz.simmering at chello.at
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07 GLB/Kreditkarten/Gebühren/KonsumentInnen/Kostenwahrheit
von: glb at aon.at
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WELTWEIT

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08 [gipfelsoli] St. Petersburg
von: gipfelsoli-l at lists.nadir.org
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LINKS/HINWEISE

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09 RKL-Website Relaunched
von: office at RKLambda.at
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B) TEXTE
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AKTIONEN/ANKÜNDIGUNGEN

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01 Antirassistischer Osterspaziergang - 17.April
von: amerlinghaus at inode.at
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Montag, 17. 4. 2006, Beginn 14:00 Uhr. Ostermontag
Antirassistischer Osterspaziergang

Stationenlesung an Originalschauplätzen zu Tode Gebrachter.
Spontane Redebeiträge erwünscht zu den Themen: Polizeigewalt,
institutioneller Rassismus, Migration, Friede; auch Wunschbriefe an den
Osterhasen "Wie's denn wär', wenn die Polizei anders wäre".

Rundgang, 6 Stationen
1. Station: 1030 Wien, Stadtparkeinfahrt an der Ampelkreuzung vis-à-
vis von
Heumarkt 3/Ecke Reisnerstraße
2. Station: 1010 Wien, Kreuzung Zedlitzgasse/Stubenbastei
3. Station: 1010 Wien, Josefsplatz
4. Station: 1070 Wien, Mariahilfer Straße 2/Omofuma-Gedenkstein
5. Station: 1070 Wien, Museumstraße 7/Neustiftgasse/Justizministerium
6. Station: 1080 Wien, Landesgerichtsstraße/Ecke Frankhplatz
(Alserstraße)/
Graues Haus
Abschluss: Restaurant Fanwanglou, ehemals Chinarestaurant Willkommen
(Schauplatz des ersten angewandten Lauschangriffs in Österreich im
Rahmen
der Operation Spring), 1090 Wien, Währingerstraße 24

Konzept: Marius Gabriel
Kontakt: rhetor at artmob.net


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02 mayday-veranstaltungen
von: grundrisse at gmx.net
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liebe leserInnen, liebe interessierte,

wir möchten euch hiermit drei veranstaltungen rund um den diesjährigen
euromayday in wien ans herz legen - und natürlich auch die parade. der
treffpunkt ist am 1.5. um 14 uhr am yppenplatz im 16. wiener
gemeindebezirk.
seid dabei!

im anschluss an die veranstaltungseinladungen dokumentieren wir den
aufruf
für die diesjährige parade. nähere und laufend aktualisierte infos
gibtZs
unter www.euromayday.at, dort können und sollen auch banner, texte,
plakate,
flugblätter u.v.a.m. heruntergeladen werden. dort finden sich auch noch
weitere veranstaltungshinweise.

das wöchentliche vorbereitungsplenum freut sich natürlich auch über
besuch:
amerlinghaus, stiftg. 8, 1070 wien, jeden dienstag um 19 uhr.

selbstverständlich freuen wir uns über die weiterverbreitung dieser
informationen!

prekäre und kämpferische gruesse
die grundrisse-redaktion

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Freitag, 14.4.2006, ab 14 uhr
TÜWI, 1190 wien, peter-jordan-str. 76

Erste Reihe links, jeder nur ein Kreuz!

Nein, wir veranstalten keine Wahl, vielmehr möchten wir euch
anlässlich der
großen Ehre von San Precarias ununterbrochener Wiederkehr zur
Teilnahme am
MayDay-ActionDay einladen.

Die (vorläufige) Liturgie:

ab 14.00: High sein, frei sein, Basteln muss dabei sein! Transparente,
Utensilien für das grosse Passionsspiel am 1.Mai, die Herstellung einer
Figur unserer Schutzheiligen San Precaria - alles ist möglich. Bringt
einfach eure prekäre Kreativität mit, auch Materialen (Farbe,
Stroffe, Holz,
etc.) sind durchaus erwünscht!

ab 17.00 Uhr: Mayday-Infopoint. Information über Geschichte, Theorie &
Praxis des Euromayday, Stand der Vorbereitungen & Möglichkeit, sich in
Arbeitsgruppen einzuklinken.

