MUND_030406

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Mon Apr 3 20:51:38 CEST 2006


widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst

Montag, 3. April 2005

www.no-racism.net/mund



MedieninhaberInnen seid Ihr!


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A) INHALT
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AKTIONEN/ANKÜNDIGUNGEN

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01 [Depot-news] Termine 03.04. - 06.04.
von: depot-news at mailman.sil.at
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02 Hildegard Goss-Mayr in St. Poelten
von: verin.stadtteilz.simmering at chello.at
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03 LOLLIGO trotzt dem Frühling!
von: lolligo at reflex.at
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04 MALMOE Rollschuhdisko 8. April
von: eva at medien.akbild.ac.at
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05 Ankündigung Anarchie
von: promedia at mediashop.at
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06 Derwisch erzählt
von: newsletter-noreply at interkulttheater.at
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07 Rotes Kino: Sir! No Sir!
von: al at sozialismus.net
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08 GEGENARGUMENTE IM SIEBENSTERN
von: GegenStandpunkt at gmx.at
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09 7stern im april
von: 7stern.kultur at kpoe.at
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10 Einladung!
von: auf at auf-einefrauenzeitschrift.at
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11 das que[e]r ist wieder da! / neue location / das april programm
von: raw at raw.at
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12 Demo gegen Räumungen und für Freiräume
von: ekhaus at med-user.net
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MELDUNGEN/MEINUNGEN/KOMMENTARE

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13 KPÖ fordert neuerlich ÖGB-Urabstimmung & KPÖ Online-Unterschriften-
Aktion
von: hilde.grammel at aon.at
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14 GLB/ÖGB/Bundesvorstand/Führungswechsel/Politik
von: glb at aon.at
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15 GLB/BAWAG/Verkauf/ÖGB-Bundesvorstand
von: glb at aon.at
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16 BAWAG - KPÖ fordert ÖGB-Urabstimmung & startet Online-
Unterschriften-Aktion
von: zach at kpoe.at
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17 ÖGB/Stmk/KPÖ/LV/Forderung
von: kpoe_stmk at hotmail.com
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18 Proteste gegen Künstlersozialversicherungsfonds
von: contact at kulturrat.at
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19 Rassistische Beschmierungen, Internationale Ehen, Kunst
von: philipp.sonderegger at sos-mitmensch.at
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20 GLB/Post/Urabstimmung/Privatisierung
von: glb at aon.at
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21 Eng&Dt: Pls. Support the Petiton letter to stop the deportations
to Togo
von: thevoiceforum at emdash.org
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WELTWEIT

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22 Hamas-Effekt im Nordirak
von: wadi.wien at gmx.at
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23 US-Basis Diego Garcia: Rückkehr vertriebener Ureinwohner
nur für einen Tag erlaubt
von: hans.bogenreiter at gfbv.at
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24 Time for an Amnesty for all 'irregular' migrants?
von: ncadc at ncadc.org.uk
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LINKS/HINWEISE

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25 Newsletter andersrum.gruene.at
von: andersrum-newsletter at listen.gruene.at
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26 CROPfm - Newsletter: Vogelgrippe [31.03.2006]
von: tarek at sime.com
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27 [kanalb.at] kanalB.at video: Arbeitsbedingungen bei Nestlé Kolumbien
von: webmaster at kanalB.org
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B) TEXTE
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AKTIONEN/ANKÜNDIGUNGEN

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01 [Depot-news] Termine 03.04. - 06.04.
von: depot-news at mailman.sil.at
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Dienstag, 4. April, 19.00
Spektakel Mariahilferstrasse
SurfingVIENNA

Die Erfahrung des Konsums prägt das architektonische Gesicht der
Stadt ebenso,
wie sie das soziale Gefüge sichtbar macht und zugleich nachhaltig
beeinflusst.
Während auch in Wien ein Globalisierungsprozess zu beobachten ist,
der zur
Überformung der Konsum-Räume durch internationale Ketten und
Franchiser führt,
hält sich gleichzeitig die Vorstellung einer spezifischen Wiener
“Geschäftskultur", was wiederum zu den nachhaltigen Images Wiens zählt.

Friedrich Achleitner, Architekturkritiker
Gerlinde Lang, FM4
Moderation: Siegfried Mattl, Zeithistoriker, Robert Buchschwenter,
Dramaturg

In Kooperation mit Drehbuchforum Wien und Filmfonds Wien.
http://www.drehbuchforum.at/SurfingVienna.html



Mittwoch, 5. April, 19.00 Uhr
Brauchen wir ein “Verbotsgesetz"?
Podiumsgespräch

2004 gab es in Österreich 724 Anzeigen im Sinne des Gesetzes gegen
NS-Wiederbetätigung. Die Debatte um den Ex-Bundesrat John Gudenus und
den
britischen Holocaustleugner David Irving stellt erneut die Frage nach
der
Bedeutung einer solchen Gesetzgebung. Fördert diese einen kritischen
Diskurs um
die österreichische Vergangenheit oder wird hier ein
gesellschaftliches Problem
auf einen Straftatbestand reduziert?

Theo Öhlinger, Universität Wien
Heribert Schiedel,Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands

In Kooperation mit Gedenkdienst



Donnerstag, 6. April, 19.00
Exile Family Movie
kinokis mikrokino #134

Eine iranische Familie, die im politischen Exil in Europa und Amerika
lebt,
organisiert ein geheimes Treffen mit jenen Familienmitgliedern, die
sich immer
noch im Iran aufhalten. Exile Family Movie von Arash dokumentiert dieses
Treffen, für welches nur ein einziger Ort in Frage kommt: Saudi-
Arabien. Trotz
der Gefahren geben die im Exil lebenden Familienmitglieder vor,
muslimische
Pilger zu sein, um die heiligen Städte Medina und Mekka betreten
können. Dort
kommt es in einem kleinen Hotelzimmer zu dem lang erwarteten
Wiedersehen nach
zwanzig Jahren Trennung. Was folgt, ist das Aufeinanderprallen
unterschiedlicher Kulturen, der muslimischen Welt und den westlichen
Gesellschaften Europas und Amerikas.

Exile Family Movie  (Österreich/Iran 1994-2006), Regie: Arash, 55 Min.

Arash, Filmemacher
Azadeh, Mitwirkende
Dominik Kamalzadeh, Filmkritiker, Der Standard





Depot
Breitegasse 3
A-1070 Wien
Tel: +43 1 522 76 13
www.depot.or.at

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02 Hildegard Goss-Mayr in St. Poelten
von: verin.stadtteilz.simmering at chello.at
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Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

Hildegard Goss-Mayr spricht am Dienstag, 4. April 2006 - dem
Jahrestag der Ermordung von Martin L. King - um 19.30 Uhr in der
Betriebsseelsorge St. Pölten zum Thema "SELIG DIE FRIEDENSSTIFER/
INNEN" und informiert über die UN-Dekade für Frieden und Gewaltfreiheit.

Mit den besten Wünschen für ein schönes Wochenende und einen
besinnlichen Sonntag sowie

mit solidarischen Friedensgrüßen!

Alois Reisenbichler


Katholische ArbeitnehmerInnenbewegung (KAB)
Betriebsseelsorge St. Pölten

Einladung

Sozialpolitischer Stammtisch

Frau Hildegard Goss-Mayr
Internationaler Versöhnungsbund
referiert und diskutiert mit uns zum Thema:
“Selig die FriedensstifterInnen"
UNO-Dekade für Friede und Gewaltfreiheit.
Dienstag, 4. April 2006
19.30 Uhr
Betriebsseelsorgezentrum St. Pölten
Schneckgasse 22, 3100 St. Pölten


Dra. Hildegard Goss - Mayr

Fr. Goss -Mayr ist das Friedensengagement schon in die Wiege gelegt
worden. Ihr Vater, Kaspar Mayr hatte 1928 die Leitung des intern.
Büros des IVB (=internationalen Versöhnungsbundes), der ersten
ökumenischen Friedensbewegung des 20.Jh. übernommen. Die Familie
überlebte die Nazizeit im Untergrund und unter ständiger Todesangst.
Nach dem Krieg studiert Fr. Goss-Mayr Philosophie, Philologie und
Geschichte in Wien und New Haven (USA); 1953 promoviert sie als 1.
Frau an der Uni Wien ’sub auspiciis'. Sie begann sich sogleich im IVB
zu engagieren, da sie überzeugt ist, dass es eine Kraft gibt, die
stärker ist als Hass und Gewalt", die Liebe, die Zuversicht dazu
schöpft sie aus dem Evangelium; Mahatma Gandhi und Martin Luther King
werden ihre Vorbilder im gewaltfreien Kampf. Durch ihre Arbeit lernt
sie den Franzosen Jean Goss kennen, in dem dieselbe Kraft brennt, die
Welt und die Menschen aus der revolutionären Kraft der Liebe Gottes
neu zu gestalten und sie heiraten. Das Ehepaar Goss-Mayr arbeitet
seit 1960 in den Ländern des damaligen Ostblocks am Aufbau
gewaltfreier Bewegungen und der Schulung von Friedensaktivisten. Ab
1962 sind die Länder Lateinamerikas ihre Einsatzgebiete und sie ist
u. a. Beraterin von Dom Helder Camara in Brasilien, wegen ihrem
Einsatz wird sie auch mehrmals inhaftiert. Beim 2. Vatikanischen
Konzils finden ihre Vorschläge zur Gewaltfreiheit Eingang in der
Pastoralkonstitution ’Gaudium et Spes'. Später sind ihre
Einsatzgebiete Angola, Mosambique, Libanon, Israel, Südafrika und die
Philippinen, wo sie einen großen Beitrag zum Erfolg der sog.
’Rosenkranzrevolution' gegen Diktator Marcos leistet. Nach dem
plötzlichen Tod ihres Mannes 1991 setzte sie ihr Engagement in Asien
und auch in Österreich für den IVB fort. Trotz ihrer 75 Lebensjahre
ist sie nach wie vor mit jugendlicher Begeisterung für die Sache der
’Friedensstifter' in der Welt engagiert.

MAG. SEPP GRUBER MAS
BETRIEBSSEELSORGE ST. PÖLTEN
3100 St. Pölten, Schneckgasse 22
Telefon: 02742/72240 & 0650/2318824
Diensthandy (0676) 826 68 83 98
E - Mail: bszgruber at utanet.at
http://www.betriebsseelsorge.at.tf/


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03 LOLLIGO trotzt dem Frühling!
von: lolligo at reflex.at
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Liebe Leutchen,

der Ahnung von frühlingshaften Temperaturen zum Trotz versucht das
LOLLIGO
auch im April, Euch in seine bunten Räume zu locken. Wir haben weiterhin
jeden Freitag und Samstag geöffnet, locken mit Spiel- und Leseecken,
Speis
und Trank (ohne Konsumzwang) und neuerdings auch mit eigenem
(beheizten!)
Knoze-Bereich und dem jetzt schon legendären Wickeltisch.
Und am kommenden Sonntag gibt es endlich wieder:

KINDERKINO!!!

Wir zeigen die Kinofassung von "Der kleine Eisbär":
"Seitdem der kleine Eisbär Lars auf der Welt ist, hat er nur Flausen im
Kopf. Am liebsten spielt er die ganze Zeit mit seinen Freunden: dem
Eisbärmädchen Greta, der Schneegans Pieps und dem Schneehasen Lena.  Als
Lars Robby die Robbe trifft, sind die Eltern nicht begeistert: Eisbären
und Robben Freunde? Das gab's noch nie! Doch die beiden halten fest
zusammen. Gemeinsam mit Caruso, dem singenden Pinguin, der sogar die
traurigen Lemminge fröhlich macht, erleben Lars und seine Freunde viele
spannende Abenteuer."

Der Film dauert 74 Minuten und ist laut Lolligo-TestseherInnen für
kleine
wie auch größere Kinder geeignet.
ALSO: Sonntag, 2. April 2006, Beginn 16 Uhr.

***************************************
Außerdem gibt es am 9. April ein Antipädagogisches Kaffeekränzchen
und am
16. April ein Vätercafé. Details sind wie immer unserer Homepage zu
entnehmen.

Wir sehen uns im LOLLIGO!


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LOLLIGO
Fischerstiege 4-8 - 1010 Wien
Öffnungszeiten: FR & SA 15-18 Uhr

www.lolligo.net - Immer aktuelles Programm!

Spenden erbeten und notwendig:
"lolligo" / blz 14000 / konto-nr. 10010-036-203



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04 MALMOE Rollschuhdisko 8. April
von: eva at medien.akbild.ac.at
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ALMOE ROLLERDISCO
am Samstag, 8. April 21h
im Baumgartner Casino, Linzerstr. 297, 1140 Wien (Oeffis: U4 Ober
St.Veit
oder Linie 52, N49 Hochsatzengasse)

* Funky DJs:  Marflow, ni&Van Elst (Senf), Sissy Boy (Anville), Vina
(quote)
* Faszinierende Visuals: Roller boogie von Skatetown USA bis Xanadu
* Fantastische Rollerskates

http://www.malmoe.org/artikel/tanzen/1101


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05 Ankündigung Anarchie
von: promedia at mediashop.at
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Was?   Buchpräsentation und Podiumsdiskussion "Essenz der
Anarchie",
              Hg. Gerhard Senft, Promedia Verlag, Wien, 2006
Wann? Mittwoch, 19. April 2006, 19.00
Wo?    Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Gerhard Botz, Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien
Karl Öllinger, Sozialsprecher Die Grünen
Gerhard Senft, Institut für Wirtschafts- und
Sozialgeschichte, Wirtschaftsuniversität Wien
Moderation: Eva Kaiserseder, Promedia Verlag

Die libertäre Demokratie, wie sie der Anarchismus
vorschlägt, begreift sich als Antithese zur
parlamentarischen Demokratie. Jede im Rahmen
gesellschaftlicher Prozesse wirkende etatistische oder
technokratische Autorität soll ausgeschaltet werden. Muss
sich der Anarchismus aber auf eine utopische Idee reduzieren
lassen? Worin lägen Möglichkeiten realpolitischer
Umsetzbarkeit der “libertären Demokratie"? Wie könnten die
radikalen Ansätze des Anarchismus die
gesellschaftspolitische Realität beeinflussen?