18.00 Uhr: Filme zu Prekarisierung von Arbeit und Leben, zu prekären
Kämpfen
und von den letztjährigen Mayday-Prozessionen. Anschließend
Diskussionsmöglichkeit.

ca. 20.30 Jazzmesse (Rhytmusgruppe t.b.a.) mit Agenda Lobkov und Rainbow
Lagoon anschliessend ökumenisches Tanzmusik von Band, Scheibe und
digitalem
Speichermedium. Für Unterhaltung sorgen Santa Prokaries, Ras Tafari
Ahonnen,
Falott Gung. Gelobt sei San Precaria!

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Mittwoch, 19. April 2006, 19 uhr
Amerlinghaus, Galerie, 1070 Wien, Stiftg. 8

Bittere Ernte. ErntehelferInnen / Arbeitsmigration in der intensiven
Landwirtschaft zwischen Marchfeld und Almeria.

Filmscreening von "Schöne Arbeit" und anschließende Diskussion mit der
Regisseurin Karin Macher und Dieter Behr (Europäisches
BürgerInnenforum) zu
den Lebens- und Arbeitsbedingungen von migrantischen ErntehelferInnen im
Marchfeld und im spanischen Almeria sowie zu Versuchen
gewerkschaftlicher
(Selbst-)Organisation.

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Mittwoch, 26. April 2006, 19 uhr,
Universität Wien, Neues Institutsgebäude, 1010 Wien,
Universitätsstraße 7

Wer Vertritt Deine Interessen?

Mit den gegenwärtigen Prekarisierungsprozessen einher geht die
Notwendigkeit
der Entwicklung neuer Organisierungsformen. Doch welche Instrumente des
Kampfes stehen zur Verfügung? Wo und unter welchen Vorraussetzungen sind
Allianzen verschiedener AkteurInnen für einen gemeinsamen Kampf um
(soziale)
Rechte möglich oder notwendig? Und wie könnte eine den heutigen
Arbeits- und
Lebensverhältnissen adäquate Form der Interessenvertretung aussehen? Ein
Roundtable zur "(Selbst-)Organisierung der Unorganisierbaren" mit
VertreterInnen aus kulturellen und wissenschaftlichen
Interessengemeinschaften, Gewerkschaft, ÖH, Erwerbsloseninitiativen, der
autonomen Frauenbewegung und migrantischen Selbstorganisationen.

Eine Kooperationsveranstaltung von euromayday.at und der ÖH


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?? Prekär Arbeiten, Prekär Leben ??
AUFRUF ZUR EUROMAYDAY-PARADE 2006 IN WIEN
Scheinbar unaufhaltsam schreitet die Prekarisierung der Arbeits- und
Lebensverhältnisse voran &#8722; doch auch die Kämpfe für das Recht auf
soziale Rechte gewinnen immer mehr an Bewegung. Deshalb wird es am 1.
Mai
wieder eine EuroMayDay-Parade in Wien geben, um diesen Kämpfen als
Verstärkerin zu dienen und ihre Vernetzung voranzutreiben.

Wir wollen uns durch lautstarke, bunte und kreative Formen des
Kampfes und
der Organisierung sowie durch vielfältige und hierarchiefreie
Aktionsformen
&#8722; jenseits der üblichen Repräsentationsspektakel &#8722; selbst
zum
Sprechen und Handeln ermächtigen. So sollen verschiedene Aspekte der
gegenwärtigen Prekarisierungsprozesse sicht&#8722; und hörbar werden;
nicht
um die Unterschiede zu verwischen, sehr wohl jedoch um den
vorherrschenden
Zustand der Zersplitterung und Vereinzelung zu überwinden und eine
Basis für
gemeinsames politisches Agieren zu schaffen.

Illegalisiert, saisonal und befristet Beschäftigte, Schein- und so
genannte
"Neue Selbstständige", NiedriglohnjobberInnen, Erwerbsarbeitslose und
FreiberuflerInnen, Projekt-, Teilzeit- oder LeiharbeiterInnen sowie alle
ihre Zwischen- und Mischformen haben eines gemeinsam &#8722; sie alle
leben
und arbeiten mehr oder weniger prekär. Während die
Supermarktangestellte zu
Niedrigstlöhnen schuftet und sich die Studentin durch geringfügige
Jobs und
unbezahlte Praktika wurstelt, werken Kulturarbeiter zumeist
sozialversicherungslos. Der Erwerbsarbeitslosen wird durch ständige
Disziplinarandrohungen der Handlungsrahmen eingeschränkt und der
freiberuflich arbeitende Webdesigner ist auch von längerfristigen
Perspektiven "befreit", während die papierlose und dadurch umfassend
entrechtete Sexarbeiterin versucht, sich ihr Leben zu regeln. Wir aber
wollen soziale Sicherheiten für ein Leben, das flexibel, aber ohne den
fremdbestimmten Zwang zur Flexibilität gestaltet werden kann - und wir
wollen noch vieles mehr!

Darum und aus vielen anderen Gründen schreien wir "MayDay!" Das
Alarmsignal
von in Seenot geratenen Schiffen haben wir jedoch nicht bloß deshalb zum
"Schlachtruf" erkoren, um diesen Zustand zunehmender Entsicherung zu
betonen. "MayDay!" wird auch die Losung unseres Kampftags, des 1.
Mai, sein.
Wir sind drauf und dran, unsere prekären Kämpfe zu vernetzen! Seid
dabei!

!! Prekär Kämpfen, Prekär Tanzen !!

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!!wer unsere aussendungen künftig nicht mehr erhalten mag, der/die
sende ein
kurzes mail mit dem betreff "mag raus" an obige adresse!!



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03 CROPfm - Newsletter: Nuklearer Massenmord: 20 Jahre nach	Tschernobyl
von: tarek at sime.com
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Die nächste live Sendung ist am 14. April 2006 um 19.00 auf 92.6 Mhz -
der Frequenz von Radio Helsinki - im Raum Graz/Steiermark als auch
on-line (>> http://helsinki.at/live-stream.php) zu hören. Für Fragen und
Kommentare während der Sendung steht Ihnen CROPcom zur Verfügung - der
liveChat (>> http://pia.mur.at/croppage/ccd/ccd_fs.htm). Titel der
Sendung:

Nuklearer Massenmord: 20 Jahre nach Tschernobyl

Am 26. April 1986, um 1 Uhr 23 Morgens, wird als Folge eines
fehlgeschlagenen Experiments die Notabschaltung von Reaktorblock 4 im
ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl eingeleitet. Sechs Sekunden
später ist die Reaktion nicht mehr aufzuhalten: das Reaktorgebäude
explodiert und legt den glühenden Kern frei. Graphit beginnt zu brennen.
Radioaktive Trümmer werden eineinhalb Kilometer in die Atmosphäre
geschleudert.

Österreich gehört nach der Ukraine, Rußland, Weißrußland und Teilen
Skandinaviens zu dem am stärksten vom radioaktiven Fallout betroffenen
Ländern. Der auf eine Lebensdauer von 20 Jahren ausgelegte Beton-Mantel
des explodierten Reaktors wird inzwischen immer undichter und ist
bereits mit breiten Rissen durchsetzt, durch die Regenwasser in den Kern
eindringen kann. Eine EU-Studie bescheinigte dem Gebäude bereits vor
fünf Jahren akute Einsturzgefahr. Geschehen ist seitdem nichts - außer,
dass die Atomenergie plötzlich wieder als saubere Energieform im
Gespräch ist...

Kernkraft ist potenzieller Massenmord - ein Thema, über das wir mit
unserem Telefongast Prof. Peter Weish diskutieren werden.In einer
Zuspielung wird uns auch Arno Maierbrugger, Redakteur beim
WirtschaftsBlatt, einen Bericht vom russischen Katastrophentourismus
geben, der sich um Tschernobyl entwickelt hat.