Gerhard Senft (Hg.): Essenz der Anarchie. Die
Parlamentarismuskritik des libertären Sozialismus.
Wien: Promedia, Edition Linke Klassiker 2006.


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06 Derwisch erzählt
von: newsletter-noreply at interkulttheater.at
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"Derwisch erzählt"
GESCHICHTEN AUS DEM ORIENT


Es gibt in den arabischen Ländern Berufe, die eine sehr lange
Tradition und große Bedeutung haben.
Zu diesen Berufen zählt auch der des hakawati oder meddah des
Geschichtenerzählers.
Der Meddah setzte sich auf einen Stuhl und erzählte den
ZuschauerInnen Geschichten.
Das Thema dieser Erzählungen bildeten die Ereignisse des alltäglichen
Lebens, Märchen, Heldenlieder, Geschichten und Legenden.Der Meddah
war sowohl in den Palästen der großen Städte, als auch bei Ramadan-
Vergnügungen, Beschneidungsfesten und in den Kaffeehäusern ein stets
gern gesehener Gast.
In seinem neuen Programm “DERWISCH ERZÄHLT" lässt Aret Güzel
Aleksanyan den meddah wieder aufleben und erzählt Geschichten von
Rafik Schami und andere Geschichten aus dem Orient. Mandana Alavi Kia
ergänzt mit ihren zauberhaften Tänzen das Programm.
Die ZuschauerInnen können im Foyer an der Wasserpfeife ziehen und
gehen dann auf weichen, kuscheligen Teppichen in den Zuschauerraum.
Dort können sie sich auf Pölster am Boden gemütlich hinsetzen und
sich auf einen wundersamen Abend freuen, der alle Sinne anspricht.
Bevor die Lichter ausgehen und wohltuende Musik aus dem Orient den
Erzähl - Abend einleitet, wird eine Tasse echten türkischen Tee aus
dem Samowar serviert. Dazu wird Rahat (Lokum) gereicht, damit auch
der Mund versüßt wird.
Und dann taucht man ein in die Welt der Geschichten und vergisst für
einige Zeit die hiesige Welt.

Do, 6. April bis So, 9. April,
Do,20.April bis So, 23.April
19.30 Uhr

Mit:
Aret Güzel Aleksanyan und
Mandana Alavi Kia
(Gesang und Tanz)

Beim Vorweisen der Eintrittskarte
bekommt jede ZuschauerIn:
*ein gratis Döner
im Restaurant TÜRKIS
1060 Wien, Mariahilferstr. 31
oder
*Eine Tasse Kaffee
im Café KAFKA
1060 Wien, Capistrangasse 8

¤  15.- / 12.-


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07 Rotes Kino: Sir! No Sir!
von: al at sozialismus.net
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Rotes Kino # 21: Sir! No Sir!
Der Widerstand innerhalb der US-Armee während des Vietnam-Kriegs

Sir! No Sir! erzählt als erster Film die Geschichte des Widerstands
gegen den Vietnamkrieg innerhalb des US-Militärs nach. David Zeiger
legt dar, dass laut Angaben des Pentagons zwischen 1966 und 1971
über 500.000 Desertationen aufgetreten seien. Soldaten schlossen
sich linken Untergrundgruppen an, illegalen Zeitungen und sogenannte
G.I..-Cafés schossen aus dem Boden. Manche Soldaten konspirierten
sogar offen mit dem Vietcong.

Mit Hilfe von neu entdecktem Archivmaterial und ausführlichen
Interviews mit Veteranen, die an der Friedensbewegung teilnahmen,
dokumentiert der Film das Schicksal jener unzähligen Soldaten, die
sich gegen Ende des Krieges weigerten, in die Schlacht zu ziehen.

Sir! No Sir! beschreibt, wie die Ignoranz rund um die Bemühungen der
Bewegung mit jener Neuschreibung der Geschichte, die von den Medien
und Hollywood sowie der amerikanischen Regierung durchgeführt wurde,
zu tun hat.


Sir! No Sir!
USA 2005, 83 Min.
Regie/Kamera: David Zeiger
Englisch mit deutschen Untertiteln


Eintritt frei! (Die AL freut sich über Spenden)

Großbildleinwand


Montag, 03.04., 19.30 Uhr
Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien
(U3 Neubaugasse, Ausgang Stiftgasse)


Wir freuen uns auf euer Kommen!

Eure AL-Antifaschistische Linke


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08 GEGENARGUMENTE IM SIEBENSTERN
von: GegenStandpunkt at gmx.at
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Die nächsten GEGENARGUMENTE IM SIEBENSTERN
gelten der solidarischen Unterstützung der GO Dogma bei der Frage
"Kann man
heute noch links sein? Und wenn ja, wie?" Oder:

- Ist der Kommunismus ein Götzendienst an der stürmischen Entwicklung
der
Produktivkräfte und deswegen in der Sowjetunion “gescheitert"?
- Wer macht denn nun den Kommunismus - die Krise des Kapitalismus, die
Produktivkraftentwicklung, die freie Software, das Proletariat, oder
was?
- Was ist eigentlich “objektive Notwendigkeit" und “falsches
Bewußtsein"?
- Gibt es “historische Gesetzmäßigkeiten" bzw. “historische Missionen"?
- Wodurch unterscheiden sich Kommunisten von anderen Unzufriedenen
und wie
kindisch dürfen sie sein?

Diese GEGENARGUMENTE IM SIEBENSTERN
gibt's am Donnerstag den 6.4. 2006 um 19:00 im Café Siebenstern, in der
Siebensterngasse 31, 1070 Wien
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Hart erkämpft hat sich die GO Dogma diese Solidarität mit einer
konkreten
Aktion, nämlich dem “Pröbstling des Monats", ein “Ehrentitel", der
vergeben
wird “an Leute in der KPÖ und deren Umfeld, sowie an Linke generell, die
sich darum bemühen, reaktionäres Gedankengut als emanzipatorisches zu
verdrehen." Die “Gegenargumente" haben sich den “Pröbstling des
Monats März"
durch folgende Aussage erworben:

“Kein normaler Mensch braucht übrigens von sich aus ein Recht auf
Meinungsäusserung!" Die Gruppe “Gegenargumente" im Einladungstext zu
einer
Veranstaltung, in welcher sie ihre MEINUNG zur Meinungsfreiheit
äusserte.
(http://god.kpoe.at/news)
Pröbstling-VerleiherInnen halten es offenbar für einen Widerspruch, das
Recht auf Meinungsäußerung für entbehrlich zu halten, und diese
Meinung auch
noch zu äußern. Da hat jemand einfach nicht kapiert, worum es geht,
und das
ist noch die wohlwollende Vermutung. Auf besagter Veranstaltung ist
folgendes Gegenargument gefallen:

Obige Behauptung, wonach niemand von sich aus ein Recht auf
Meinungsäußerung
braucht, muß mit einem Einwand rechnen, der etwa so geht: “Du willst
doch
hier und heute etwas sagen, also mußt Du froh sein, dass es dieses Recht
gibt und Dir dies Anliegen gestattet ist. Ohne dieses Recht kannst Du
doch
gar nichts mitteilen." Nun, hier liegt, höflich formuliert, eine
Verwechslung der Modalverben Können und Dürfen vor. Etwas vorbringen,
etwas
sagen und anderen mitteilen, das kann wirklich jeder ganz von allein.
Beim
Rundfunk-Machen braucht man die Technik und ev. ein Arrangement mit
anderen
Interessenten wegen der Frequenzen. Papier und Druckerpresse, eine
Sendeanlage oder etwas Webspace, das sind die technischen Hilfsmittel
des
Kommunizierens - das Recht auf Meinung ist kein solches Hilfsmittel, und
eine rechtliche Erlaubnis braucht man nur dann, wenn der Staat sich die
Materie angeeignet hat, sich als zuständige Instanz in Stellung
gebracht und
die Angelegenheit in seinem Sinn reguliert hat. Falls man dieses Recht
braucht, dann nur, weil die einem übergeordnete Obrigkeit ihre
Generalkompetenz - das Erlauben und Verbieten - auch auf das
Mitteilen und
Meinen anwendet. Angebracht ist dann auch nicht ein sofortiger Ausbruch
untertäniger Dankbarkeit dafür, sondern ein Aufmerken darauf, dass
sogar so
etwas Banales und Unvermeidliches überhaupt nicht selbstverständlich
ist und
gerade nicht den Leuten mit einem Mitteilungsbedürfnis überlassen
bleibt,
sondern vom Staat unter seine Obhut und Aufsicht genommen wurde. Die
Frage
ist, was hat die Obrigkeit denn überhaupt beschlossen? Im Fall der
Europäischen Menschenrechtskonvention - deren Bestimmungen in Österreich
Verfassungsrang haben - lautet der Beschluß so:

Artikel 10 - Freiheit der Meinungsäußerung
“1. Jedermann hat Anspruch auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht
schließt
die Freiheit der Meinung und die Freiheit zum Empfang und zur
Mitteilung von
Nachrichten oder Ideen ohne Eingriffe öffentlicher Behörden und ohne
Rücksicht auf Landesgrenzen ein. Dieser Artikel schließt nicht aus,
daß die
Staaten Rundfunk-, Lichtspiel- oder Fernsehunternehmen einem
Genehmigungsverfahren unterwerfen."
Gesetzt ist also beides: Sowohl die “Freiheit der Meinung" von jedermann
“ohne Eingriffe öffentlicher Behörden" - als auch die Freiheit der
Behörden,
per Eingriff “Rundfunk-, Lichtspiel- oder Fernsehunternehmen" zu
genehmigen
oder auch nicht. Bekanntlich gibt es ein Privatradio und
Privatfernsehen in
Österreich noch gar nicht so lang. Da hat der Staat einige Zeit von
seinem
Menschenrecht und seiner Freiheit Gebrauch gemacht, dergleichen einfach
nicht zu genehmigen. Auch die Printmedien agieren natürlich nicht in
einem
rechtsfreien Raum. Die Konkretisierung dieses Menschenrechtsartikels
legt
weiter fest, dass die Ausübung “dieser Freiheiten" etwas mit sich
bringt,
das sich aus einem beliebigen Mitteilungsbedürfnis sicher nicht ergibt:
Nämlich “Pflichten und Verantwortung", und zwar gegenüber dem
Gewährer der
Freiheit und dessen Anliegen. Indem jemand etwas meint und mitteilt,
ist er,
ob er es weiß oder nicht und ob es ihm paßt oder nicht, in ein
moralisches
und vor allem in ein rechtliches Verpflichtungsverhältnis eingebaut:

Artikel 10, Absatz “2. Da die Ausübung dieser Freiheiten Pflichten und
Verantwortung mit sich bringt, kann sie bestimmten, vom Gesetz
vorgesehenen
Formvorschriften, Bedingungen, Einschränkungen oder Strafdrohungen
unterworfen werden, wie sie in einer demokratischen Gesellschaft im
Interesse der nationalen Sicherheit, der territorialen Unversehrtheit
oder
der öffentlichen Sicherheit, der Aufrechterhaltung der Ordnung und der
Verbrechensverhütung, des Schutzes der Gesundheit und der Moral, des
Schutzes des guten Rufes oder der Rechte anderer notwendig sind, um die
Verbreitung von vertraulichen Nachrichten zu verhindern oder das
Ansehen und
die Unparteilichkeit der Rechtsprechung zu
gewährleisten." (Konvention zum
Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten, Abgeschlossen in Rom
am 4.
November 1950)

Das “Recht auf ..." hat mit der Selbstverständlichkeit, dass jeder
frei von
der Leber weg und ohne Befürchtungen seine Anliegen und Standpunkte
äußern
kann, nichts zu tun. Mit der Verrechtlichung des Meinens bemächtigt
sich der
Staat dieser Sphäre, er nimmt sie unter seine Fittiche -
Verrechtlichung ist
die Form der Verstaatlichung - und gestaltet sie in seinem Sinn. Die
Vorstellung, sofern das Recht auf Meinungsäußerung einmal gegeben
sei, könne
es dann immerhin frei und unbeschwert losgehen, trifft die Sache gerade
nicht. Meinungsfreiheit heißt, es gibt Rechte und Pflichten und
Verantwortung beim Denken und Reden, der Staat setzt dem Meinen gewisse
eindeutige Schranken: Es hat nützlich, funktional für ihn zu sein. Kein
Bürger darf sich mit brachialen Übergriffen an Meinungen anderer
vergreifen
- niemand außer dem Staat. Wie immer impliziert der Gewaltverzicht der
Gesellschaftsmitglieder das Gewaltmonopol der Obrigkeit: Nur die
darf, was
sie allen anderen verbietet, und nach ihrem Ermessen Meinungen gewaltsam
unterbinden.