Big Brother News >> http://crop.mur.at/g7/bigbrother

Moderation:
Chris Haderer ( >> http://crop.mur.at/g7 )
Tarek Al-Ubaidi

Telefongast zur Sendung:
Prof. Peter Weish (Professor of Human Ecology an der Uni Wien)

Lieber Gruß,
Tarek Al-Ubaidi



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04 Sonntag: Post-Rollerdisco-Chillout-Night
von: redaktion at malmoe.org
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Zu Gast bei FM4 Milieu Kess:

MALMOE laedt zur Post-Rollerdisco-Chillout-Night am

Sonntag, 16.4. 21h

im Elektro Goenner, Wien 6, Mariahilferstr.101 im Hof hinten links

mit Malmoe-DJs Annika und Tommi Settergren

Wenn alles klappt, gibt es einmalige Filmaufnahmen von der Malmoe
Rollerdisco
letzten Samstag zu sehen.

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Aktuell passende Begleitlektuere:

MALMOE Heft 31
*Arbeit und Zwang: Fit gemacht für die Prekaritaet
*diskursiv: Wie patriotisch ist Kritik an der EU?
*Roll over Postfordismus: Rollschuh & Skaten -  Dissidenz auf 4 Raedern
*Lebenslang Spitzenforschung? Hoffnungslose Modernisierung der
Bildungspolitik
*Steine ins Rollen bringen: Wels zwischen braunen Flecken und Antifa
*Ein Ja und seine Folgen: Der Verdacht der Aufenthaltsehe
u.v.a.

Abos: 10 Euro (fuer 5 Ausgaben) oder 35 Euro (fuer 20 Ausgaben):
redaktion at malmoe.org


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MALMOE
Sensationsjournalismus fuer Fortgeschrittene
http://www.malmoe.org
redaktion at malmoe.org
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MELDUNGEN/MEINUNGEN/KOMMENTARE

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05  Inszenierung einer Erregung - gelitin in Bregenz
von: office at igkultur.at
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    ||| PRESSEMITTEILUNG
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    |||  IG Kultur Österreich
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    |||  Inszenierung einer Erregung
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    |||  Die Vorarlberger Nachrichten im Streit mit der Freiheit der
Kunst
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    |||


Die Gruppe gelitin (vormals Gelatin) stellt im Bregenzer Kunsthaus
ihre Arbeit "Chinese / Synthese / Leberkäse" aus, und die
Vorarlberger Nachrichten, vorherrschende Tageszeitung im 'Ländle'
lässt ihre Leser und Leserinnen auf die Barrikaden steigen. Mit der
Aufforderung zum SMS-Voting wird Stimmung gemacht gegen ein
Kunstprojekt, das wohl nicht jedermanns Geschmack ist und auch nicht
sein will.
Mag es für manche zwar beruhigend sein, dass es "nur" um Kunst geht
und nicht um eine Volksbefragung à la Haider in Kärnten gegen einen
Beschluss des Verfassungsgerichtshofes, so häufen sich in letzter
Zeit doch die Forderungen nach Zensur bei gleichzeitiger Betonung der
"Volkskultur" und des "gesunden" - richtigen - ästhetischen
Empfindens. Die Erfahrungen in Bregenz mit gelitin, in Salzburg mit
der Absage der Performance "ER-Lösung" und der Skandalisierung der EU-
Plakate, erwecken den Eindruck, dass niemand sich mit aktuellen
Kunstformen auseinandersetzen will, aber alle wollen darüber
bestimmen, was denn Kunst sei. Ein Schelm, der da - gleich den
Landeskundetests für MigrantInnen - die Einführung von Österreich
weiten Wissenstest über Kunst und Kultur der Gegenwart fordern möchte.

In einer pluralistischen Gesellschaft kann und darf nicht sein, dass
eine Mehrheit über eine Minderheit bestimmt. Es gibt die
demokratische Arbeitsteilung mit gewählten und bestellten
EntscheidungsträgerInnen, auf politischer, wie auch auf
künstlerischer Ebene. Wenn es soweit kommt, dass die Freiheit der
Kunst zwar in der Verfassung verankert, aber aus allen öffentlich
geförderten Bereichen hinausgedrängt wird, dann muss wirklich auf die
Barrikaden gegangen werden...



    |||
    |||  Rückfragen
    |||
-   ---------------
    |||
    |||  IG Kultur Österreich
    |||  Gumpendorfer Straße 63b
    |||  A-1060 Wien
    |||
    |||  Tel: +43 (1) 503 71 20
    |||  Fax: +43 (1) 503 71 20 - 15
    |||  http://www.igkultur.at/
    |||



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06 Karfreitag / Weltwirtschaft / ACUS
von: verin.stadtteilz.simmering at chello.at
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Neoliberaler Kapitalismus:
Karfreitag ist für Millionen Menschen Alltag

62 Millionen Todesfälle pro Jahr - davon sterben
36 Millionen Menschen an Hunger oder an Krankheiten,
die durch Unterernährung und den Mangel an Vitaminen,
Mineralstoffen und Spurenelementen verursacht sind.
841 Millionen Menschen sind aufgrund chronischer und
schwerer Unterernährung invalid geworden.

"Diese Zahlen aus Jean Zieglers neuem Buch 'Das
Imperium der Schande' zeigen deutlich, dass der Karfreitag
für Millionen Menschen Alltag ist", sagt der Bundes-
vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und
Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.

"Dieser Hunger ist kein Schicksal, sondern Folge der
Verschuldung und  der ungerechten Verteilung zwischen
Armen und Reichen auf Grund der Politik der
Weltwirtschaftsorganisation WTO, der
Weltbank, des Währungsfonds sowie der multinationalen
Konzerne und ihrer Handlanger(innen) in Politik und
Medien", betont der ACUS-Bundesvorsitzende
Richard Schadauer.



"Auch wenn Österreich international kein
Machtfaktor ist, wird diese Politik von der
österreichischen Bundesregierung ebenso unterstützt",

stellt ACUS-Bundesvorsitzender Richard Schadauer fest.

"Wenn die Reden über Humanität nicht ein leeres
Geschwätz sein sollen, dann müssen Politikerinnen und
Politikern im Norden radikal ihre Programme ändern -
in Richtung aktiver Friedenspolitik und Abrüstung
genauso wie in einer Änderung der derzeitigen mörderischen,
an Kapitalinteressen orientierten Politik in eine, die dem
   Interesse der Mehrheit der Menschen auf dem Planeten
dient", fordert der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer.

"Die Mechanismen der Weltwirtschaft müssen der
Bekämpfung des Hungers und der Armut untergeordnet
werden: Entschuldung des Südens, Stopp des Privatisierungs-
wahnes und Kürzungswettlaufes bei den Ausgaben
für Soziales, Gesundheit und Bildung, Kürzung
der Rüstungsausgaben zu Gunsten der Entwicklungs-
zusammenarbeit sind nur einige Beispiele", schloss der
ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer.



Informationen:

Richard Schadauer, Tel. 01 789 24 58

Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809

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07 GLB/Kreditkarten/Gebühren/KonsumentInnen/Kostenwahrheit
von: glb at aon.at
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KonsumentInnen zahlen auf Umweg über Preise für Kreditkarten

Hohe Gebühren durch Monopolisierung des Marktes

“Die Kritik der EU-Kommission an den überhöhten Kreditkartengebühren
verdrängt die Tatsache, dass jene KonsumentInnen, die mit
Bargeld, per Bankomat oder auf Rechnung zahlen, auf dem Umweg über
die Preise die Gebühren für die KreditkartenzahlerInnen mitzahlen
müssen", kritisiert GLB-Bundesvorsitzende Karin Antlanger.

Die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) fordert daher
im Sinne der Kostenwahrheit die offene Ausweisung aller
Unkosten für Kreditkarten und Anrechnung an die jeweiligen Institute
bzw. an die mit Kreditkarten zahlenden Kunden, um andere
ZahlerInnen nicht zu benachteiligen.