Zwischenbemerkung: Auch in der früheren Sowjetunion war, das ergibt die
Analyse, das Recht auf die freie Meinungsäußerung ständig intakt: Dafür
sein, eine Meinung haben unter Bedachtnahme auf die “nationale
Sicherheit",
die “Aufrechterhaltung der Ordnung" etc. usw. - das durfte man dort
auch!
Mag sein, dass damals im Osten manche Meinung abgewürgt wurde - das
Menschenrecht auf die freie Meinungsäußerung konnte dadurch
jedenfalls nicht
verletzt werden, denn das sichert dem Staat die Aufsicht und die
Freiheit
zur Kontrolle samt “Einschränkungen oder Strafdrohungen". Wenn, wie
damals
gegenüber der Sowjetunion, und heute bei anderen unbequemen Auslanden
vom
Westen Meinungsfreiheit auch für Staatsfeinde und Systemgegner verlangt
wird, dann also für subversives und ordnungswidriges Zeug, das jeder
demokratische Staat bei sich daheim völlig menschenrechtskonform
verbietet.
Dass woanders das Menschenrecht auf Meinungsfreiheit fehlt, das
gehört in
der Regel zum Feindbild und zur jeweiligen Kriegshetze; es hat mit dem
tatsächlichen, substantiellen Menschenrecht nichts zu tun.

Vollständiger Text auf: www.gegenargumente.at


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09 7stern im april
von: 7stern.kultur at kpoe.at
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Kulturzentrum 7stern
Siebensterngasse 31
Tel. 0699/15236157
www.7stern.net
7stern at action.at
Koordinierung des Kulturprogrammes und des Veranstaltungsraumes:
0676/5421638


VERANSTALTUNGEN APRIL

      Mittwoch, 5. April, 19.30 Uhr
Kabaret: B(enjamin) Z(erstört) Ö(sterreich) :  Benjamin Turecek
      Donnerstag, 6. April, 19 Uhr
Gegenargumente im 7STERN: Fragen des Sozialismus
      Freitag, 7. April, 20.30 Uhr
Konzert: Atacama
      Samstag, 8. April, 16 - 20 Uhr
Internationale Videokonferenz zum GMO* Opposition Day 2006
      Montag, 10. April, 20 Uhr
Wilde Worte: ZIMMERFLUCHTEN.  Gast: Gabriele Petricek
      Mittwoch, 12. April, 19.30 Uhr
Dikussion: “Zur aktuellen Lage im Iran"
      Freitag, 14. April 19 Uhr
Erstes Wiener Lesetheater: RECHT UND DIE BIBEL
      Mittwoch, 19. April, 20 Uhr
Konzert: TANAKA
      Donnerstag, 20. April, 21 Uhr
Herbie Smith Solo
      Freitag, 21. April, 19.30 Uhr
Die KPÖ zeigt den Film: "Großvater, wer warst Du?"
      Samstag, 22. April, 20 Uhr
Konzert: LEVONE
      Mittwoch, 26. April, 19.30 Uhr
Konzert: Anela and friends
      Donnerstag, 27.4., 19.30 Uhr
Lateinamerika im Aufbruch: Frauen als politische Akteurinnen
      Samstag, 29. April, 20 Uhr
"Vergiftete Pfeile" geben wieder ein Konzert!

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Mittwoch, 5. April, 19.30 Uhr
Kabaret:  Benjamin Turecek. B(enjamin) Z(erstört) Ö(sterreich)

Dieses Programm enthält ein Höchstmaß an Heimatfeindlichkeit  und ist
daher absolut ungeeignet  für: Freiheitliche, für BZÖler auch wenn
dieses Programm so heißt, für leidenschaftliche Kronenzeitungsleser,
für Chauvinisten und Patrioten, und für Gutmenschen, die eine Satire
an der Heimat und ihren Einwohnern mit ihrem christlichen Gewissen
nicht vereinbaren können. Das Programm ist höchstens geeignet für
rote Nichten, die ihre braunen Onkel kreativ hamdrahn wollen, um dann
das Erbe anzutreten. Dieses Programm soll ein kleiner Beitrag zur
Zerstörung Österreichs sein und ich übernehme daher keine Garantie
für gebrochene Patriotenherzen. Ich habe den Kampf gegen die
Realsatire in Österreich aufgenommen, er ist hoffnungslos, aber ich
gebe nicht auf.  UKB: ¤ 7-.

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Donnerstag, 6. April, 19 Uhr
Gegenargumente im 7STERN

Einige Argumente zu aktuellen Fragen des Sozialismus der GO Dogma wie
- Ist der Kommunismus ein Götzendienst an der stürmischen Entwicklung
der Produktivkräfte und deswegen in der Sowjetunion "gescheitert"?
- Wer macht denn nun den Kommunismus - die Krise des Kapitalismus,
die Produktivkraftentwicklung, die freie Software, das Proletariat,
oder was?
- Was ist eigentlich "objektive Notwendigkeit" und "falsches
Bewusstsein"?
- Gibt es "historische Gesetzmäßigkeiten" bzw. "historische Missionen"?
- Wodurch unterscheiden sich KommunistInnen von anderen Unzufriedenen
und wie kindisch dürfen sie sein?

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Freitag, 7. April, 20.30 Uhr
Konzert
Atacama

Nicht zufällig wurde die chilenische Wüste Atacama als Bandname
gewählt. Lateinamerikanische Folklore gehört zur Leidenschaft der
jungen Musiker, mit einem starken persönlichen Bezug zu Chile.
UKB: 7.- Euro

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Samstag, 8. April, 16 - 20 Uhr
Internationale Videokonferenz zum GMO* Opposition Day 2006
   *GMO = Gentechnisch manipulierte Organismen
Internationale ExpertInnen gegen Gentechnik

Weltweit nimmt der  Widerstand  gegen  Gentechnik  in  unserer
Nahrung  zu. Namhafte  ExpertInnen  der  gentechnikkritischen
Szenen  aus   aller   Welt tauschen im Rahmen dieser Veranstaltung
Erfahrungen aus, die  sie  in  ihrem Umfeld mit dem Einsatz von
Gentechnik gemacht haben.

Am Podium:
Arpad Pusztai, Biochemiker, international anerkannter
Lektinforscher, ehemals  Wissenschaftler  im Rowett  Research
Institute,   Aberdeen, Schottland; allgemeine Bekanntheit  erlangte
der  gentechnikkritische Forscher nachdem er seine Erkenntnisse bei
GVO-Fütterungsversuchen von  Mäusen über die Medien bekannt gemacht
hatte und  daraufhin  entlassen wurde.
Susan Bardocz, Biochemikerin und Pharmakologin, ehemals  Leiterin
der Forschungsgruppe "'Food, Gut, Microbial Interaction Group," The
Rowett Research Institute, Aberdeen, Schottland.
Christian Velot, Molekularbiologe, Universitätsdozent Université
Paris-Sud, Frankreich
Werner Müller, Ökologe, Gentechnikexperte und  Risikoforscher, Global
2000
Stefan  Merkac,  Biologe,  Projektleiter der grenzüberschreitenden
Gentechnik-freien Region BIO ALPE ADRIA, Kärnten
Astrid  Konrad,  Betriebswirtin,  Koordinatorin der Inhaltsgruppe
GenAttac, Attac Österreich

Im Rahmen dieser Konferenz bietet sich die einmalige Gelegenheit,
die  oben genannten gentechnikkritischen WissenschaftlerInnen und
VerfechterInnen des Rechts auf Gentechnikfreiheit in Wien (physisch)
zu treffen und sich über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der
Gentechnik zu informieren. Zugleich kommunizieren wir über das
Internet - mittels internationaler Videokonferenz - mit anderen
namhaften ExpertInnen in aller Welt, darunter Vandana Shiva in
Indien, Percy Schmeiser in Kanada, Ignacio Chapela in Kalifornien
(USA) und Jose Bové in Frankreich.  Die Veranstaltung bietet Raum für
Information, Diskussion und Vernetzung.
Eine Veranstaltung von Attac Österreich.
Bitte  beachten:  Die  Veranstaltung  findet  in  englischer
Sprache  (ohne Übersetzung) statt.
Um Anmeldung bis 5. April 2006 wird gebeten: akonrad2003 at yahoo.com

P.S. Für all jene, die  nicht  vor  Ort  in  Wien  dabei  sein
können:  Die internationale Videokonferenz kann auch  über  das
Internet  live  verfolgt werden. Die Internet-Adresse unter der  sie
abrufbar  sein  wird,  wird  in Kürze auf www.attac.at/genattac.html
veröffentlicht.

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Montag, 10. April, 20 Uhr
Wilde Worte
ZIMMERFLUCHTEN
Gast: Gabriele Petricek

Gastgeber:  Michaela Opferkuh, Franz Hütterer, Richard Weihs

Wie viele Zimmer braucht es für eine Zimmerflucht? Und wer hat so
viele? Die “Zimmerflucht" ist heute selten - es sei denn, einer sucht
das Weite, weil ihm die Decke auf den Kopf zu fallen droht. So führen
auch Gabriele Petricek's Erzählungen von den echten Zimmerfluchten
einer Wohnung bis in die weite Welt und alsbald zurück, auch wenn es
dann am Ende heißt: “Es ist nichts geschehen." Dazwischen liegen
viele Räume.
Sabine E. Dengscherz

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Mittwoch, 12. April, 19.30 Uhr
Dikussion:
“Zur aktuellen Lage im Iran"

Mit: R. Ebrahimi von der Tudeh-Partei Iran
Eine Veranstaltung der KPÖ-Wien

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Freitag, 14. April 19 Uhr
Erstes Wiener Lesetheater
BRECHT UND DIE BIBEL

Bekannt ist, dass Brecht in den späten Zwanzigerjahren auf eine
Zeitungsumfrage nach dem Buch, das ihn am meisten beeinflusst hätte,
antwortete: “Sie werden lachen: Die Bibel". Weniger bekannt ist, dass
in Brechts Gesamtwerk ein Einakter “Die Bibel" und eine ganze Reihe
von Fragmenten (“Oratorium", “Sinflut", “David", “Judith") sich
finden lassen, die (wie auch immer gebrochene) biblische Bezüge
aufweisen. Eine Auswahl dieses soll zur Leseaufführung gebracht werden.
Mit (bisherigen Zusagen): Peter Bettelheim, Ottwald John (angefragt),
Erwin Leder, Rita Leder, Andrea Nitsche, Rolf Schwendter (VA), Klaus
Uhlich.

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Mittwoch, 19. April, 20 Uhr
Konzert:
TANAKA

Das Projekt TANAKA wird Ende 2003 von Helmuth Deutsch (Bass, Gesang,
Gitarre) und Gecko Verner (Gesang, Gitarre, Bass) ins Leben gerufen.
Kurz darauf wird Dieter Caj (Schlagzeug) in das kleine Kollektiv
assimiliert. Analoge Gitarrenmusik mit deutschsprachigen Texten. Kann
bei Bedarf irgendwo zwischen Punk und Pop schubladisiert werden. 3-
Akkorde-Riffs mit Geschrei, dazwischen auch mal Moll-Akkorde, eine
schöne Melodie und zweistimmiger Gesang.
Die Band lebt und arbeitet in Wien, den Wiener Schmäh sucht man
allerdings vergeblich. Tanaka macht Musik die sie selbst gut finden.
Wenn's auch noch anderen Menschen gefällt ist das quasi der Jackpot.
UKB: 5.- Euro
www.tanaka.at

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Donnerstag, 20. April, 21 Uhr
Herbie Smith Solo

Herbie Smith, the Power of Jazz Rock & Blues und legendärer
Szenegitarrist, spielt ein Soloprogramm der Spitzenklasse.
Der Event umfasst die Musikrichtungen von Flamenco, Blues, Klassik,
Jazz, bis hin zu Rockmedley`s von Jimi Hendrix, Led Zeppelin und
vielen mehr.
Durch das gekonnte Einsetzen der Akustik Gitarre bzw. E-Gitarre hören
Sie einen Rocksound der seinesgleichen sucht.
Ein Abend mit einen der Bekanntesten Wiener Gitarristen - ein Abend
den man nicht so schnell vergessen wird.
UKB: ¤ 6,-
www.herbiesmithdepartment.at

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Freitag, 21. April, 19.30 Uhr
Die KPÖ zeigt den Film:
"Großvater, wer warst Du?"
Ein Film im Gedenken an Alfons Peschke,
hingerichtet wegen Vorbereitung zum Hochverrat am 16.6.1943.

Regie: Katharina Szepannek. Kamera: Rikki Petersen. In Anwesenheit
der Filmemacherin.