Laut einer Studie werden in den 25 EU-Ländern jährlich Waren und
Dienstleistungen um 1.350 Milliarden Euro mit Plastikgeld bezahlt.
Die durchschnittlichen Provisionen bewegen sich dabei zwischen 2,5
Prozent bei den großen Handelskonzernen und sechs Prozent bei
Einzelhändlern. In manchen Ländern haben die Kreditkarteninstitute
den Markt aufgeteilt und lassen keinen Wettbewerb zu. Österreich
gehört neben Portugal und Finnland zu jenen Ländern wo die
Marktführer Visa und MasterCard ohne Konkurrenz die Konditionen
diktieren.

Laut EU-Kommission würde schon eine Reduzierung der Provisionen um
ein Prozent eine Entlastung der KonsumentInnen um 13,5 Milliarden
Euro bedeuten. Laut Untersuchungen lukrieren Großbanken bereits bis
zu 25 Prozent ihrer Gewinne aus den Kreditkartengeschäften.

Kreditkarten werden - mit einer geringen Jahresgebühr oder einem
Mindestumsatz - als günstiges oder gar kostenloses Zahlungsmittel
massiv beworben. Verdrängt wird die Tatsache, dass die Gebühren,
Transaktionskosten und Bereitstellung der Systeme von den
Kreditkartenfirmen auf die Unternehmen überwälzt und von diesen
wiederum zwangsläufig in die Preisgestaltung einkalkuliert werden.

“Für das billige Zahlungsmittel müssen somit zu einem beträchtlichen
Teil jene KonsumentInnen aufkommen, die gar nicht damit
bezahlen", kritisiert Antlanger. Von der im Gegenzug seitens der
Kreditkartenfirmen den Unternehmen gewährten Zahlungshaftung haben
Kunden die bar oder in anderer Form keinen Vorteil.




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WELTWEIT

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08 [gipfelsoli] St. Petersburg
von: gipfelsoli-l at lists.nadir.org
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
     und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
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www.gipfelsoli.org --

Anti G8 Aktion in Moskau zum "Mardi Gras" im März

Im altertümlichen Russland wurde zum "Mardi Gras" am 5.März gefeiert.
Eines der
Rituale war, eine Puppe, die den Winter symbolisiert, zu verbrennen,
und mit
ihr alles Pech und alle Probleme des letzten Jahres. AktivistInnen in
Moskau
entschieden sich, der Tradition folgend, eine Puppe zu verbrennen,
die die G8
symbolisiert. Die G8 sind eines der wesentlichen Instrumente der
neoliberalen
Politik, die Mehrheit der Menschen auf dieser Erde in Armut und Elend zu
halten. Ziel der Aktion war es, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit
auf
globale Probleme zu lenken, welche auch die russische Realität
betreffen.
Sozialkürzungen, Erhöhungen der Kosten kommunaler Dienste,
Privatisierung von
Bildung und die Entwicklung des Landes in eine nukleare Müllhalde
sind alles
Aspekte der neoliberalen Politik der G8.

Am 5.März sammelten sich nachmittags um die 40 Leute in
Karnevalkostümen und mit
Masken, Trommeln und eine Kontainerladung voll Blini (russische
Pfannkuchen) auf
dem Novopushkinskaya - Platz.
In Tradition von Food Not Bombs, wurden die Blini kostenlos
verteilt.  Es wurden
Flugblätter gegen die G8 verteilt, über Food not Bombs und gegen den
Krieg in
Tschetschenien.  Neben Food Not Bombs waren Leute von Rainbow
Keepers, Avtonom
(autonome Aktion) und Anarchisten beteiligt, die keiner der Gruppen
zugehören.

Bereits eineinhalb Stunden vorher kamen drei Busladungen OMON (russische
Polizei-Spezialeinheit) zu dem Ort gefahren, zu dem die AktivistInnen
JournalistInnen eingeladen hatten.

20 Minuten, nachdem alle Blini verteilt waren, griff die OMON Einheit
die Food
Not Bombs Gruppe an, grapschte sich Leute und schlugen eine Frau
zusammen.
Insgesammt wurden 12 Menschen verhaftet und zu Anzeigen wegen
Ordnungswidrigkeiten verdonnert. Alle waren bis 8 Uhr abends am
gleichen Tag
wieder frei. In der Polizeistation trafen sie auf eine weitere Gruppe
junger
Leute, die geplant hatten zum Mardi Gras eine Puppe ihres Chefs zu
verbrennen
und aus Versehen ebenfalls von der OMON migenommen wurden.

Einige Tage vorher gab es einen Aktionstag gegen die Reformen der Kosten
kommunaler Dienste (die geplanten Reformen beinhalten massive
Erhöhungen der
Energie- und Wasserkosten)  Nach Indymedia Russland blockierten 3000
bis 5000
Menschen den Verkehr im gesamten Stadtzentrum von Yaroslavl, in
Voronezh gab es
Kämpfe mit OMON und FSB (Polizei Spezialeinheiten), 15 Menschen wurden
festgenommen. Ebenfalls gab es Konfrontationen in Ulyanovsk,
Yekaterinburg und
Krasnoyarsk.

Einige Fotos aus Moskau sind zu finden unter:
http://ru.indymedia.org/newswire/display/14448/index.php

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gipfelsoli infogruppe

Newsletter mit Nachrichten über Mobilisierungen, Debatten und
Repression im Zusammenhang mit Gipfelprotesten.

Die AutorInnen der Beiträge, so sie nicht von uns verfasst sind, sind
mit eckigen Klammern versehen.
Wir können leider keine Verantwortung für die Richtigkeit der
Beiträge übernehmen. Auch geben die Beiträge
nicht zwangsläufig unsere Meinung wieder.

Mehr Infos und Texte sowie ein öffentliches Archiv des Newsletters
unter www.gipfelsoli.org.


Kontakt, Kritik, Beiträge: gipfelsoli at nadir.org

gipfelsoli mailinglist subscribe - unsubscribe
https://lists.nadir.org/cgi-bin/mailman/listinfo/gipfelsoli-l



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LINKS/HINWEISE

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09 RKL-Website Relaunched
von: office at RKLambda.at
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RKL-Website Relaunched
Das Rechtskomitee LAMBDA (RKL) wird dieses Jahr 15 Jahre alt.
Wir haben unsere Website daher einem Redesign unterzogen.

Rechtskomitee LAMBDA (RKL) turns 15 this year.
We therefore redesigned our website.

Have a look at
www.RKLambda.at

designed by
Michael Hierner
www.hierner.info



Linke Wienzeile 102, 1060 Wien
Tel/Fax +43(0)1/876 3061
office at RKLambda.at
www.RKLambda.at




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B)  TERMINE
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Sorry, wegen Personalmangel können die Termine derzeit nicht bearbeitet werden.
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D) EDITORIAL
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Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr


E-Mail-Adresse für Beiträge: widerstand at no-racism.net geschickt.

widerst at nd MUND und alle Termine täglich aktualisiert im Web:
http://www.no-racism.net/MUND


Ziel von MUND (medienunabhängiger Nachrichtendienst) ist die
unzensurierte und möglichst rasche Information über gesellschafts-
politisch relevante Termine, Hinweise und Diskussionsbeiträge zu
Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen.

sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn
enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit
Hinweis,  wo weitere Informationen eingeholt werden können.
Bitte keine Attachments!

Die inhaltliche und sachliche Verantwortung liegt bei der/dem
jeweiligen AutorIn bzw. jenen, die uns die Beiträge schicken.

Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt.
Da Fehler nicht ausgeschlossen sind, bitten wir, nicht veröffentlichte
Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden.

Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht.

Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht
veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den
betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
veröffentlichen.

Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.

Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.

Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
extra schicken lassen:
Ein kurzes Mail an widerstand at no-racism.net genügt.


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E) VERTEILERLISTE
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Bitte wegen Automatisierung diesen Wortlaut verwenden!



REDAKTIONELLES:

Diese Ausgabe hat Vlatka Frketic aus Einsendungen an
<widerstand at no-racism.net> zusammengestellt.
Bitte keine Attachments! (werden nicht angenommen)



Redaktionsschluss für diese Ausgabe: Do, 23.00 Uhr


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                                  ü, ö, ä, ß, Ü, Ö, Ä
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