Eine Spurensuche beginnt, die einerseits die ZuseherInnen auf eine
Zeitreise entführt, andererseits eine Brücke zwischen Vergangenheit
und Gegenwart schlägt. Sie kämpften für Österreichs Freiheit unter
Einsatz ihres Lebens und wurden aus dem kollektiven Gedächtnis der 2.
Republik verdrängt. Spätestens nach dem Österreichs 1938 an das
faschistische Deutschland haben sich viele dem organisierten
Widerstand der kommunistischen Partei angeschlossen. Einer der
Vergessenen ist Alfons Peschke, der Großvater der Regisseurin.
Der Film wurde von Frauen gemacht. Inhaltlich wird er hauptsächlich
durch Interviews mit Widerstandskämpferinnen getragen.
Eine Veranstaltung der KPÖ Wien

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Samstag, 22. April, 20 Uhr
Konzert
LEVONE

Im Zentrum des  Programms stehen vor allem amerikanische “popular
yiddish songs" aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Diese
jiddischen Lieder stammen aus heute vergessenen Stücken und Musicals,
die früher auf den Bühnen der jiddischen Theater New Yorks gespielt
wurden. Sie zeigen die “alte und die neue Welt" und spiegeln die
Immigranten-Szene mit ihrem täglichen Überlebenskampf wider, handeln
aber dennoch meistens von der Suche nach Glück und Liebe. Die Band
“Levone" distanziert sich mit ihrer Musik bewusst von jenen
jiddischen Musikgruppen, die mit klezmatischer Nostalgie in Sentiment
und Wehmut versinken. “Levone" spielt dagegen die zeitlosen Melodien
mit neuen Arrangements, die verschiedenste Stilrichtungen, von Jazz,
Funk und Bossa über Ethno- und New-Age-Musik, miteinander verbinden.
Dadurch wirken die alten Lieder frisch und modern.
Mit: Naama Davidowicz (Gesang), Florian Schäfer (Keys, Piano),
Norbert Novak (Bass, Gitarre), Werner Kolic (Schlagzeug).
UKB: 10.- Euro

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Mittwoch, 26. April, 19.30 Uhr
Konzert
Anela and friends

2-teiliges Konzert:
Auftakt: Jazz Solo und Duett mit Sylvain Deslandes, Gitarre, and guests

Kurze Pause

Anela and friends:
Pop mit Inhalt, covers und eigene Songs. Akustik Trio, intime
Atmosphäre.

Anela Juric: Gesang. Martin Spitzer: Gitarre. Sylvain Deslandes: Gitarre
UKB: 5 Euro

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Donnerstag, 27.4., 19.30 Uhr
Lateinamerika im Aufbruch:
Frauen als politische Akteurinnen

Mit:      Nora Castañeda, Präsidentin der Frauenentwicklungsbank,
Venezuela
              Norma Goicochea, Botschafterin der Republik Kuba in
Österreich


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Samstag, 29. April, 20 Uhr
"Vergiftete Pfeile" geben wieder ein Konzert!

"Vergiftete Pfeile" spielen ihre Mischung aus  Rock, Ska, Pop-Punk
seit Mitte der Achtziger-Jahre rund um Singer/Songwriter Brian Spray
aus Glasgow.
Mit "Es geht mir gut", einer zynischen Anspielung auf das Leben in
der Großstadt aus der Sicht eines Arbeitslosen, hatten "Vergiftete
Pfeile" einen veritablen Insiderhit in den Achtzigern und sind über
die Jahre in Clubs und Locations wie der Szene Wien, Arena, Andino,
Sargfabrik, Rosa Lila Villa und U4 (um nur einige zu nennen)
aufgetreten.
Ein Jubiläums-Konzert ist also fällig!  Brian Spray lädt alle, die
sich einen unvergesslichen Rock-Abend gönnen wollen, herzlichst ein.
UKB: 5 Euro.  Kommet zuhauf!


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10 Einladung!
von: auf at auf-einefrauenzeitschrift.at
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Liebe Frauen!
Wir laden euch sehr herzlich ein

zur

Präsentation der AUF-Nummer “Politik(en) der Angst"

am Donnerstag, 6. April um 20.00 Uhr

im FLMZ (Währingerstraße 59)

und es gibt den ganzen Abend lang die Möglichkeit, drei Kurzvideos
von Jasmila Zbanic zu sehen:
Ihr Thema sind die Kriegsfolgen für Frauen im heutigen Bosnien-
Herzegowina. In ihrem Blickfeld sind Einzelschicksale, die Zeugnis
einer kollektiven Verletzung und nachfolgenden Trauerarbeit sind.

Crvene gumene cizme (Rote Gummistiefel, 2000): ein Dokumentarvideo,
in dem eine Mutter in Massengräbern nach Hinweisen auf ihre kleine
Tochter sucht.

Slike sa ugla (Bilder aus dem Winkel, 2003): eine bewegende
persönliche Beschreibung einer jungen Frau, die während des Krieges
schwer verletzt wurde und schmerzhaft wahrnimmt, wie ein
ausländischer Fotograf Bilder von ihr macht.

“After, After" (1997) beschreibt die Traumatisierung aus der
Perspektive der Kinder. Im Mittelpunkt steht ein kleines Mädchen, das
durch seine Erlebnisse beinahe ganz verstummte. In knappen Szenen
gelingt es Jasmila Zbanic, ihm eine Stimme zu verleihen.



Es gibt für alle ein gutes Essen und wir freuen uns auf euer Kommen!
Die AUF-Redaktion


AUF 131 “Politik(en) der Angst"
Inhalt:

Alice Pechriggl
Politik der Angst zwischen Agieren und Handeln:
philosophisch-psychoanalytische Betrachtungen

Kornelia Hauser
Angst und Öffentlichkeit
Das Politische wurde persönlich und wird weiblich konsumiert

Vlatka Frketic
Festung Europa und die Rolle der Bilder

Rubia Salgado/MAIZ
Leck mich
Ich komme
Provokationen des Rassismus
und die antirassistische Handlung von Migrantinnen

Ellen Bareis
Räume der Angst und Räume des Möglichen
Politiken von Raum, Ware und Geschlecht

Gertrud Schmutzer
Unter Generalverdacht
Frauen in binationalen Partnerschaften

Anny Knapp
Der Geist des Misstrauens als politischer Leitfaden

Frigga Haug
Der Kopftuchstreit
Ein politisches Lehrstück

Grbavica
Ein Interview mit Jasmila Zbanic und Mirjana Karanovic


-- 
AUF eine frauenzeitschrift
AUF info
AUF edition
AUF kultur
Kleeblattgasse 7, A-1010 WIEN
T. +43 1 533 91 64,  F. +43 (720) 55 41 61
auf at auf-einefrauenzeitschrift.at,  www.auf-einefrauenzeitschrift.at


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11 das que[e]r ist wieder da! / neue location / das april programm
von: raw at raw.at
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Hallo liebe Leute!

Das Que[e]r ist wieder da! Nicht nur mit neuen Klammern sondern auch mit
einer neuen Location ausgestattet, beenden wir unser mobiles Dasein und
bieten ab sofort wieder woechentliche Veranstaltungen an. Zu finden ist
die neue Location - manche kennen sie vielleicht noch als "die Bruecke"
- direkt im Herzen des garantiert walfreien Stenzel-Landes!

Wipplingerstrasse 23 / 1010 Wien

Geographisch-philosophisch gesehen stehen euch dabei zwei Moeglichkeiten
zur "Anreise" zu Auswahl: Entweder von der Wipplingerstrasse die Stufen
in den Halbstock runter oder vom "Tiefen Graben" bei der Bruecke die
Stufen rauf.

Den Start machen wir gleich mit einer reboot-party, aber mehr dazu in
ein paar Zeilen, insofern bleibt endlich wieder mal zu sagen:

Viel Spass mit dem neuen Programm
eure Que[e]rlis

+++

Gilt fuer alle Veranstaltungen:

Ort: Que[e]r. Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien
Veranstaltungsbeginn: 20 Uhr, Raeumlichkeiten geoeffnet von 18:30-24:00
Uhr

Der Eintritt ist immer kostenlos!!!

+++

Mittwoch 5. April:

Que[e]r-reboot in progress-party

es ist soweit: das que[e]r hat eine neue location! natuerlich
vertroedeln wir keine zeit und starten - trotz umbau in progress - ab
april mit volldampf in eine neue veranstaltungssaison.
das muss selbstverstaendlich gefeiert werden. deshalb laden wir euch
ein, gemeinsam mit uns den neustart zu feiern! fuer goodies,
gemuetlichkeit und unterhaltung wird gesorgt.

schaut vorbei im neuen que[e]r!

P.S.: Party-Beginn ist 19:00

+++

Mittwoch 12. April:

"Recht und Gerechtigkeit"? Homophobie in Polen.

Die Jahre 2004 und 2005 waren durch eine tiefe Krise innerhalb des
polnischen demokratischen Systems gekennzeichnet. Demonstrationen einer
LGBT (LesbianGayBisexualTransgender) Bewegung in Krakau und in Poznan
wurden von RechtsextremistInnen angegriffen und aehnliche Paraden in
Warschau durch den Buergermeister verboten.

Die Parlaments- und Praesidentenwahlen im Herbst 2005 wurden von der
rechts-konservativen Partei "Recht & Gerechtigkeit" gewonnen, was den
extrem homophoben Buergermeister von Warschau die Praesidentschaft
einbrachte. Die ausgerufene "moralische Revolution" hat sich eine Form
der legalisierten Homophobie auf die Fahnen geschrieben. Stereotype
ueber Homosexualitaet, die sich aus dem starken Einfluss des
Katholizismus und aus tradierten Bildern des Staats-Sozialismus speisen
wurden verstaerkt. Gleichzeitig hat dieser Druck die LGBT Bewegung auch
gestaerkt und ein Beduerfnis nach Sichtbarkeit in der Gesellschaft - als
die so genannte "violette Revolution" - forciert.

Vortrag mit einer polnischen Aktivistin (auf Englisch).

+++

Mittwoch 19. April:

underdog filmfest / screening plus diskussion

Das underdog filmfest fand vom 9. - 12.3. in 5 verschiedenen, sonst
nicht als Kinos bespielten, Raeumen in Wien statt. Es war der erste
Versuch, den Spagat zwischen Mainstream Cinema und subkulturellen
Kontexten zu meistern. Die Vorgaben zur Filmeinreichung waren sehr
gering: "Alle rechtzeitig eingesendeten Filme oder Kurzfilme werden
gezeigt. Einzige Zugangsbeschraenkung obliegt auf Beitraege mit
rassistischen, sexistischen oder homophoben Inhalten." trotzdem - oder
deswegen? - ergab sich ein ein spannendes Filmprogramm, in einem weiten
Rahmen zwischen politisch moivierten Filmen, Kunst- und
Experimentalfilmen und Homemade Trash-Produktionen. Bei keinem
eingereichten Film war Zensur noetig. Das ergab auf der anderen Seite
ein extrem dichtes Programm, ueber 120 Filme mussten in vier Tagen
gezeigt werden.Fuer Diskussionen war nicht viel Zeit. Diese koennen nun
nachgeholt werden: Die OrganisatorInnen wollen oeffentlich die Frage Wie
kann eine moeglichst offene Plattform fuer "autonomes" Filmemachen und
gleichzeitig ein fuer das Publikum leicht zu konsumierendes Festival
aussehen? diskutieren.

Davor gibt es eine Auswahl vom underdog filmfest 2006 zu sehen.

+++

Mittwoch 26. April:

Heldenplatz: Die Burschenschaften und der 8. Mai

Ausfuehrlicher Ankuendigungstext folgt
-- 
############ RAW #############

     Rosa Antifa Wien
     c/o Rosa Lila Tip
     Linke Wienzeile 102
     A-1060 Wien
     AUSTRIA
     -------------------------
     E-Mail: raw at raw.at
     Web: http://www.raw.at
     Board: http://www.n3tw0rk.org
     -------------------------
     PGP-Key available here:
     http://www.raw.at/sub/kontakt/raw.asc

############ RAW #############



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12 Demo gegen Räumungen und für Freiräume
von: ekhaus at med-user.net
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Demo gegen Räumungen und für Freiräume

DO 06.04.06, 15:00 Schwarzenbergplatz

in amsterdam gab es am 21.03.06 wieder eine räumungswelle und es
sitzen ein
haufen leute im häfn. aber nicht nur in amsterdam sind die bullen
wieder aktiv,
die ex-steffi in karlsruhe (d) hat ihren räumungstermin am 01.04.06,
leider kein
aprilscherz...
weitere infos zu den themen auf:
nl.indymedia.org, de.indymedia.org und exsteffi.de
wenn mensch das so liest fragts sich wie lange es wohl noch
alternatives wohnen
und autonome zentren geben wird ... schreit eigentlich nach
aktionen ... die
"freunde und helfer" schlafen ja auch nicht, wie mensch sieht ...

also aufwaaaachen und auf zur demo...


am MI 05.04.06 gibts einen Marsch für Gentechnikfreies Europa und zwar:

um 08:00 Wien Praterstern oder
um 09:00 Congress Center (Ausstellungsstraße)

falls da noch wer Interesse hat...


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This mail sent through IMP: https://mail.med-user.net/





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MELDUNGEN/MEINUNGEN/KOMMENTARE

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13 KPÖ fordert neuerlich ÖGB-Urabstimmung & KPÖ Online-Unterschriften-
Aktion
von: hilde.grammel at aon.at
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BAWAG/ÖGB/KPÖ - KPÖ Online-Unterschriften-Aktion jetzt unterschreiben!!!


Mirko Messner, Bundessprecher der KPÖ, erneuert die Forderung nach einer
ÖGB-Urabstimmung zum Thema BAWAG-Verkauf. Als "sehr seltsam" bezeichnet
Messner die Behauptung des neuen ÖGB-Finanzchef Foglar, der
Verkaufsbeschluss sei "wohl überlegt" gewesen.

"Wenn Hundstorfer und andere ÖGB-Spitzenfunktionäre von einer neuen
politischen Kultur sprechen, dann muss es eine Selbstverständlichkeit
sein, dass alle ÖGB-Mitglieder bei der weitreichenden Entscheidung des
Verkaufs der BAWAG P.S.K. Gruppe eine Mitspracherecht haben", so
Messner.

Das Interesse für die Online-Unterschriften-Aktion, welche die KPÖ
gestartet hat, "ist groß". Viele weitere Reaktionen, so Messner, zeigen,
"dass ein Großteil der ÖGB-Mitglieder, so wie diverse
ÖGB-Landesvorsitzende auch, die überhastete Entscheidung des
ÖGB-Bundesvorstands nicht nachvollziehen kann."

Die Online-Unterschriften-Aktion (leitet die Info auch an Freunde und
Bekannte weiter und unterschreibt) und eine Menge Infos und Kommentare
bezüglich der Causa BAWAG - ÖGB finden sich unter www.kpoe.at



TERMINE:


WIEN:


* 5. April: Aktionstag & Demo "für ein Gentechnikfreies Europa":
<http://www.attac.at/2623.html>

Am Mittwoch, 5. April findet die grosse Aktion fuer gentechnikfreie
Regionen statt(da zu dieser Zeit die große EU-Veranstaltung "The freedom
of choice" zum Thema stattfindet). Es geht darum, den Anbau gentechnisch
veränderter Pflanzen zu verhindern bzw. dass jede Region selbst
entscheidet, ob sie dies will.

"Gentechfrei-Marsch" (Marsch der gentechnikfreien Regionen) am Mittwoch,
5. April um 8 Uhr vom Praterstern zum Kongresszentrum bei der UNO-City.
Dort gibt es anschliessend um ca. 9 Uhr eine grosse Kundgebung mit
RednerInnen und Musik. Treffpunkt am Praterstern um 8 Uhr.

Mehr Infos unter www.kpoe.at


* 5. April - Kabarett im 7stern - B(enjamin) Z(erstört) Ö(sterreich)
Eintritt: ¤ 7-, Beginn: 19:30
Siehe www.wien.kpoe.at


* 12. April - Diskussion mit R. Ebrahimi von der Tudeh-Partei Iran im
7stern

Titel: Zur aktuellen Lage im Iran
Beginn: 19.30 Uhr
Ort: 7stern, Siebensterng. 31, 1070 Wien


* 21. April - Filmabend der KPÖ Wien

Cafe 7* STERN, 1070 Wien. Siebensterngasse 31, Beginn: 19.30 Uhr

KPÖ zeigt den Film: "Großvater, wer warst Du? - Ein Film im Gedenken an
Alfons Peschke, hingerichtet wegen Vorbereitung zum Hochverrat am
16.6.1943.

Regie: Katharina Szepannek Kamera: Rikki Petersen in Anwesenheit der
Filmemacherin

Eine Spurensuche beginnt, die einerseits die ZuseherInnen auf eine
Zeitreise entführt, andererseits eine Brücke zwischen Vergangenheit und
Gegenwart schlägt. Sie kämpften für Österreichs Freiheit unter Einsatz
ihres Lebens und wurden
aus dem kollektiven Gedächtnis der 2. Republik verdrängt. Spätestens
nach dem Österreichs 1938 an das faschistische Deutschland haben sich
viele dem organisierten Widerstand der kommunistischen Partei
angeschlossen. Einer der
Vergessenen ist Alfons Peschke, der Großvater der Regisseurin.

Der Film wurde von Frauen gemacht. Inhaltlich wird er hauptsächlich
durch Interviews mit Widerstandskämpferinnen getragen.


* 10.-13. Mai: Der Alternativengipfel EU - Lateinamerika/Karibik

Infos unter www.kpoe.at bzw. unter http://www.alternativas.at


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14 GLB/ÖGB/Bundesvorstand/Führungswechsel/Politik
von: glb at aon.at
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ÖGB-Führung will ihren “bewährten" Kurs fortsetzen

Gewerkschaft steht jetzt auf dem Prüfstand

Mit dem bekannten Zitat “Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was
ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?"
aus Bertolt Brechts “Dreigroschenoper" argumentierte Karin Antlanger,
Bundesvorsitzende der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock
im ÖGB (GLB) bei der Debatte um die BAWAG-Krise im ÖGB-Bundesvorstand
am 29. März 2006:

“Die Bawag wurde durch die Aktionen von Verzetnitsch und Weniger
gerettet - aber um welchen Preis? So wie es scheint, nach dem Motto
“Operation gelungen - Patient tot". Der tote Patient ist in diesem
Fall die Ende 2005 gestartete Mitgliederwerbekampagne des ÖGB.
Diese kann sich der ÖGB nun abschminken. Jetzt geht es nur noch
darum, die Verluste durch Austritte in Grenzen zu halten."

Wenn der “Salzbaron" Androsch im “Standard" meint, der ÖGB solle die
BAWAG verkaufen, dann will er wohl selbst gerne wieder ins
Bankgeschäft einsteigen. Der GLB spricht sich für die BAWAG im
Eigentum des ÖGB aus: “Dies jedoch unter der Maßgabe, dass wieder
zurückgekehrt wird zur ursprünglichen Gründungsidee einer
Arbeiterbank: Das heißt keine riskanten Spekulationsgeschäfte, sondern
solide Veranlagung. Dies wirft zwar keine hohen Dividenden ab, bietet
aber den Mitgliedern und KundInnen ein gewisses Maß an
Sicherheit."

Auch wenn jetzt das große Köpferollen stattfindet und vom Präsidium
herab beteuert wird, dass es nun um einen Neubeginn aus dieser
Krise heraus gehe, so gibt es doch eine ganze Reihe von Indizien
dafür, dass sich an der alten Linie der ÖGB-Führung nichts ändert:
Der interimistische Präsident Hundstorfer meinte, dass in den
nächsten Wochen personelle Entscheidungen diskutiert werden und diese
dann beim außerordentlichen Bundeskongress im Juni “abgesegnet"
werden sollen:

“Alleine das Wort “abgesegnet" spricht Bände: Trifft es nicht genau
das, was uns die Menschen draußen und in den Betrieben immer
vorhalten, nämlich dass “die da oben" alles beschließen und die
einfachen Mitglieder dann wie Stimmvieh auf einem Kongress alles
“absegnen" sollen? Genau das ist es, was die demokratiepolitische
Misere des ÖGB ausmacht", so Antlanger.

Verzetnitsch folgte im Parlament GPA-Vorsitzender Katzian nach: “Ich
meine, dass es eine Unvereinbarkeit zwischen Spitzenfunktion in
der Gewerkschaft und Nationalrats- oder Landtagsmandaten gibt. Einzig
Sallmutter hatte dies rechtzeitig erkannt und sich nie auf ein
solches Mandat eingelassen", so Antlanger mit dem Hinweis, dass auch
WKÖ-Chef Leitl nicht für die ÖVP im Parlament sitzt, weil auch
er weiß, dass er dadurch mehr Handlungsspielraum hat.

Wenn es schon um Erneuerung geht, dann müssen jetzt positive
demokratiepolitische Signale gesetzt werden: Rückbesinnung auf die
Überparteilichkeit des ÖGB, also Loslösung aus der Geiselhaft der
Berufspolitiker und ihres Klubzwangs. Schluss mit dem Missbrauch
von Mitgliedern als Stimmvieh: “Alleine die vorliegende Tagesordnung
für den geplanten außerordentlichen Bundeskongress spricht
diesbezüglich Bände". Antlanger kritisierte, dass darauf kein
einziger inhaltlicher Tagesordnungspunkt und auch keine Diskussion
vorgesehen waren. Erst nach einer heftigen Debatte wurde ein Punkt
“Bericht und Diskussion" aufgenommen.

Der ÖGB muss sich inhaltlich entscheiden: “Will er weiterhin
sozialpartnerschaftlicher Teil des Machtsystems bleiben oder konsequent
und kämpferisch für die Interessen der arbeitenden, arbeitslosen und
prekarisierten Menschen eintreten? Schluss mit der Unterordnung
unter neoliberale Dogmen! Diese sind es ja, die zum Tolerieren eines
Casino-Kapitalismus in der BAWAG geführt haben."

Bei der Bestellung von Rudolf Hundstorfer als interimistischer ÖGB-
Präsident enthielten sich Karin Antlanger sowie AUGE-Sekretär
Markus Koza der Stimme. Gerade Hundstorfer ist einer der mächtigsten
Wiener Politiker und konnte daher die Zustimmung des GLB nicht
erhalten, weil er ein Garant dieser Unvereinbarkeit ist. Die
Bestellung von Erich Foglar als neuer leitender Sekretär für Finanzen
erfolgte einstimmig.



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15 GLB/BAWAG/Verkauf/ÖGB-Bundesvorstand
von: glb at aon.at
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Kritik an Panikreaktion und Unterordnung unter SPÖ-Gusenbauer

ÖGB-Bundesvorstand: GLB lehnt Verkauf der BAWAG ab

Mit nur zwei Gegenstimmen und drei Enthaltungen fasste der ÖGB-
Bundesvorstand am 30. März 2006 in einer kurzfristig einberufenen
Nacht- und Nebelsitzung den Grundsatzbeschluss, die
gewerkschaftseigene BAWAG zu verkaufen.

Karin Antlanger, Bundesvorsitzende der Fraktion Gewerkschaftlicher
Linksblock im ÖGB (GLB), bezeichnete diese Vorgangsweise als
Panikreaktion und kritisierte, dass der ÖGB springt, wenn SPÖ-Chef
Alfred Gusenbauer den Verkauf der BAWAG verlangt: “Damit wird
einmal mehr trotz gegenteiliger Behauptungen bestätigt, wie sehr die
ÖGB-Führung am Gängelband der Parteipolitik der SPÖ hängt."

Antlanger erinnerte daran, dass bei der tags zuvor stattgefundenen
Sitzung des ÖGB-Bundesvorstandes übereinstimmend von allen
führenden ÖGB-FunktionärInnen mit Verweis auf die gute
wirtschaftliche Situation der Bank festgestellt wurde, dass die BAWAG
weiterhin im Eigentum des ÖGB bleiben müsse: “Es ist höchst
unglaubwürdig, wenn über Nacht alles anders ist. Den Verkauf einer Bank
darf man nicht in einer Viertelstunde entscheiden."

Wenn der interimistische ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer erklärt,
dass der ÖGB weiterhin Partner der BAWAG bleiben werde, dann muss
dazu gesagt werden, dass er aber nach einem Verkauf nichts mehr
mitzureden hat, wie die Gelder des ÖGB künftig veranlagt werden.
Kritisch eingebracht wurde vom GLB dazu auch, ob das Vermögen des ÖGB
wie etwa der Streikfonds künftig um den Preis hoher Renditen
auch in Rüstungs-, Pharma-, Atom- oder Gentechnikaktien veranlagt
werden könnte. Von dem bei der Sitzung anwesenden BAWAG-Chef Ewald
Nowotny gab es dazu keine Stellungnahme.

Der Argumentation Nowotnys für den Verkauf, dass eine Bank immer
wachsen müsse und dies mit den Interessen des ÖGB unvereinbar sei
widersprach Antlanger und wies mit dem Hinweis auf die
Rationalisierung im Bankbereich auch Nowotnys Argument zurück, ein
solches
Wachstum sichere Arbeitsplätze. Wie bereits bei der Sitzung am Vortag
erklärt, lehnt der GLB den Verkauf der BAWAG ab. Antlanger
meinte, eine gewerkschaftseigene Bank müsse nicht alle Geschäfte des
“normalen" Bankwesens mitmachen, sie plädierte dafür zum
Gedanken der seinerzeitigen Arbeiterbank zurückzukehren.


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16 BAWAG - KPÖ fordert ÖGB-Urabstimmung & startet Online-
Unterschriften-Aktion
von: zach at kpoe.at
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BAWAG - KPÖ fordert ÖGB-Urabstimmung & startet Online-Unterschriften-
Aktion

Der ÖGB-Bundesvorstand hat also in einer außerordentlichen Sitzung
(gegen die Stimme des GLB) den Verkauf der BAWAG beschlossen. Dies
obwohl die ÖGB-Spitzen noch vor wenigen Tagen beteuerten, dass ein
solcher Schritt nicht in Frage käme.

Die KPÖ reagierte prompt: KPÖ-Wirtschaftssprecher Graber erklärte: "Es
ist völlig unverständlich und unakzeptabel, dass der Interimsvorsitzende
Hundstorfer - wenige Tage nach seiner Designierung - auf Zuruf von
SPÖ-Chef Gusenbauer - dem Bundesvorstand des ÖGB solch eine
weitreichende Entscheidung aufdrängt." Auch Bundessprecher Mirko Messner
protestierte gegen den "Panikverkauf".

Zugleich fordert die KPÖ eine ÖGB-Urabstimmung zum Thema BAWAG-Verkauf,
denn alle ÖGB-Mitglieder, so KPÖ-Bundessprecher Messner, "haben ein
Recht auf Mitsprache" - mehr dazu auf www.kpoe.at

Unabhängig davon wie Mann/Frau den Verkaufsbeschluss beurteilt,
bleibt die
Frage, wie es um die Mitbestimmung der ÖGB-Mitglieder bestellt ist, wenn
die mehr als
1,3 Millionen bei dieser weitreichenden Entscheidung nicht mitreden
dürfen.

Daher hat die KPÖ eine Online-Unterschriften-Aktion gestartet, in der
gefordert wird
"Kein Verkauf der BAWAG ohne Mitbestimmung aller ÖGB-Mitglieder!
Für eine ÖGB-Urabstimmung, damit alle Mitglieder mitentscheiden
können!"

Wer möchte ist aufgefordert diese Aktion mit seiner/ihrer Unterschrift
zu unterstützen und
diese Info weiter zu verbreiten.

Mehr Infos zur ganzen Causa & das
Online-Unterschriften-Aktions-Unterstützungsformular
finden sich unter www.kpoe.at

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17 ÖGB/Stmk/KPÖ/LV/Forderung
von: kpoe_stmk at hotmail.com
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PRESSEMITTEILUNG DER STEIRISCHEN KPÖ


Graz, am 31 .3. 06

Steirische KPÖ zu Bawag-Notverkauf:
Vorgangsweise ist nicht in Ordnung









Der Landesvorstand der steirischen KPÖ fordert den ÖGB-Steiermark
auf, eine
außerordentliche Landeskonferenz des ÖGB einzuberufen.  Dort sollte im
Vorfeld des Bundeskongresses  am 19. Juni eine kritische Bilanz des
Bawag-Skandals vorgenommen und eine Generaldebatte über die künftige
Gewerkschaftspolitik geführt werden.
Auf seiner Sitzung am Freitag unterstützte der Landesvorstand auch die
bisherigen Stellungnahmen von Landtagsklubobmann Ernest Kaltenegger und
GLB-AK-Rat Peter Scherz zu dieser Frage.
Die kleinen Gewerkschafter sind nicht schuld an den sich überstürzenden
Ereignissen. Um die Rechte der arbeitenden Menschen zu verteidigen
brauchen
wir gute Vertrauensleute und keine Manager, die Milliarden in der
Karibik
verspielen.
Der KPÖ-Landesvorstand appelliert an den steirischen ÖGB, gegen den
“Notverkauf" der Bawag an das Privatkapital Stellung zu nehmen.
Landesvorsitzender Parteder: “Zuerst wurde das Vermögen des ÖGB (und
damit
der Gewerkschaftsmitglieder) verpfändet, um die Bank zu retten. Jetzt
stößt
man die Bawag ab. Diese Vorgangsweise ist nicht in Ordnung".


KPÖ-Steiermark
Lagergasse 98 a
8020 Graz

Tel.: 0316 71 24 36
Fax 0316 71 62 91
email: kp.stmk at kpoe-graz.at; kpoe_stmk at hotmail.com


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18 Proteste gegen Künstlersozialversicherungsfonds
von: contact at kulturrat.at
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/ PRESSEMITTEILUNG /____________________/

/ Kulturrat Österreich /______________/


/ "Eine skandalöse Behinderung der freien Kunstausübung!"

/ Proteste gegen Künstlersozialversicherungsfonds


In einem Pressegespräch bekräftigte der Kulturrat Österreich am
Donnerstag, 30. März 2006, seine Kritik an den Rechtsgrundlagen und der
Praxis des Künstlersozialversicherungsfonds (KSVF). Der Hintergrund: 600
Künstlerinnen und Künstler müssen ihre Zuschüsse zur
Pensionsversicherung zurück zahlen, weil sie im Jahr 2001 die
vorgeschriebene Mindesteinkommensgrenze von 3554,57 Euro nicht erreicht
haben.

"Eine soziale Falle", betonten Daniela Koweindl (IG Bildende Kunst) und
Sabine Kock (IG Freie Theaterarbeit) für den Kulturrat Österreich, "denn
Krankheit und Kinderbetreuungspflichten führen dabei schnell zur
Existenzbedrohung!" Die aktuelle Regelung widerspricht dem eigentlichen
Grundzweck des KSVF und missachtet die künstlerischen
Lebensrealitäten. "Wir fordern einen sofortigen Stopp aller
Rückzahlungsforderungen und eine Novellierung des Gesetzes!"

Die Schauspielerin Sabine Muhar wies darauf hin, dass der Fonds in
erster Linie aus den Verwertungserträgen aus künstlerischer Arbeit
gespeist wird. Schließlich stammen die Reserven in der Höhe von 11
Millionen Euro hauptsächlich aus den Beiträgen von Kabelbetreibern und
dem Verkauf von Sat-Receivern. "Wir sind ein Wirtschaftsfaktor, wollen
mit einer Sozialversicherung an dem Fonds partizipieren und verhungern
dabei am vollen Napf!"

Politische Motive vermutete auch die Schriftstellerin Marlene
Streeruwitz. "Dieses Kunstvernichtungsgesetz beabsichtigt eine
Behinderung der freien und kritischen Kunstausübung!" Wer sich dazu
entschließt, am Existenzminimum künstlerisch tätig zu sein, müsse die
volle staatliche Unterstützung finden. "Nun aber sollen wir zum
Objekt der Bürokratie und damit mundtot gemacht werden!"

Auch für Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren) ist der Fonds "eine
skandalöse Einrichtung". Besondere Kritik richtet sich gegen den
Verwaltungsaufwand, der mit den Rückzahlungsforderungen verbunden ist.
Der KSVF hat tausende Einkommen überprüft, hunderte
Rückzahlungsforderungen zugestellt und damit eine Lawine individueller
Korrespondenzen losgetreten. "Seit Jahrzehnten bekannte Kunstschaffende
müssen nachweisen, dass sie künstlerisch etwas leisten, und auf
unerträgliche Weise ihre Vermögensverhältnisse offen legen. Der
Überwachungsstaat lässt grüßen!"

Zum Abschluss der Protestversammlung überbrachte der Kulturrat
Österreich dem Kunststaatssekretariat im Bundeskanzleramt einen
gemeinsamen Aufruf, der bereits tausendfach unterzeichnet wurde:
"Schluss mit Rückzahlungsforderungen! Weg mit der
Mindesteinkommensgrenze! Gesetzesnovelle jetzt!"


/ Dokumentation /_____________/

http://kulturrat.at/agenda/sozialerechte/2006pk


/ Unterstützungsmöglichkeiten /____________/

http://kulturrat.at/agenda/sozialerechte/aufruf2006


/ Rückfragen /____________/

Daniela Koweindl
Tel: +43 (1) 524 09 09
Mobil: +43 (699) 117 867 10


/ Kontakt /____________/

Kulturrat Österreich
Gumpendorfer Str. 63b
A-1060 Wien
mailto:contact at kulturrat.at
http://kulturrat.at/


/ Erklärung gemäß § 107 TKG /____________/

Angesichts einer zunehmend erdrückenden Medienkonzentration leistet der
nicht-kommerzielle Versand von kulturpolitischen Informationen einen
wichtigen Beitrag zur Herstellung diskursiver Öffentlichkeiten. Die
neuen Bestimmungen des Telekommunikationsgesetzes (TKG § 107) bedeuten
eine diesbezügliche Einschränkung, denn seit 1. März 2006 dürfen
e-Mail-Zusendungen ausschließlich mit dem Einverständnis der
EmpfängerInnen zugesendet werden.

Sollten Sie keine weiteren Informationen des Kulturrat Österreich
beziehen wollen, so ersuchen wir Sie um eine kurze Verständigung.



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19 Rassistische Beschmierungen, Internationale Ehen, Kunst
von: philipp.sonderegger at sos-mitmensch.at
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     *** Rassismus: Topf für Häupl Unsinn
     *** Antrag aus Shanghai
     *** Kunstauktion


     *** RASSISMUS: TOPF FÜR HÄUPL UNSINN
     Ein eigener Topf mit Finanzmitteln zur Entfernung von rassistischen
Beschmierungen sei "Unsinn", erklärte Bürgermeister Häupl als Reaktion
auf einen Vorschlag von SOS Mitmensch. Er kann sich maximal vorstellen,
in der "Inneren Stadt" etwas mit Mitteln des Altstadt-Förderungsfonds
zu machen. Für SOS Mitmensch reicht eine "Behübschungsaktion für
Tourismus-Hot-Spots" aber nicht, notwendig ist eine Lösung, die auch
die Bezirke außerhalb des Rings miteinschließt. >>
http://www.sosmitmensch.at/stories/631


     *** ANTRAG AUS SHANGHAI
     Dank Ihrer Spenden konnte Herr Adolf Brichta nach Shanghai
reisen, um
seine Frau Zou Youeying wieder zu sehen. Sie wurde abgeschoben, weil
sie ihren Niederlassungsantrag in Folge einer Gesetzes-Panne erneut aus
dem Ausland einbringen musste. Das Paar will nun in Shanghai abwarten,
bis über den Antrag entschieden ist. Die Erteilung einer Bewilligung
ist noch fraglich ... >> http://www.sosmitmensch.at/stories/633


     *** KUNSTAUKTION
     Am 18. Mai findet ab 19.0 Uhr die diesjährige Kunstauktion zugunsten
der Menschenrechtsarbeit von SOS Mitmensch statt. Diesmal im großen
Kassensaal der Österreichischen Postsparkasse am Georg Coch-Platz im
ersten Wiener Bezirk. Die Abwicklung der Auktion übernimmt wieder das
Dorotheum Wien. Wir bitten den Termin vorzumerken. Vorbestellungen für
den Katalog können unter der folgenden EMailadresse gemacht werden. >>
mailto:petz at sosmitmensch.at


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20 GLB/Post/Urabstimmung/Privatisierung
von: glb at aon.at
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GLB zur Urabstimmung bei der Post AG

Auch weiterhin ein klares Nein zur Privatisierung

Für die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) gilt auch
weiterhin ein klares Nein zur Privatisierung der Post AG, die
nach dem Willen der Regierung schon heuer zu 49 Prozent an die Börse
gebracht werden soll.

Daher empfiehlt der GLB bei der vom 4. bis 7. April 2006
stattfindenden Urabstimmung der Postbediensteten über das vom
Präsidium der
Personalvertretung mit dem Finanzminister, der ÖIAG und dem Post-
Vorstand ausgehandelten Ergebnis mit “Nein" zu stimmen und
zusätzlich den Vermerk “Nein zur Privatisierung der Post" auf den
Stimmzettel zu schreiben.

“Schweigegeld für Zustimmung, Disziplinierung bei Kritik", so
bezeichnet GLB-Bundesvorsitzende Karin Antlanger zusammengefasst das
Ergebnis dieser Verhandlungen. Dabei wird formal 51 Prozent
Staatsanteil bis November 2006 garantiert: Nach der Wahl im November
darf der Rest privatisiert werden. Der Sozialplan wird bis 2008
verlängert: Eine Arbeitsplatzgarantie gibt es natürlich nicht.
Bereits von 2000 bis 2005 wurden rund 7.000 Post-Arbeitsplätze
vernichtet und rund tausend Postämter geschlossen. Vereinbart wurde
ein ÖIAG-Zuschuss für MitarbeiterInnen-Aktien: Mit diesen Zuschüssen
soll die Zustimmung erkauft werden, sie sind ein Schweigegeld.
Vorzugsaktien verhindern aber weder den Ausverkauf der Post noch die
Vernichtung weiterer Arbeitsplätzen.

Als “Zuckerl" hat man in das “Angebot" einige Punkte dazu gepackt,
die mit dem Börsengang eigentlich gar nichts zu tun haben. So
wird ein Mehraufwand für neue Hausbrieffach-Anlagen abgegolten: Keine
Rede ist allerdings davon, dass die neuen Anlagen privaten
Postdiensten als Konkurrenz der Post den Markt öffnen und von den
Hausbesitzern unter Strafandrohung (30.000 Euro) schon 2006
installiert werden müssen. Vereinbart wurde auch die Ernennungen von
Beamten bis 2008: Wie viele PostlerInnen pragmatisiert werden
wird nicht gesagt, wahrscheinlich nur einige genehme Spitzenposten.
Und bezüglich einer Pensionskasse wird eine bloße
Verhandlungszusage schon als Erfolg bezeichnet.

Bei Annahme des Angebotes würden die “gewerkschaftlichen
Kampfmaßnahmen beendet": Wo bitte wurde gekämpft, fragt der GLB: “Der
Streikbeschluss vom Vorjahr hat sich als warme Luft erwiesen. Die
Protestaktionen beim Finanzministerium und der ÖIAG-Zentrale waren
mehr als flau. Ein Protestmarsch gegen die Privatisierung der Post in
Linz wurde von der Gewerkschaft boykottiert", meint dazu
GLB-Postsprecher Robert Hobek (VPA-Vorsitzender 1230 Wien). Wie jetzt
bekannt wurde, sind PostlerInnen wegen der Teilnahme an
Protestaktionen “verhört" worden, Gewerkschaftschef Fritz wiegelte
jedoch ab, öffentlich gegen diesen Druck zu protestieren.

Das Präsidium empfiehlt indirekt dieses “Angebot" zu akzeptieren.
Alle Aussagen gegen die Privatisierung sind damit hinfällig.
KritikerInnen werden von Gewerkschaftsführung und
Unternehmenszentrale als Verunsicherer beschimpft und sollen offenbar
- wie im
Fall von Robert Hobek - mit Willkür und Gerichten zum Schweigen
gebracht werden.

Der GLB erinnert abschließend an seine im November 2005 an den
Nationalrat gerichtete Petition, in der es heißt: “Die Post ist eine
elementare Einrichtung einer funktionierenden Infrastruktur und darf
daher nicht privatisiert werden, egal ob durch einen Verkauf
oder einen Börsengang. Die Post muss im öffentlichen Eigentum
erhalten bleiben. Ein verfassungsmäßiger Schutz des öffentlichen
Eigentums ist notwendig."


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21 Eng&Dt: Pls. Support the Petiton letter to stop the deportations
to Togo
von: thevoiceforum at emdash.org
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Find the similar Petiton letter in English and Deutsch at
http://thevoiceforum.org/node/369

The Petiton letter to the German Parliament (Petitionsauschuss)

To:
Deutscher Bundestag
Petitionsauschuss

http://thevoiceforum.org/node/369

++++++++++

Dear friends,

attached you will find a short letter of petition to the German
Bundestag
to stop Togo deportation and to protect the refugees fled from
dictatorship.
On Monday a long version in the name of one caravan member from the
Hamburg group was send to the Petitionsausschuss.
To support the Petition and to present the big interest everybody and
every organisation is asked to send an aditional petition (for that you
can use the attached short version) to the Bundestag.
It would be also good if people can offer to translate the petition in
other languages (expecially english and french) so that we have
international support.
The short petition is focusing on the human rights violating practice of
the german state concerning the refugees fleeing from Togo dictatorship
and the double standard of the authorities stating a critical political
and human right situation in Togo and on the same hand stating there
is no
danger for togolese asylumseekers to return to Togo.
This letter will also be published as pdf-document on the caravan
website www.thecaravan.org


best regards
caravan hamburg

Liebe Freundinnen und Freunde,

im Anhang seht Ihr eine kurze Petition an den Petitionsausschuss des
deutschen Bundestags zum Stop der Abschiebungen nach Togo und zum Schutz
der Diktaturflüchtlinge.
Bereits am Montag wurde von einem Aktivisten der Karawane-Hamburg eine
ausführliche Petition eingereicht. Um diese zu unterstützen rufen wir
alle
Personen und Organisationen auf, eine zusätzliche Petition beim
Aussschuss
des Bundestags einzureichen (dazu kann der angehängte Brief benutzt
werden).
Es wäre gut, wenn es Leute gäb, die den Text in weitere Sprachen
übersetzen können (besonders englisch und französisch), damit die
Peittion
internationale unterstützung erfährt.

Der Brief (Petition) wird als pdf-Dokument auf der Karawane website
veröffentlicht sein. www.thecaravan.org

beste Grüße
Karawane-Hamburg
-----
+++++++++

Eng / Dt. Support the Petiton letter to stop the deportations to Togo
Find the similar Petiton letter in English and Deutsch

The Petiton letter to the German Parliament (Petitionsauschuss)

To:
Deutscher Bundestag
Petitionsauschuss

http://thevoiceforum.org/node/369



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WELTWEIT

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22 Hamas-Effekt im Nordirak
von: wadi.wien at gmx.at
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Quelle: Die Furche Nr. 13/30. März 2006

Hamas-Effekt im Nordirak

Seit 15 Jahren regieren kurdische Parteien den Nordirak:
zivilgesellschaftliche Initiativen blühen - und dennoch: der
Österreicher
Karim Qadir wurde wegen "Entehrung der kurdischen Führung" verurteilt.

VON MARY KREUTZER


“Kurdische Tyrannen, verschwindet!" - so titelte jüngst die renomierte
und unabhängige kurdische Wochenzeitschrift Hawlati. Der Journalist
Hawez Hawezi forderte in seinem Artikel die beiden großen kurdischen
Parteien PUK (Patriotische Union Kurdistans) und KDP (Kurdische
Demokratische Partei) auf, sich aus der Regierung zurückzuziehen oder
aber das Land zu verlassen. Die korrupten Machenschaften der kurdischen
Funktionäre seien ein Schlag ins Gesicht der verarmten Bevölkerung, ihre
politische Unfähigkeit nicht mehr tragbar. Kurz nach Veröffentlichung
jener Zeilen wurde Hawez Hawezi prompt drei Tage inhaftiert, ein Prozess
wegen “Diffamierung" erwartet ihn. Ann Cooper, Direktorin der New Yorker
Journalistenvereinigung CPJ forderte indes die kurdischen Gerichte dazu
auf, den Fall sofort ad acta zu legen. “Statt einen Journalisten zu
verfolgen, der seinen Job macht, sollte lieber nach jenen Polizeikräften
gefahndet werden, die Hawez Hawezi während seiner Verhaftung
misshandelten." Die Kurdischen Behörden zeigten mit ihrem Vorgehen, dass
ihr guter Ruf bezüglich Toleranz und freier Medien unverdient sei, so
Cooper.


Modern Times in Kurdistan

Als 1991 Saddams Truppen den Ölstaat Kuwait überfielen und durch das
Eingreifen der Alliierten der zweite Golfkrieg ausgelöst wurde, konnten
sich die Kurden im Norden des Irak durch die Einrichtung einer
Schutzzone vor den Klauen des Regimes retten. Während der Aufstand der
schiitischen Bevölkerung im Südirak brutal niedergeschmettert und bis
zur Befreiung im April 2003 in Saddams “Republik der Angst" verbleiben
musste, wird der Nordirak seit nunmehr 15 Jahren von den Parteien Jalal
Talabanis und Marzud Barzanis regiert. Unzählige ExilirakerInnen,
darunter vor allem AkademikerInnen, Intellektuelle und Geschäftsleute,
kehrten zurück in den Norden, um sich am Aufbau eines demokratischen und
freien Iraks zu beteiligen. In dieser Zeit entwickelten sich eine reiche
und bunte Mischung an zivilgesellschaftlichen Initiativen: Frauenhäuser
und Frauenzentren, Schreibwerkstätten und Computerkurse für Häftlinge,
Kampagnen gegen Weibliche Genitalverstümmelung in den ländlichen
Regionen, Künsterateliers, NGOs, die für Kinderrechte kämpfen,
unabhängige Zeitschriften und Radiosender, humanitäre nationale und
internationale Hilfsorganisationen, u.v.m. Parallel zum wirtschaftlichen
Aufschwung entstand durch diese Initiativen erstmals seit über 30 Jahren
Diktatur die Möglichkeit, öffentlich Kritik an den herrschenden
Verhältnissen zu üben. Doch einige kurdische Politiker tun sich schwer
diese Entwicklungen mitzuvollziehen und fürchten um die Pfründe der
Macht.


Österreicher in Haft

Karim Sayid Qadir ist österreichischer Staatsbürger und sitzt seit
nunmehr fünf Monaten in einem Gefängnis der nordirakischen Stadt Erbil.
Im Oktober 2005 hatte er in einem offenen Brief seine Rückkehr in die
ehemalige Heimat angekündigt. In diesem Schreiben kritisiert er nicht
nur die verbreitete Korruption, er sparte auch nicht mit Beleidigungen
und absurden Vorwürfen - u.a. sei Marsoud Barzani ein KGB-Agent und sein
Sohn ein Zuhälter. Kurz nach seiner Ankunft war Qadir verschollen, um
Tage später hinter den Gittern des Gefängnisses in Arbil wieder
aufzutauchen. Es kam zu einem Schnellverfahren samt Verurteilung: 30
Jahre Haft wegen “Entehrung der kurdischen Führung und ihres Kampfes".
Nur durch internationalen Druck und dem Engagement seiner FreundInnen
und Familienangehörigen kam es zu einer Neuverhandlung. Am 26. März 2006
wurde das Urteil gesprochen: 18 Monate Haft. Qadirs Gesundheit ist nach
wiederholten Hungerstreiks angeschlagen, sein Anwalt will das Urteil
anfechten.

Doch der Unmut über die Missstände im Lande und über die korrupte
Verwaltung und wächst nicht nur unter Intellektuellen, wie die jüngsten
Ereignisse in Halabja zeigen.


Proteste in Halabja

“Schande über den Mob von Halabja!", schreibt der Blogger Vahal
Abdulrahman
in seinem erbosten Kommentar auf KurdMedia.com. Doch Hunderte von
Mails und
Artikeln namhafter und unbekannter Kurden und Kurdinnen widersprechen
ihm
und finden viel mehr, dass die Regierung sich schämen sollte. Welcher
Mob?
Was ist in Halabja passiert?

Dort, wo bis zum 16. März 2006 das imposante Halabja Memorial Museum die
Einfahrt in die irakisch-kurdische Stadt prägte, sind heute nur noch die
ausgebrannten Grundmauern des Gebäudes zu sehen. Die Gedenkstätte,
errichtet und finanziert von der Kurdischen Regionalregierung, wurde am
18. Jahrestag des Giftgasangriffes auf Halabja von einer Menge
aufgebrachter Menschen gestürmt und in Brand gesetzt. Auch jenes Schild,
das Tausende Male von ausländischen Journalisten oder irakischen
Rückkehrern fotografiert wurde und zum Symbol für Halabja geworden war:
“Baathisten ist der Eintritt verboten", wurde zertrampelt.

Doch entgegen allen Beteuerungen seitens der kurdischen Behörden,
dies sei
das Werk “fremder Kräfte", “völlig Unbekannter", versichern
Journalisten,
die Augenzeugen jener Demonstration vom 16. März wurden: Es waren
Überlebende und Angehörige der Opfer des Giftgasangriffes von 1988 auf
Halabja, die den Protestzug von einigen Tausend Menschen anführten.
“Seit
Monaten verlangen die Leute hier von der Regierung, ihre Forderungen
nach
Entschädigung der Opfer, nach sozialen und wirtschaftlichen Projekten
und
den lange versprochenen Wiederaufbau endlich umzusetzen, andernfalls
würde
niemand sie davon abhalten, die offiziöse und ritualisierte
Gedenkfeier im
Halabja Memorial Museum zu stürmen.


Warten auf Entschädigung

Die Stadt versinkt in Armut, doch die Behörden stellten sich taub und
blind", sagt Fallah Mordakhin, ein Jurist aus Halabja und Mitarbeiter
einer
deutsch-österreichischen Hilfsorganisation, die in Halabja ein
Frauenzentrum
und einen unabhängigen Radiosender unterstützt. Er selbst überlebte
als Kind
den Giftgasangriff in den Berghöhlen an der irakisch-iranischen Grenze.


Der Saldo der Antiregierungs-Demonstration ist erschreckend: ein
jugendlicher Teilnehmer wurde erschossen, Duzende teils schwer
verletzt. Man
spricht von über Hundert Inhaftierten, die genaue Zahl weiß niemand.Das
Fotomaterial der Kameraleute, welche die Geschehnisse in Halabja
dokumentiert hatten, wurde trotz zahlloser Proteste konfisziert. In
einem
offiziellen Statement ließ man drohend wissen, dass die Filme zu neuen
Verhaftungen führen könnten.


Profiteure des Aufruhrs

Die verschwörungstheoretischen Vermutungen, dass die Ausschreitungen von
“Iranern" und “Islamisten" geplant wurden, muten umso absurder an,
wenn man
erfährt, dass Mariwan Halabjaee einer der Organisatoren der Proteste
war.
Sein Buch “Sex, Sharia und Frauen in der Islamischen Geschichte",
welches
vor wenigen Monaten veröffentlicht wurde, sorgte für Aufregung unter den
Islamisten. Seitdem wird Halabjaee mit Morddrohungen konfrontiert.

Auch wenn islamistische Gruppierungen nichts mit den Unruhen zu tun
hatten,
so versuchen sie selbstredend vom Unmut der Bevölkerung gegen die
Regierung
zu profitieren. Daban Shadala ist Vetreter der PUK in Österreich und
repräsentiert jenes moderne Segment, das für eine Öffnung und eine
Demokratisierung der Parteistrukturen eintritt. “Ich befürchte einen
HAMAS-Effekt im Nordirak, wenn das hier so weitergeht. Nicht nur
entäuschte
und verärgerte Wähler könnten zu den Islamisten überlaufen, auch
verlieren
wir eine junge, gebildete und aufstrebende Schicht, die in unserer
Parteien
keine Chance haben, weil sie nicht zur “richtigen" Familie gehören."

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Kurdinnen und Kurden für ihre
wirtschaftlichen und sozialen Interessen gegen die Regionalregierung
organisieren. Bereits im September 2005 war es im nordirakischen
Kallar zu
sozialen Unruhen gekommen, einige Forderungen der Protestierenden wurden
anschließend erfüllt. “Auch das ist der neue Irak, trotz aller
Rückschritte", meint der Jurist und Menschenrechtsaktivist Fallah
Mordakhin.
“Bis zur Befreiung im April 2003 herrschten in den Bergen hinter Halabja
noch islamistische Terrorbanden. Wer damals demonstrierte, dem wurde der
Kopf abgehackt."

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Die Autorin ist Vorstandsmitglied der im Irak tätigen Hilfsorganisation
WADI.



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23 US-Basis Diego Garcia: Rückkehr vertriebener Ureinwohner
nur für einen Tag erlaubt
von: hans.bogenreiter at gfbv.at
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GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
PRESSEERKLÄRUNG, Göttingen, den 31.03.2006

Großbritannien und US-Militär contra Menschenrechte im Indischen Ozean
US-Basis Diego Garcia: Vertriebene Ureinwohner dürfen für nur einen Tag
zurückkehren

Als "erschreckendes Beispiel dafür, wie Menschenrechte Militärinteressen
untergeordnet werden", hat die Gesellschaft für bedrohte Völker
(GfbV) am
Freitag die Entscheidung britischer Behörden bezeichnet, vertriebenen
Ureinwohnern für nur einen Tag die Rückkehr auf die Chagos-Inseln zu
gestatten. Die britische Kolonialregierung hatte die Urbevölkerung 1966
vertrieben, um dort gemeinsam mit den USA den Luftwaffenstützpunkt Diego
Garcia einzurichten. Der Chagos-Archipel umfasst sechs Atolle mit
mehr als
600 kleinen Inseln.

"Es ist skandalös, dass der EU-Staat Großbritannien die 2.000
Ureinwohner
mit allen Mitteln an einer dauerhaften Rückkehr in ihre Heimat hindert,
obwohl das Höchste Gericht in London im November 2000 die Vertreibung
der
Tschagosianer für illegal erklärt hat",
kritisierte die GfbV am Freitag.

Nach dem Willen der Behörden des British Indian Ocean Territory (BIOT)
dürfen 100 Ureinwohner nach mehrjährigen Verhandlungen in der kommenden
Woche aus humanitären Gründen je einen Tag auf drei der Inseln
verbringen.
Es werde wahrscheinlich ihr letzter Besuch auf den
Inseln sein, auf denen sie geboren wurden und auf denen ihre
Vorfahren seit
dem 18.Jahrhundert lebten. Die Tschagosianer wehren
sich seit mehr als zwanzig Jahren vor britischen Gerichten gegen ihre
Vertreibung, obwohl sie und die Regierung des benachbarten
Inselstaates Mauritius mit 14,5 Millionen Pfund von Großbritannien
entschädigt wurden. Auf Mauritius leben inzwischen die meisten der
Vertriebenen.

Eine dauerhafte Rückkehr müsse nicht automatisch die Schließung der
Militär-Basis Diego Garcia bedeuten, da der Luftwaffenstützpunkt mehr
als
einhundert Kilometer von den Chagos-Inseln entfernt sei und sie seine
Sicherheit nicht gefährdeten, argumentieren die Ureinwohner.
Doch London lehnt jede dauerhafte Rückkehr kategorisch ab.

Heute sind in Diego Garcia vor allem US-Militärs stationiert. Der
Stützpunkt
hat nicht nur zentrale Bedeutung bei der Überwachung der
Seewege im Indischen Ozean, sondern auch für den US-Militäreinsatz im
Irak
und in Afghanistan. Im August 2003 wurde bekannt, dass die USA auf Diego
Garcia ein Gefangenenlager nach dem Vorbild von Guantanamo Bay
unterhielten
und dort mutmaßlich El-Kaida-Terroristen
festhielten.

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Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
Inse Geismar, Pressereferentin
Postfach 2024, D-37010 Goettingen
Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
E-Mail: presse at gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de
   ======================================================


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24 Time for an Amnesty for all 'irregular' migrants?
von: ncadc at ncadc.org.uk
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    NCADC News Service
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Time for an Amnesty for all 'irregular' migrants?


>  "Deporting hundreds of thousands of irregular
>  migrants, particularly those who have been in
>  the UK for many years, is simply not feasible or desirable"
>


An independent think tank, the *'Institute for
Public Policy Research' (IPPR), has issued a
report called 'Irregular migration in the UK'. In
it they say: 'deporting hundreds of thousands of
irregular migrants, particularly those who have
been in the UK for many years, is simply not feasible or desirable.'


>  "Nobody likes illegal immigration. And the
>  subject is a deeply difficult one for
>  politicians to tackle. But the bare truth is
>  that we are not going to deport hundreds of
>  thousands of people from the UK. Our economy
>  would shrink and we would notice it straightaway
>  in uncleaned offices, dirty streets and
>  unstaffed pubs and clubs. So we have a choice:
>  make people live in the shadows, exploited and
>  fearful for the future; or bring them into the
>  mainstream, to pay taxes and live an honest life." Nick Pearce,
>  Director IPPR.
>


Backed up with well-reasoned argument, the report
should make compelling reading for Charles
Clarke, Tony McNulty and especially the
Chancellor of the Exchequer Gordon Brown.
Simply put, IPPR argue that regularising those
already here without papers would economically
benefit us all. At present those working without
permission may be working for "cash in hand" and
only contribute tax revenues through VAT when
they buy goods with the money they earn. Having
status would allow them to work legally and pay
income tax. IPPR estimate that this could put an
extra £1 billion a year into the Treasury. Where
as the cost of trying to deport those without
status might cost around £4.7 billion. Spain, who
have regularized their undocumented workers,
estimate that their economy benefited to the tune
of £750 million last year and expect that to rise to £1,350 million
this year.

10.2% of taxes raised each year come from
regularized economic migrants. Though they only
represent 8.7% of the population, they pay an
average of £7,203 compared with £6,861 of the resident population.

Not taken into account by the statisticians are
the vast numbers of irregular migrants who are on
firm's payrolls and pay full income tax. We are
more than sure the Inland Revenue are well aware
of this and have been for decades but have never complained.

IPPR research has been thorough and though not an
argument for economic migration, it is a
convincing argument that those irregular migrants
already here should become _economic residents_.

NCADC welcomed the family amnesty but felt it
should have been an amnesty for all
claiming/failed asylum seekers and irregular
migrants in the UK. We hope Charles, Tony and
Gordon read the IPPR report, take serious note of
its contents and our message to the trio is:


>>  It is time for an Amnesty for all irregular migrants
>>

(John O for NCADC)


>  End of Bulletin:
>

*The Institute for Public Policy Research (IPPR)
is the UK's leading progressive think tank and
was established in 1988. Its role is to bridge
the political divide between the social
democratic and liberal traditions, the
intellectual divide between academia and the
policy making establishment and the cultural
divide between government and civil society. It
is first and foremost a research institute,
aiming to provide innovative and credible policy
solutions. Its work, the questions its research
poses, and the methods it uses are driven by the
belief that the journey to a good society is one
that places social justice, democratic
participation, economic and environmental sustainability at its core.
http://www.ippr.org.uk/

------------------------------------------------------------------------
-------------
National Coalition of Anti-Deportation Campaigns (NCADC)
1 Delaunays Road
Manchester
    M8 4QS
General enquiries 0121 554 6947
ncadc at ncadc.org.uk
http://www.ncadc.org.uk/
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LINKS/HINWEISE

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25 Newsletter andersrum.gruene.at
von: andersrum-newsletter at listen.gruene.at
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Newsletter andersrum.gruene.at

mit den neuen Headlines seit 27. 3. 2006 15:17

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INHALT
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   - Eine Regierungsschwalbe macht noch keinen Sommer
   - Demo für ein Gentechnikfreies Europa
   - "Get Real" bei Film um 6

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*** Eine Regierungsschwalbe macht noch keinen Sommer ***

30. März 2006
   Bereits im Jänner hat das Europaparlament die Mitgliedsstaaten
aufgefordert, Diskriminierungen von Lesben und Schwulen zu beenden.
Die österreichische Regierung tut wieder mal: nichts.

http://www.gruene-andersrum.at/international/artikel/lesen/5978/

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*** Demo für ein Gentechnikfreies Europa ***

30. März 2006
   Am 5.4. geht's rund: Eine EU-Konferenz tagt in Wien zum Thema
Gentechnik, Bauern und Bäuerinnen und KonsumentInnen aus ganz
Österreich protestieren. Komm auch!

http://www.gruene-andersrum.at/wien/artikel/lesen/5977/

*****************************************

*** "Get Real" bei Film um 6 ***

28. März 2006
   Am 2. April findet im Cinemagic der traditionelle Kinonachmittag
statt. Diesmal: die britische Coming-Out-Komödie &quot;Get
Real&quot;.



http://www.gruene-andersrum.at/queer_life/artikel/lesen/5762/


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26 CROPfm - Newsletter: Vogelgrippe [31.03.2006]
von: tarek at sime.com
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Guten Abend,

Die nächste live Sendung ist am 31. März 2006 um 19.00 auf 92.6 Mhz -
der Frequenz von Radio Helsinki - im Raum Graz/Steiermark als auch on-
line (>> http://helsinki.at/live-stream.php) zu hören. Für Fragen und
Kommentare während der Sendung steht Ihnen CROPcom zur Verfügung -
der liveChat (>> http://pia.mur.at/croppage/ccd/ccd_fs.htm). Thema
der Sendung:

Vogelgrippe

"Wenn sich das Vogelgrippe-Virus und das humane Infuenza-Virus bei
einer Doppel-Infektion im Menschen begegnen und ihren genetischen
Code austauschen, wird daraus unweigerlich eine weltweite Epidemie
mit vielen Millionen Toten entstehen und nur neue, erst noch unter
Milliardenaufwand zu entwickelnde Pharmaprodukte könnten uns retten.
So erzählen uns zumindest die Politiker, Gesundheitsbehörden und
Mikrobiologen. Doch für diese Hypothese gibt es keinerlei
nachvollziehbare Beweise." (>> http://www.impfkritik.de/vogelgrippe/
index.php)

In der kommenden Sendung werden Hans Tolzin und Dr. Johann Loibner
über die teilweise bizarren Reaktionen auf das H5N1 Virus und andere
Pandemien sprechen. Cui bono? Weiters werden wir auf die aktuelle
Situation rund um das gegen Dr. Loibner laufende Verfahren eingehen
(Hintergründe  >> http://cropfm.mur.at/resources/loibner/Hintergrund-
diszi.rtf). Siehe auch Sendung "Impfumgen" vom 01.10.2004 >> http://
cropfm.mur.at/past_shows.htm#impfungen

Vogelgrippe: Was sind die Fakten? >> http://www.impfkritik.de/grippe/

Telefongäste zur Sendung:
Dr. Johann Loibner (Arzt für Allgemeinmedizin, website >> http://
dr.loibner.net/)
Hans U. P. Tolzin (Autor und Verleger, website >> http://www.tolzin.de/)

Lieber Gruß,
Tarek Al-Ubaidi

_______________________________________________
CROPfm website >> http://cropfm.mur.at
Past Shows Sektion >> http://cropfm.mur.at/past_shows.htm


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27 [kanalb.at] kanalB.at video: Arbeitsbedingungen bei Nestlé Kolumbien
von: webmaster at kanalB.org
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titel des videoclips: Arbeitsbedingungen bei Nestlé Kolumbien
--: -
beschreibung: 01.04.2006, Bogotá  Die Präkarisierung der
Arbeitsbedingungen bei Nestlé Columbien wird zur Anklage gebracht.
Eine Vertreterin der Vereinigung der Arbeitsrechts-AnwältInnen
beschreibt die drastischen  Lohnsenkungen und Verschlechterung der
Arbeitsbedingungen in den letzten 10 Jahren.
---: -
kategorie: schnipsel
----: -
clipinfo: http://austria.kanalb.org/clip.php?clipId=1358
--------------: -
laenge: 3 min
team: kanalB
erstellt: 2006-04-02
format: rm
datenmenge: 5 MB
---------: -
weitere clips zum thema TPP Sektion Kolumbien: http://
austria.kanalb.org/topic.php?clipId=160
-----------------: -
kanalB ersetzt herkoemmliches fernsehen: http://austria.kanalb.org
_______________________________________________
clips_kanalb_at mailing list
clips_kanalb_at at kanalB.org
http://kanalB.org/cgi-bin/mailman/listinfo/clips_kanalb_at





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B)  TERMINE
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Montag
http://www.mund.at/butt/Termine/April/0304.htm

Dienstag
http://www.mund.at/butt/Termine/April/0404.htm

Mittwoch
http://www.mund.at/butt/Termine/April/0504.htm






.htm
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D) EDITORIAL
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Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr


E-Mail-Adresse für Beiträge: widerstand at no-racism.net geschickt.

widerst at nd MUND und alle Termine täglich aktualisiert im Web:
http://www.no-racism.net/MUND


Ziel von MUND (medienunabhängiger Nachrichtendienst) ist die
unzensurierte und möglichst rasche Information über gesellschafts-
politisch relevante Termine, Hinweise und Diskussionsbeiträge zu
Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen.

sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn
enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit
Hinweis,  wo weitere Informationen eingeholt werden können.
Bitte keine Attachments!

Die inhaltliche und sachliche Verantwortung liegt bei der/dem
jeweiligen AutorIn bzw. jenen, die uns die Beiträge schicken.

Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt.
Da Fehler nicht ausgeschlossen sind, bitten wir, nicht veröffentlichte
Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden.

Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht.

Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht
veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den
betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
veröffentlichen.

Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.

Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.

Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
extra schicken lassen:
Ein kurzes Mail an widerstand at no-racism.net genügt.


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ein mail mit dem Text
unsubscribe no-racism
Bitte wegen Automatisierung diesen Wortlaut verwenden!



REDAKTIONELLES:

Diese Ausgabe hat Vlatka Frketic aus Einsendungen an
<widerstand at no-racism.net> zusammengestellt.
Bitte keine Attachments! (werden nicht angenommen)



Redaktionsschluss für diese Ausgabe: So, 22.00 Uhr


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